Sprengt die Ketten, Adam Hochschild, Neuzeit
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Sprengt die Ketten, Adam Hochschild, Neuzeit
2007, 504 Seiten, Maße: 16 x 23,3 cm, Gebunden, Deutsch
Klett-Cotta

ISBN-10: 3608941231
ISBN-13: 9783608941234

Sprengt die Ketten

Der entscheidende Kampf um die Abschaffung der Sklaverei

Sprengt die Ketten
Der entscheidende Kampf um die Abschaffung der Sklaverei. Am 22. Mai 1787 trafen sich zwölf Männer im Londoner Osten, um eine Kampagne für die Abschaffung der Sklaverei zu beschließen. Eine kleine Gruppe persönlich zutiefst überzeugter...  
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Beschreibung

Sprengt die Ketten

Der entscheidende Kampf um die Abschaffung der Sklaverei. Am 22. Mai 1787 trafen sich zwölf Männer im Londoner Osten, um eine Kampagne für die Abschaffung der Sklaverei zu beschließen. Eine kleine Gruppe persönlich zutiefst überzeugter Aktivisten vollbrachte eine historische Leistung, die kein Zeitgenosse für möglich gehalten hätte. Wenige Jahrzehnte später war die Sklaverei weltweit geächtet... »Das mit Abstand lesbarste und umfassendste Buch über ... eine Initiative, die ... die Welt verändert hat.« Los Angeles Times

Klappentext

Der Kampf und die Kampagne gegen die Sklaverei geht auf eine kleine Gruppe persönlich zutiefst überzeugter Aktivisten zurück: Thomas Clarkson, ein bekennender Quäker, und William Wilberforce, ein faszinierender Parlamentarier, ferner zehn weitere Quäker als Verbündete. Sie reichten Petitionen ein, verfassten Augenzeugenberichte, verschickten Briefe, machten mit der ersten derartigen Kampagne ihr Anliegen der Weltöffentlichkeit bekannt - und überzeugten.

Erstaunlicherweise ist einer der größten Triumphe der Menschheit vielen Geschichtsbüchern keine Fußnote wert. Hochschild errichtet den'zwölf Gerechten'ein literarisches Denkmal.

Innerhalb kürzester Zeit brachten diese wenigen Männer und ihre Kollegen eine Massenbewegung in Gang, die zum ersten Boykott der Geschichte führte: Hunderttausende von Engländern, vor allem Frauen, weigerten sich, Zucker zu kaufen, der von Sklaven in der Karibik geerntet worden war; Petitionen aus dem ganzen Land überschwemmten das Parlament; und ein Flugblatt mit der Abbildung eines völlig überfüllten Decks auf einem Sklavenschiff wurde zur ersten Ikone menschlicher Unterdrückung.

Hochschild erzählt von dieser Bewegung mit Schwung, Stilsicherheit und Witz, ohne zu predigen oder zu moralisieren - die entsetzlichen Fakten der Sklaverenhaltung in der Karibik, die weitaus brutaler waren als im Süden Amerikas, sprechen für sich selbst. Auch widersteht er der Versuchung, aus den Männern, die die Bewegung prägten, geborene Gutmenschen und Säulenheilige zu machen. Er stellt ihren Zivilcourage angesichts der Todesdrohungen und der Gewalt, die ihnen von Verteidigern der Sklaverei angedroht wurde, heraus, doch verschweigt er Schwächen und Misserfolge nicht, die sich oft aus unbeabsichtigten Nebeneffekte ihrer Aktionen ergaben.

Wie abhängig die englische, aber auch die damalige Weltwirtschaft vom Sklavenhandel war, referiert Hochschild überzeugend und vergegenwärtigt einprägsam die Motive, warum gerade die englische Bürgerschicht aufgeschlossen für eine Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei war. Der Einfluß der Französische Revolution und der brutale und blutige Sklavenaufstand auf St. Domingo, dem heutigen Haiti, gehen in diese brillant erzählte Geschichte des Anfangs vom Ende der Sklaverei ein: eine Lektüre, die hin- und herreißt, fasziniert, abstößt, begeistert, bestürzt ...

Leseprobe

Einfhrung

Zwlf Mnner in einer Buchdruckerei

In einer Stadt, wo auf Schritt und Tritt glnzende blauweie Tafeln an berhmte Ereignisse oder Bewohner erinnern, ist dieser Ort merkwrdigerweise ohne einschlgigen Hinweis geblieben. Geht man heute, von der Bank Station der Londoner Untergrundbahn her kommend, ein paar Huserblocks weit nach Sdosten und tritt dann in einen Hof hinein, sieht man nichts als eine Handvoll niedriger, unaufflliger Brogebude, einen alten Pub und

...
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Autoren-Porträt

Adam Hochschild wurde 1942 in New York City geboren. Er lehrt an der Graduate School of Journalism der University of California, Berkeley. Er lebt als Autor und Journalist in San Francisco und schreibt im "New Yorker", in "Harper's Magazine ", "The New York Review of Books", "The New York Times Magazine", "Mother Jones" u. a. m.

Seine Bcher wurden in fnf Sprachen bersetzt und gewannen zahlreiche Preise, u. a. den Preis des World Affairs Council und der Society of American Travel Writers.

"Schatten ber dem Kongo" erhielt 1998 die Goldmedaille des California Book Awards fr Nonfiction.

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