2005, 606 Seiten, Maße: 12,5 x 19 cm, Taschenbuch, Deutsch
DROEMER KNAUR
ISBN-10: 3426629348
ISBN-13: 9783426629345
Erscheinungsdatum: 01.04.2005
Die Wanderhure
Roman
Der heimliche Bestseller!
Verraten, vertrieben, verkauft!
Ein bewegendes Frauenschicksal im Mittelalter: Marie und ihr Kampf gegen Gier, Hass und Verleumdung.
Konstanz, anno 1410: Die junge Marie ist zu einer ''gehorsamen und...
mehr
Selbst abholen und Porto sparen
Bei diesem Artikel ist eine Lieferung in die Filiale möglich!
Filialfinder

Der heimliche Bestseller!
Verraten, vertrieben, verkauft!
Ein bewegendes Frauenschicksal im Mittelalter: Marie und ihr Kampf gegen Gier, Hass und Verleumdung.
Konstanz, anno 1410: Die junge Marie ist zu einer ''gehorsamen und gottesfürchtigen Jungfer'' herangewachsen. Als Graf Ruppert um ihre Hand anhält, ahnt niemand, dass er vor keiner Intrige zurückschreckt, um an das Vermögen seiner Braut zu gelangen.
So kommt es, dass Marie die Stadt verlassen muss und nur die Wahl hat zwischen Selbstmord und einem Leben als Wanderhure.
''Ein historischer Knüller, der sich perfekt für eine Verfilmung eignen würde.''
Bams
Iny Lorenz ist 1949 in Köln geboren. Der bislang größte Erfolg als Autorin gelang ihr mit ''Die Wanderhure''.

"Die grausame Welt des Mittelalters und der Kampf einer Frau um ihr persönliches Glück."
Konstanz im Jahre 1410: Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adeligen
Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückschreckt. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaus treibt. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf
Die
Wanderhure von Iny Lorentz
LESEPROBE
Marie schlüpfte schuldbewusst in die Küche
zurück und versuchte, unauffällig wieder an ihre Arbeit zu gehen. Wina, die Haushälterin,
eine kleine, breit gebaute Frau mit einem ehrlichen, aber strengen Gesicht und
bereits grau werdenden Zöpfen, hatte ihr Fehlen jedoch schon bemerkt und winkte
sie mit tadelnder Miene zu sich.AlsMarie vor ihr
stand, legte
...
Im Jahre 2003 veröffentlichte Iny Lorentz ihren ersten historischen Roman: „Die Kastratin“. Es folgten in rasantem Tempo weitere Titel, darunter Bestseller wie „Die Wanderhure“, „Die Feuerbraut“ und „Die Tochter der Wanderhure“. „Ganz nebenbei“ verfasst Iny Lorentz noch unter verschiedenen Pseudonymen Fantasy-Romane und sogar Heimatliteratur.
Bevor der Leser sich ob dieses Fleißes nun allzu sehr wundert, sei verraten:
...
weiterlesen
Iny musste die Arbeit nicht allein erledigen, ihr Mann Elmar war und ist immer dabei. „Iny Lorentz“ ist ein Pseudonym, hinter dem sich das Schriftstellerehepaar Iny und Elmar verbirgt. Der Verlag kreierte aus ihrem Vornamen und dem Namen von Elmars Vater den Künstlernamen, kurz und einprägsam.
Iny wurde 1949 in Köln geboren, wo sie die Schule besuchte und eine Ausbildung als Arzthelferin absolvierte. Nach dem Abitur im Abendgymnasium begann sie ein Medizinstudium, das sie aber aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Sie wurde Programmiererin und zog 1980 nach München, um bei einer großen Versicherung zu arbeiten. Ihr Ehemann Elmar arbeitete seit 1981 ebenfalls dort. Er ist gebürtiger Bayer und stammt aus einem kleinen Bauerndorf mit gerade einmal fünf Höfen.
Beiden gemeinsam ist die große Leidenschaft für das Geschichtenerzählen. Elmar begann bereits in der Schule mit dem Schreiben, die Religionslehrerin erkannte und förderte sein Talent. Iny veröffentlichte schon in jungen Jahren Kurzgeschichten in Zeitschriften. Schließlich trafen sich die verwandten Seelen in einem Fantasy-Club und heirateten 1982, um von da an alles gemeinsam zu machen, auch das Schreiben. Zunächst arbeiteten sie viele Jahre abends und im Urlaub an ihren Büchern, nach den ersten Erfolgen widmeten sie sich dann ganz dem Schreiben.
Wie schon die Titel verraten (u. a. „Die Goldhändlerin“, „Die Pilgerin“, „Die Löwin“) sind immer Frauen die Hauptfiguren der historischen Romane. Iny und Elmar finden es einfach reizvoll, die „Geschichten von der schwächeren Seite aus aufzuzeigen, und über lange Jahrhunderte stellten Frauen aller Klassen diese schwächere Seite dar“. Man darf jedenfalls hoffen, dass noch viele weitere Geschichten folgen werden...
Kurzansicht
Interview mit Iny und Elmar Lorentz
Das Klischee des einsamen Schriftstellers trifft auf Sie nicht zu, denn Sie schreiben Ihre Bücher immer gemeinsam. Erzählen Sie uns doch bitte etwas über Ihre Zusammenarbeit: Gibt es eine feste Aufgabenverteilung? Wie gehen Sie mit Meinungsverschiedenheiten um?
Ja, es gibt eine feste Aufgabenverteilung. Wir hecken die Ideen gemeinsam aus und führen, wenn wir an die Planung
...
weiterlesen
eines neuen Buches gehen und das uns passende Thema ausgesucht haben, lange Gespräche. Parallel dazu beschafft Elmar sich Sachbücher, Biografien, Karten und anderes Material, das die Zeit und den Ort der Handlung großräumig abdeckt. Sind die Vorarbeiten abgeschlossen, fängt Elmar mit der Rohschrift des Romans an. Diese wird dann von Iny übernommen, die in mehreren Überarbeitungsgängen das endgültige Manuskript erstellt. Während dieser Zeit diskutieren wir immer wieder über den Text und weisen uns gegenseitig auf Schwachstellen hin. Wenn bei der gemeinsamen Arbeit Meinungsverschiedenheiten auftreten, diskutieren wir diese aus und versuchen, die schlüssigste Version heraus zu filtern.
Obwohl Ihre Bücher ein Gemeinschaftswerk sind, taucht auf den Buchdeckeln immer nur Iny Lorentz als Autorin auf. Warum?
Das war eine kluge Entscheidung des Verlags. Ein (kurzer) Name ist einprägsamer und im Internet bzw. den Datenbanken der Buchhändler leichter zu finden. Wir haben das Pseudonym aus Inys Vornamen und Elmars Vatersnamen Lorenz zusammengesetzt. Also ist Elmar indirekt auch darin zu finden. Natürlich meinen die Leute, Iny sei die alleinige Autorin, aber das wird sich ja nun ändern.
Bereits Ihr erstes Buch, "Die Kastratin", war sehr erfolgreich, und "Die Wanderhure" steht dem in nichts nach. Warum, glauben Sie, lieben die Leute Ihre Bücher? Und worin liegt der besondere Reiz von historischen Romanen?
Wir versuchen, den Kopf und die Gefühle unserer LeserInnen anzusprechen und lebendige Charaktere zu schaffen, mit denen man mitfiebern kann. Das scheint uns gelungen zu sein. Vielleicht liegt es auch an der Mischung zwischen Abenteuer und Romantik. Auch legen wir Wert auf einen gut fundierten Hintergrund und eine enge Verzahnung zwischen der Historie und der fiktiven Erzählung.
In einen historischen Roman kann der Leser eintauchen und die Bilder einer gleichzeitig fremden und doch vertrauten Welt in sich aufsteigen lassen.
Die Protagonistinnen Ihrer Romane, insbesondere die Marie in "Die Wanderhure", haben oft mit ziemlich schwierigen Lebensbedingungen zu kämpfen. Sie müssen sich behaupten und ringen um ihre gesellschaftliche Position. Fühlen Sie besonders zu Charakteren hingezogen, die es etwas schwerer im Leben haben?
Ja! Wir setzen uns jedes Mal auch gefühlsmäßig mit unseren Charakteren auseinander, nicht nur mit der Hauptperson, sondern auch mit den relevanten Nebenfiguren.
Kürzlich verrieten Sie uns bereits in einem Interview, dass "Die Wanderhure" eine Fortsetzung finden wird. Wann können Ihre Leser damit rechnen? Können Sie uns schon einen kleinen Vorgeschmack geben, wie es mit Marie, der Heldin des Buches, weitergehen wird?
Gern! Die Geschichte beginnt, als Marie und Michel zehn Jahre verheiratet und miteinander glücklich geworden sind. Nun muss Michel in den Krieg gegen die Hussiten ziehen, und nicht lange danach spürt Marie, dass sie endlich schwanger geworden ist. Wenige Monate später kommt die Nachricht, dass Michel gefallen sei, und Marie wird zum Spielball jener Leute, die die reiche Witwe zu ihrem eigenen Nutzen verheiraten wollen. Marie will aber nicht an Michels Tod glauben.
Die Fragen stellte Roland Große Holtforth, literaturtest.de.
Kurzansicht
Weitere Artikel zum Thema
Andere Kunden suchen nach
Kommentar zu: Die Wanderhure