Die Legenden der Albae - Vernichtender Hass
Detail-Infos
ausgezeichnet
Markus Heitz - Die Legenden der Albae

Band 2 der Saga von deutschlands bekanntestem Fantasy-Autor

Die Albae Sinthoras und Caphalor sehen sich beinahe am Ziel ihrer dunklen Pläne: Das Geborgene Land, die Heimat der Zwerge, wird von der Armee aus Trollen, Barbaren und Albae erobert. Die Länder der verhassten Elben sind zum Greifen nahe. Aber bald schon schwindet der Halt unter den Verbündeten, und die Gier siegt über den Gehorsam. Dazu droht Sinthoras und Caphalor neues Unheil. Denn es erscheint ein unerwarteter, bezwungen geglaubter Feind vor dem Reich der Albae während die besten Krieger im Geborgenen Land kämpfen und die Heimat der Albae dem Gegner nahezu schutzlos ausgeliefert ist...

Lang erwartet: der Roman um die finsteren Feinde der Zwerge!


mehr
15,99 

In den Warenkorb legen

sofort lieferbar
Best. Nr: 5165229



Markus Heitz: Bücher und Hörbücher

Markus Heitz ist Deutschlands bekanntester Fantasy-Autor, seine Bücher wie Die Zwerge gehören mittlerweile zu den Klassikern der Fantasy-Literatur. Hier finden Sie eine Zusammenstellung seiner besten Bücher und Hörbücher.

Artikel 1-10

Die Legenden der Albae - Vernichtender Hass, 8 Audio-CDs
Detail-Infos
Markus HeitzGekürzte Lesung. 636 Min.
29,99 

In den Warenkorb legen

vorbestellbar
Best. Nr: 29418266


Die Legenden der Albae - Gerechter Zorn, 8 Audio-CDs
Detail-Infos
Markus HeitzGekürzte Lesung. 617 Min.
34,95 

In den Warenkorb legen

sofort lieferbar
Best. Nr: 17714089


Die Legenden der Albae - Gerechter Zorn
Detail-Infos
Markus HeitzGerechter Zorn
15,95 

In den Warenkorb legen

sofort lieferbar
Best. Nr: 4864633


Drachenkaiser
Detail-Infos
Markus HeitzRoman
17,95 

In den Warenkorb legen

sofort lieferbar
Best. Nr: 4963093


Ritus
Detail-Infos
Markus HeitzRoman. Mit Bonusmaterial
9,99 

In den Warenkorb legen

sofort lieferbar
Best. Nr: 0028818


Blutportale, 8 Audio-CDs
Detail-Infos
Markus HeitzAutorisierte Lesefassung. 577 Min.
29,95 

In den Warenkorb legen

sofort lieferbar
Best. Nr: 15450872


Sanctum, 6 Audio-CDs
Detail-Infos
Markus Heitz506 Min.
21,90 

In den Warenkorb legen

vorbestellbar
Best. Nr: 12305447


Kinder des Judas
Detail-Infos
Markus HeitzRoman
14,95 

In den Warenkorb legen

sofort lieferbar
Best. Nr: 0182532


Kinder des Judas, 6 Audio-CDs
Detail-Infos
Markus Heitz480 Min.
21,90 

In den Warenkorb legen

vorbestellbar
Best. Nr: 12632022


Sanctum
Detail-Infos
Markus HeitzRoman. Mit Bonusmaterial
9,99 

In den Warenkorb legen

sofort lieferbar
Best. Nr: 0024029


Artikel 1-10

Interview mit Markus Heitz

Lieber Herr Heitz, es ist schon lange bekannt, dass die Vampire Ihre Lieblinge sind - aber was hat Sie dann dazu inspiriert, Romane über sie zu schreiben?

Markus Heitz: Ich fand es erstaunlich, dass es schon so viele Bücher über Vampire gab, und damit meine ich weder aktuelle Romane, noch den allgemein bekannten Klassiker von Bram Stoker. Joseph Sheridan Le Fanu, Tolstoi und viele andere "alte" Autoren haben sich bereits mit Vampiren beschäftigt, und ich fragte mich schlicht: Woher kommt der Glaube an die Existenz dieser Blutsauger? Je mehr ich nachforschte, je mehr historische Dokumente und Sammlungen ich ausgrub, umso facettenreicher, abwechslungsreicher und vielgestaltiger wurden die Vampire. Und dennoch gelingt es ihnen dabei, mysteriös zu bleiben und mit der Fülle von widersprüchlichen Informationen eine Wolke aus Verwirrung um sich zu erschaffen.


Das klingt fast, als würden Sie an die Existenz von Vampiren glauben...

Markus Heitz: Ich behaupte nicht, dass es Vampire gibt! Aber die Menschen damals glaubten fest daran, weshalb man in Aufzeichnungen aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit immer wieder Vampire findet. Klasse Spezies - wenn es sie echt geben würde.


In den letzten Jahren gibt es immer mehr Romane, in denen der Vampir keine blutgierige Bestie mehr ist, sondern vor allem ein galanter und potenter Verführer. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung - und planen Sie, auch etwas in dieser Art zu schreiben?

Markus Heitz: Könnte man eine Rückkehr der Romantisierung nennen, nicht wahr? Eine Verharmlosung der Bestie, des Monstrums, vor dem die Menschen sich lange Zeit lang gefürchtet haben. Obacht! Es sieht ja fast nach einer geschickt eingesetzten Propagandamasche aus, um Vampire als nette, missverstandene Wesen darzustellen, die sich nach der Liebe und der Wärme der Lebenden sehnen. Dazu kann ich nur sagen: Fallt nicht darauf herein! Vampire wollen nur eines, und das ist in den wenigsten Fällen Kuschelsex, sondern Blut. Viel Blut. Menschenblut!


Haben Sie einen Lieblingsvampirfilm, den Sie empfehlen würden?

Markus Heitz: In der Tat finde ich die Dracula-Verfilmung von Coppola gut, aber auch den Klassiker Nosferatu mit Max Schreck, passend dazu auch Shadow of the Vampire. Nicht zu vergessen den ersten Teil von Underworld. Und dann gibt es da noch The Hunger und Interview with the Vampire. Das sollte als abendfüllende Empfehlungen mal genügen.


Wenn Sie überlegen, wie Sie sich vom ersten Roman bis heute entwickelt haben - war da jemals auch der Wunsch, mal über etwas so ganz anderes zu schreiben? Oder ist das Schreiben eines Romans ohne Blut der Alptraum, der Sie mitunter im Schlaf einholt?

Markus Heitz: Oh, ich WERDE sicherlich -wenn der Tod mit mir keine anderen Pläne hat- Romane ohne Blut schreiben, und dazu auch noch humoristische! Die stehen fest auf meiner Liste. Es gab da Begebenheiten, die einfach zu lustig waren, um sie nicht zu Papier zu bringen. Und ein klassischer Krimi, das muss eines Tages auch noch sein. Aber ansonsten fühle ich mich in dem düsteren Genre sehr wohl. So viele Möglichkeiten, Rätsel und Wesen, die in Dunkelheit und Licht warten.


Was gibt es eigentlich, vor dem Sie persönlich sich fürchten? Mal abgesehen davon, dass Sie Blut nicht gut sehen können ...

Markus Heitz: Free-Jazz, dem ich nicht entkommen kann; irgendwo nackt auf der Straße zu liegen und von Free-Jazz geweckt zu werden; als Free-Jazzer wiedergeboren zu werden. DAS Schlimmste: die ultimative Idee für einen Roman gehabt zu haben und ihn nicht zu Ende geschrieben bekommen! Aber ansonsten ist es der Klassiker von Krankheit und Siechtum. Davor hat aber jeder Mensch Angst, denke ich.


"Kinder des Judas", "Judassohn", Ende 2010 dann die "Judastöchter" - erzählen Sie uns etwas über Ihren eigenen Familienclan, Herr Heitz?

Markus Heitz: Sie meinen, meine Romane wären autobiographisch? Wow, das wäre doch mal eine Enthüllungsstory, was? Aber nein, meine Familie ist reichlich normal und "un-judashaft". Um so mehr Spaß macht es, sich eine etwas andere Familie auszudenken, bei der die Abstammung problematisch-faszinierend ist. Alle um mich herum sind nett, lieb und kein bisschen bösartig.


Assamtee als Schreibdroge dürfte auch bei diesem Roman zum Einsatz gekommen sein. Was gibt es noch, was Sie beim "Judassohn" zum Schreiben brauchten, welche Musik lief beispielsweise im Hintergrund?

Markus Heitz: Ja, der Assam war wieder mit dabei. Von irgendwas müssen die Zähne ja gelb werden, wenn ich schon nicht rauche. Ansonsten laufen verschiedenste Soundtracks, klassische Scheiben und Lieder aus dem Gothic-Bereich, von Elektro bis Mittelalter ... also, ECHTEM Mittelalter oder neu interpretiert, wie Qntal oder Helium Vola.


Für den "Judassohn" wird es eine große Lesetour der ganz besonderen Art geben - was wird das Neuartige an diesen Lesungen sein?

Markus Heitz: Tja, die Tour an sich ist ja schon das Neuartige! Ein Bus, vollgestopft mit den verschiedensten Kreativen: Tanz, Musik und Buchstaben. Mit der Band Persephone, der Tänzerin Asherah Latifa und mir ist ein Projekt geplant, wo die Übergänge zwischen Musik, Tanz und Textpassagen fließend sein sollen. Und ich bin echt gespannt, wie es von den Besuchern aufgenommen wird. Einen kleinen Ansatz hatte ich damals schon in Homburg versucht, als ich bei einer Lesung aus "Kinder des Judas" mit Asherah zusammen aufgetreten bin. Jetzt kommt sozusagen die "Deluxe"-Version.


Und zu guter Letzt: "Die Tochter des Judassohnes" wird es vermutlich nicht geben, aber verraten Sie als planender Mensch dennoch etwas über Ihre weiteren Ideen?

Markus Heitz: Es wird "Judastöchter" geben, im Dezember 2010 erscheinen die Damen. Wie der Titel vermuten lässt, ist es mehr als eine Dame, die ein Problem mit ihrer Abstammung bekommt. Sia wird gefordert sein und holt sich dazu Unterstützung, die man aus den Vorgängerbänden bereits kennt. Ohne zu viel verraten zu wollen, würde ich es als "Prominenten-Team-up" bezeichnen: Justine spielt eine Rolle. Und wo sie ist ...


Herr Heitz, herzlichen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für Sie und Ihre literarische Familie! © Droemer Knaur Verlag