Weichholz-Möbel, Rainer Haaff, Bücher für Sammler
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2007, 2., überarb. u. erw. Aufl., 296 Seiten, mit farbigen Abbildungen, mit zahlreichen Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 21,8 x 29,1 cm, Gebunden, Deutsch
Battenberg

ISBN-10: 3866460260
ISBN-13: 9783866460263

Weichholz-Möbel

Das Standardwerk von Barock bis Jugendstil

Mit dem Aufkommen einer extravaganten Wohnkultur in den Salons des Hochadels im Zeitalter des Barock fand der nicht ganz so betuchte Stadtbürger Gefallen an Möbeln aus edlen dunklen Hälzern wie des Nuss- oder Kirschbaums. Eine...  
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Beschreibung

Mit dem Aufkommen einer extravaganten Wohnkultur in den Salons des Hochadels im Zeitalter des Barock fand der nicht ganz so betuchte Stadtbürger Gefallen an Möbeln aus edlen dunklen Hälzern wie des Nuss- oder Kirschbaums. Eine solche Art von Luxus konnte er sich aber nicht leisten. Deshalb ging der damalige Mittelstand dazu über, die edlen Einrichtungsgegenstände imitieren zu lassen. Weiche Hölzer wie Tanne, Fichte oder Kiefer waren erschwinglicher. Wegen ihrer helleren Farbe lasierte man sie in dunklen Farben, so dass sie den teuren Originalen optisch glichen, wenngleich sie von schlechterer Qualität waren. Der Autor zeichnet im vorliegenden Buch diese Entwicklung ausführlich nach und würdigt den kulturellen Wert der Weichholzmöbel, der lange verkannt wurde. Neben Tipps für Sammler gibt er auch umfassende Informationen zu Problemen bei der Restaurierung. Im historisch gegliederten und reich bebilderten Katalogteil geht der Autor auf Stilbegriff und allgemeine Stilmerkmale der jeweiligen Epoche ein, so dass sich auch der Laie mühelos darin zurecht findet.

Klappentext

Mit dem Aufkommen einer extravaganten Wohnkultur in den Salons des Hochadels im Zeitalter des Barock fand der nicht ganz so betuchte Stadtbürger Gefallen an Möbeln aus edlen dunklen Hälzern wie des Nuss- oder Kirschbaums. Eine solche Art von Luxus konnte er sich aber nicht leisten. Deshalb ging der damalige Mittelstand dazu über, die edlen Einrichtungsgegenstände imitieren zu lassen. Weiche Hölzer wie Tanne, Fichte oder Kiefer waren erschwinglicher. Wegen ihrer helleren Farbe lasierte man sie in dunklen Farben, so dass sie den teuren Originalen optisch glichen, wenngleich sie von schlechterer Qualität waren. Der Autor zeichnet im vorliegenden Buch diese Entwicklung ausführlich nach und würdigt den kulturellen Wert der Weichholzmöbel, der lange verkannt wurde. Neben Tipps für Sammler gibt er auch umfassende Informationen zu Problemen bei der Restaurierung. Im historisch gegliederten und reich bebilderten Katalogteil geht der Autor auf Stilbegriff und allgemeine Stilmerkmale der jeweiligen Epoche ein, so dass sich auch der Laie mühelos darin zurecht findet.

Autoren-Porträt

Rainer Haaff aus Germersheim ist Autor zahlreicher Antiquitätenfachbücher (u.a. Gründerzeit, Biedermeier) und Experte für antike Möbel und Wohnkulturen vergangener Jahrhunderte.

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