2008, 510 Seiten, Maße: 11,7 x 18,5 cm, Taschenbuch, Deutsch
Übersetzung: Kredel, Karsten
Carlsen
ISBN-10: 3551356904
ISBN-13: 9783551356901
Erscheinungsdatum: 21.01.2008
Bis(s) zum Morgengrauen
Band 1
Bella ist neu in Forks, einer verregneten Kleinstadt in Washington State. Als sie den geheimnisvollen Edward kennen lernt, ist sie sofort fasziniert von ihm. Und bald weiß sie: Edward ist etwas Besonderes - er ist ein Vampir. Doch Bella ist bedingungslos verliebt in ihn.
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Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Bella ihren Umzug nach Forks, einer langweiligen, ständig verregneten Kleinstadt in Washington State, kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den geheimnisvollen und attraktiven Edward kennenlernt. Er fasziniert sie, obwohl irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. So gut aussehend und stark wie er kann kein gewöhnlicher Mensch sein. Aber was ist er dann?Die Geschichte einer verbotenen Liebe, einer Liebe gegen alle Vernunft.
">Bis(s) zum Morgengrauen(BÜCHER)
"In einer geschickten Dramaturgie entwickelt sich die Handlung vom Schauerroman zur romantischen Liebesgeschichte. Mit Bella lernt Edward seine blutrünstigen Gelüste zu beherrschen, wandelt sich immer mehr von einem Vampir zu einem menschlichen Helden."
(SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)
"Dieses Buch verschlingen Mutter und Tochter."
(FAMILIE & CO.)
"Diesem Buch kann man sich einfach nicht entziehen."
(SWR3)
"Vergleichbar mit einem guten
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Cocktail enthält er [der Titel] einen ordentlichen Schuss Spannung, vermengt mit einer geballten Ladung Romantik und einem Spritzer Neugier aufs Unbekannte."
(WESTDEUTSCHE ZEITUNG)
"Diese Geschichte wird wahrhaft unsterblich werden, denn sie ist nicht nur unglaublich spannend, sondern die Liebe zwischen Edward und Bella ist überaus tief, romantisch und schrecklich schön."
(OSTFRIESISCHER KURIER)
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Bis(s) zum Morgengrauen von Stephenie Meyer
LESEPROBE
GESTÄNDNISSE
Edwards Anblick in der Sonne war ein Schock. Jetzt starrte ich ihn zwar schon den ganzen Nachmittag lang an, aber ich konnte mich einfach nicht daran gewöhnen. Seine Haut war blütenweiß, vielleicht mit dem Hauch einer Rötung von der Jagd am Vortag, und sie glitzerte, als hätte man Tausende winziger Diamanten in sie eingelassen. Er lag vollkommen
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Stephenie Meyer ist mittlerweile eine der weltweit erfolgreichsten Autorinnen. In den Bestsellerlisten ist sie meist gleich mit mehreren Titeln vertreten!
Häufig wird sie gefragt, wie denn ein so nettes Mormonenmädchen dazu kommt, ausgerechnet Bücher über Vampire zu schreiben. Vielleicht liegt die Antwort darin, dass sie einem speziellen Typus Vampir Leben eingehaucht hat: Denn trotz ihres Blutdurstes „grübeln sie über die Ewigkeit, über Sinn und
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Möglichkeit einer Existenz nach dem Tod ..." Solche Gedanken macht sich auch die Mormonin und bezeichnet außerdem Vampire als „Popstars im Gruselkabinett: attraktiv, klug, cool, gut angezogen und wohlhabend". Bevor sie ihren Stars Gestalt gab, studierte die 1973 geborene Stephenie Meyer an der Brigham Young University in Provo, Utah. Sie bekam ein staatliches Stipendium, belegte Englisch als Hauptfach und schloss das Studium mit dem „Bachelor" ab.
Heute lebt Stephenie Meyer mit ihrem Mann und den drei Söhnen in Phoenix, Arizona, wo sie auch mit ihren fünf Geschwistern aufwuchs. Sie schreibt ihre Geschichten meistens nachts, wenn die Kinder schlafen, und lässt sich durch Rockmusik im Kopfhörer inspirieren. Der Auslöser für die Schriftstellerei war ein Traum, in dem sich ein unscheinbares Mädchen und ein wunderschöner Vampir im Wald treffen, um über ihre Beziehung zu reden. Stephenie Meyer griff die Idee ihrer Schwester auf, darüber eine Geschichte zu schreiben, und legte mit „Bis(s) zum Morgengrauen" aus dem Stand einen Bestseller hin.
Ihre vier Bis(s)-Romane haben eine unglaubliche Erfolgsgeschichte hinter sich. In weniger als fünf Jahren wurde die Geschichte um Bella und Edward zur heißgeliebten Pflichtlektüre aller Altersklassen und Stephenie Meyer zur internationalen Bestsellerautorin. Sie erhielt viele Auszeichnungen, wurde in 20 Sprachen übersetzt und ihre Bücher werden erfolgreich verfilmt. Im Sommer 2010 erschien ein neuer Bis(s)-Band, Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl, der die Geschichte der neugeborenen Vampire erzählt. Stephenie Meyer hatte diese Story schon vor dem dritten Band der Twilight-Saga verfasst, aber nie ernsthaft darüber nachgedacht, sie separat zu veröffentlichen. Die Autorin spielte zwar mit dem Gedanken, den Text in ihren offiziellen Twilightsaga-Guide aufzunehmen, doch der Plot war mit knapp 200 Seiten einfach zu lang. Geboren war die Idee eines eigenständigen Romans.
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"Eine Verbindung aus Liebesroman und Thriller mit übernatürlichen Elementen": Was halten Sie von solchen Aussagen?
Ich finde es sehr schwierig, "Bis(s) zum Morgengrauen" einem bestimmten Genre zuzuordnen. Solche Versuche scheinen mir immer ein bisschen daneben zu liegen. Aber was soll's: Die Menschen brauchen einen Anhaltspunkt, wenn sie ein Buch in die Hand nehmen, und Beschreibungen dieser Art erfüllen diesen Zweck recht gut.
Sehr
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froh bin ich darüber, dass "Bis(s) zum Morgengrauen" in der Regel nicht als Horrorroman wahrgenommen wird - obwohl es um Vampire geht. "Horror" ist unter den möglichen Bezeichnungen sicher diejenige, die am wenigsten zutrifft.
Sie sind ein Familienmensch und leben in Arizona (USA). Wie kommt jemand wie Sie auf die Idee, Liebesgeschichten zu schreiben, in denen auch noch Vampire vorkommen?
Durch einen tollen Traum! Ich habe keine Ahnung, warum ich zum ersten Mal von Vampiren träumte. Mit Horror habe ich nicht viel am Hut, ich lese weder Horrorromane noch schaue ich mir Horrorfilme an. Aber nachdem mir so faszinierende Charaktere "geschenkt" wurden, musste ich ihre Geschichte einfach aufschreiben - auch wenn einer von ihnen ein Vampir war.
Edward, Bellas große Liebe, hat kein Alter. Bella selbst ist als Mensch dazu verdammt, älter zu werden. Wie stark prägt diese Spannung die Geschichte der beiden?
Vergleicht man alle Bücher der Reihe, so hat dieser Konflikt in "Bis(s) zur Mittagsstunde" die größte Dramatik. Hier tritt "Zeit" als Thema am stärksten in den Vordergrund (als Motiv für den Buchumschlag hatte ich mir übrigens eine Uhr gewünscht). Nach meinem Gefühl geht es in "Bis(s) zur Mittagsstunde" um die zeitliche Dimension von Bellas Sterblichkeit, die zeitliche Begrenztheit ihres Lebens. In den nächsten Romanen werde ich mich dann auch anderen Aspekten der Sterblichkeit widmen.
Haben Sie sich von Klassikern der Vampir-Literatur inspirieren lassen?
Nein. Um ehrlich zu sein, habe ich keinen dieser Klassiker gelesen. Ich mag Horrorgeschichten nicht, und die traditionellen Vampire sind mir zu gruselig. Ich glaube, dass mir die Abwesenheit von Vampiren in meiner Lektüre geholfen hat, eine neue Vampirwelt zu entwerfen, die sich von anderen grundlegend unterscheidet. Es gefällt mir, dass sich meine Vampire nicht an die alten Regeln halten.
In "Bis(s) zur Mittagsstunde" verlässt Edward Bella nach ihrem 18. Geburtstag. Später ist sie die Einzige, die ihn retten kann. Über welche besonderen Fähigkeiten verfügt sie?
Ich denke, das Besondere an Bella, das, was Edward rettet, ist ihr selbstloses Wesen. Sie denkt ununterbrochen darüber nach, was sie aus dieser oder jener Situation machen kann, und es entspricht ihrer Natur zu geben. Diese Selbstlosigkeit verleiht ihr besonderen Mut, wenn Menschen, die sie liebt, in Gefahr schweben.
Ist die Geschichte von Edward und Bella ein Bekenntnis zur Kraft der Liebe? Sind Sie selbst ein romantischer Mensch?
In der Geschichte von Bella und Edward geht es um die Art von Liebe, nach der wir alle uns sehnen. Die Menschen fühlen sich zur Liebesgeschichte in "Bis(s) zum Morgengrauen" und "Bis(s) zur Mittagsstunde" hingezogen, weil sie genau so geliebt werden möchten - rückhaltlos, selbstlos bis zu dem Punkt, wo alles andere keine Rolle mehr spielt. Es verlangt sehr viel Mut, so zu lieben. Und es ist ein großes Risiko.
Ich denke, ich selbst bin eher Realist denn Romantiker, vielleicht sogar ein bisschen pessimistisch. Aber ich liebe es, romantischen Träumen nachzuhängen - mir wahre Liebe in ihrer reinsten Form vorzustellen.
Können Sie sich ein Leben ohne das Schreiben vorstellen?
Ich glaube nicht, dass ich jemals in der Lage sein werde, das Schreiben aufzugeben. Es überrascht mich schon, wie wichtig das Schreiben für mich geworden ist, denn ich habe erst recht spät damit begonnen. Fast drei Jahrzehnte habe ich "ohne" gelebt, aber heute ist es ein wesentlicher Teil dessen, was ich bin. Mein größtes Problem liegt darin, dass ich einfach zu viele Geschichten im Kopf habe und mir nicht genug Zeit bleibt, sie alle aufzuschreiben. Ich wünschte, ich hätte früher angefangen.
Die Fragen stellte Henrik Flor, Literaturtest.
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