Mit Hilfe modernster Satellitentechnologie macht die NASA eine sensationelle Entdeckung: Tief im Eis der Arktis liegt ein Meteor, der eine außerirdische Lebensform zu bergen scheint. Agentin Rachel Sexton reist im Auftrag des Präsidenten dorthin. Doch eine Macht im Hintergrund will die Bergung verhindern - und ist bereit, dafür zu töten.
Bei Rachel kommen Zweifel auf: Ist der Meteorit echt?
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Washington Post
Meteor von Dan Brown
LESEPROBE
NASA-Chef
Lawrence Ekstrom war ein Riese von einem Mann, rotwangig und rau wie ein
norwegischer Waldgott. Sein borstiges blondes Haar war militärisch kurz geschnitten,
seine Brauen gerunzelt, die Knollennase von einem Netz rötlicher Äderchen
durchzogen. Seine eisblauen Augen waren von zahllosen Nächten ohne Schlaf
blutunterlaufen. Bevor er zur NASA kam, war Ekstrom ein einflussreicher Luft-
und Raumfahrtstratege
...
Autoren-Porträt von Dan Brown
Name
Dan Brown, geboren am
22.6.1964 in New Hampshire, USA
Familie
verheiratet mit Blythe, einer Kunsthistorikerin
Sohn eines mehrfach
ausgezeichneten Mathematikprofessors und einer bekannten Kirchenmusikerin
Wohnort
New Hampshire, USA
Hobbys
Tennis und Klavier
spielen
Lieblingsautoren
John
...
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Steinbeck
(was Beschreibungen angeht), Robert Ludlum (für den
Handlungsaufbau) und William Shakespeare (wegen der Wortgewandtheit)
Ausbildung
Amherst College mit
BA-Abschluss in Englisch, Studium der Kunstgeschichte an der Universität von
Sevilla
Beruf
Englisch-Lehrer
Erster Erfolg
am 25.2.2003 erschien
"Illuminati" in Deutschland als Bastei
Lübbe Taschenbuch und stürmte sofort die Bestsellerlisten.
Kurzansicht
Interview mit Dan Brown
In Ihrem Bestseller
"Illuminati" nehmen Sie die Leser mit in die bizarre Welt der
Geheimgesellschaften. Woher kommt Ihr Interesse an diesen Gemeinschaften?
Ich bin an der Ostküste in Neuengland aufgewachsen. Freimaurerlogen sind dort
überall verbreitet. Mich hat fasziniert, was in diesen Logen geschah, die
geheimen Rituale. Ich war an Privatschulen und Eliteuniversitäten,
...
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an denen es
geheime Klubs gab, wie zum Beispiel die Loge "Schädel und Knochen" an
der Hochschule von Yale. Der Gedanke, dass sich mächtige Personen versammelt
und Dinge getan haben, in die ich nicht eingeweiht war, fasziniert nicht nur
mich, sondern sehr, sehr viele Menschen. Und deshalb werde ich weiter über
Geheimgesellschaften schreiben.
"Sakrileg" spielt in Paris und London, "Illuminati" in
Rom. Sie scheinen ein Faible für europäische Metropolen zu besitzen. Wenn man
wollte, könnte man auf den Spuren Robert Langdons durch die Hauptstädte laufen.
Das stimmt. Ich habe viel Zeit sowohl in Paris als auch in London verbracht.
Ich mag beide Städte sehr. Man kann tatsächlich das Buch nehmen und von
Schauplatz zu Schauplatz laufen. Wir haben vorhin über "Illuminati"
gesprochen, das in Rom spielt. Ich habe von vielen Menschen eine Mail bekommen,
die mit dem Buch in der Hand Handlungsort für Handlungsort besucht haben und
der echten Route aus "Illuminati" gefolgt sind. Das hat mir Freude
gemacht.
Sie gehören zu den erfolgreichsten Bestsellerautoren weltweit. Hat Ihr
grandioser Erfolg Ihr Leben verändert?
Nicht wirklich. Jeden Morgen, wenn ich zu schreiben beginne, blicke ich immer
noch auf eine leere Seite. Wie viele Bücher ich auch immer verkauft habe,
ändert nichts an der Tatsache, dass ich eine Idee haben muss, wovon die nächste
Seite handeln soll. Es ist wunderbar, dass so viele Menschen Vergnügen an
meinen Büchern finden. Es gibt natürlich Herausforderungen wie Störungen der
Privatsphäre und in der Öffentlichkeit erkannt zu werden. Aber das sind
Probleme, die man gerne hat, wenn man Schriftsteller ist. Es ist wunderbar zu
wissen, dass meine Arbeit so vielen Menschen Freude macht.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Ich spiele jeden Tag Tennis. Und ich spiele Klavier. Beide Dinge beherrsche ich
nicht besonders gut, aber ich finde sie sehr entspannend. Wenn man einen Roman
schreibt, neigt man dazu, 24 Stunden am Tag über ihn nachzudenken. Tennis und
Klavier spielen fordern gerade so viel Aufmerksamkeit, dass ich meinen Kopf von
Robert Langdon und Symbolen frei bekomme. So kann ich mir eine kleine Auszeit
nehmen.
Können Sie Ihrer Fangemeinde schon etwas über Ihr nächstes Buch verraten?
Ich schreibe an einem Buch, das ausnahmsweise einmal in den USA, in Washington,
D.C., spielt. Es ist in keiner Weise ein politischer Thriller. Es handelt von
Mystizismus, der Bruderschaft der Freimaurer, den amerikanischen
Gründungsvätern. Wenn ich meine Arbeit ordentlich mache, wird Robert Langdon
Washington so enthüllen, wie man es zuvor niemals gesehen hat. Ich bin begeistert
von dem Buch. Die Arbeit wird aber sehr schwer werden. Das ist mein aktuelles
Projekt.
Copyright Februar 2004 by Anselm Henkel, Mainz
Mit
freundlicher Genehmigung der Verlagsgruppe Lübbe GmbH & Co. KG
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Kommentar zu: Meteor