2008, 709 Seiten, Maße: 13,5 x 21,5 cm, Gebunden, Deutsch
Knaur
ISBN-10: 3426662426
ISBN-13: 9783426662427
Erscheinungsdatum: 01.10.2008
Die Tochter der Wanderhure
Roman
Der Sensations-erfolg geht weiter!
Trudi, die älteste Tochter von Marie und Michel, wächst zu einer jungen Frau heran und ist der ganze Stolz ihrer Eltern. Doch auf einer Hochzeit wird das Familienglück brutal zerstört: Michel wird ermordet. Noch wie...
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Der Sensations-erfolg geht weiter!
Trudi, die älteste Tochter von Marie und Michel, wächst zu einer jungen Frau heran und ist der ganze Stolz ihrer Eltern. Doch auf einer Hochzeit wird das Familienglück brutal zerstört: Michel wird ermordet. Noch wie gelähmt vor Leid bekommt Marie bald zu spüren, dass sie und ihre Töchter ohne Michel auf Burg Kibitzstein nicht überleben können. Plötzlich werden vermeintliche Freunde zu habgierigen Feinden. Trudi sieht nur einen Ausweg: Sie muss heimlich zu König Friedrich reisen und um seine Hilfe bitten. Ihr Reisebegleiter wird ausgerechnet der Mann, den sie für den Mörder ihres Vaters hält.

Mehr als zwölf Jahre sind vergangen, seit Marie ihre letzten Abenteuer bestehen musste. Glücklich und zufrieden lebt sie mit ihrem Mann auf Burg Kibitzstein bis ihr Gönner, der Würzburger Fürstbischof, stirbt: Seinem Nachfolger sind die beiden ein Dorn im Auge.
Trudi, die älteste Tochter von Marie und Michel, ist der ganze Stolz ihrer Eltern und träumt von der großen Liebe. Auf der Hochzeit von Trudis Freundin geschieht das Entsetzliche: Michel wird ermordet!
Marie und Trudi verdächtigen sofort den Söldnerführer Peter von Eichenloh, mit dem Trudi heftig aneinandergeraten ist. Diesem gelingt es jedoch, sich von der Tat reinzuwaschen. Maries Lage wird nach dem Tod ihres geliebten Mannes immer schwieriger, denn niemand traut ihr zu, Kibitzstein erhalten zu können, und diejenigen, die sie bisher für Freunde hielt, erweisen sich nun als habgierige Neider. Allein König Friedrich könnte noch helfen, und so macht sich Trudi heimlich auf den Weg, um seine Unterstützung zu erbitten ausgerechnet mit Hilfe des Mannes, den sie für den Mörder ihres Vaters hält
Die Tochter der Wanderhure von Iny Lorentz
LESEPROBE
1.
Trudi strich sich die Haare aus dem Gesicht und betrachtete Georg von Gressingen verträumt. Noch nie war ihr ein Mann begegnet, der dem Ideal eines edlen Ritters so sehr entsprach. Er war gut eine Handbreit größer als sie und dabei schlank und geschmeidig wie eine Birke. Dunkelblondes Haar umrahmte ein schmales Gesicht, und seine blauen Augen
...
Im Jahre 2003 veröffentlichte Iny Lorentz ihren ersten historischen Roman: „Die Kastratin“. Es folgten in rasantem Tempo weitere Titel, darunter Bestseller wie „Die Wanderhure“, „Die Feuerbraut“ und „Die Tochter der Wanderhure“. „Ganz nebenbei“ verfasst Iny Lorentz noch unter verschiedenen Pseudonymen Fantasy-Romane und sogar Heimatliteratur.
Bevor der Leser sich ob dieses Fleißes nun allzu sehr wundert, sei verraten:
...
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Iny musste die Arbeit nicht allein erledigen, ihr Mann Elmar war und ist immer dabei. „Iny Lorentz“ ist ein Pseudonym, hinter dem sich das Schriftstellerehepaar Iny und Elmar verbirgt. Der Verlag kreierte aus ihrem Vornamen und dem Namen von Elmars Vater den Künstlernamen, kurz und einprägsam.
Iny wurde 1949 in Köln geboren, wo sie die Schule besuchte und eine Ausbildung als Arzthelferin absolvierte. Nach dem Abitur im Abendgymnasium begann sie ein Medizinstudium, das sie aber aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Sie wurde Programmiererin und zog 1980 nach München, um bei einer großen Versicherung zu arbeiten. Ihr Ehemann Elmar arbeitete seit 1981 ebenfalls dort. Er ist gebürtiger Bayer und stammt aus einem kleinen Bauerndorf mit gerade einmal fünf Höfen.
Beiden gemeinsam ist die große Leidenschaft für das Geschichtenerzählen. Elmar begann bereits in der Schule mit dem Schreiben, die Religionslehrerin erkannte und förderte sein Talent. Iny veröffentlichte schon in jungen Jahren Kurzgeschichten in Zeitschriften. Schließlich trafen sich die verwandten Seelen in einem Fantasy-Club und heirateten 1982, um von da an alles gemeinsam zu machen, auch das Schreiben. Zunächst arbeiteten sie viele Jahre abends und im Urlaub an ihren Büchern, nach den ersten Erfolgen widmeten sie sich dann ganz dem Schreiben.
Wie schon die Titel verraten (u. a. „Die Goldhändlerin“, „Die Pilgerin“, „Die Löwin“) sind immer Frauen die Hauptfiguren der historischen Romane. Iny und Elmar finden es einfach reizvoll, die „Geschichten von der schwächeren Seite aus aufzuzeigen, und über lange Jahrhunderte stellten Frauen aller Klassen diese schwächere Seite dar“. Man darf jedenfalls hoffen, dass noch viele weitere Geschichten folgen werden...
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