2009, 160 Seiten, Maße: 14,2 x 22 cm, Gebunden, Deutsch
cbt
ISBN-10: 357016022X
ISBN-13: 9783570160220
Doktorspiele
"Konecny ist in seiner unverwechselbaren Art - er nimmt einfach kein Blatt vor den Mund - ein unterhaltsames und feinfühliges Jugendbuch gelungen. Es besticht durch seine direkte Sprache und köstliche Selbstironie." -- Eselsohr
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"Konecny ist in seiner unverwechselbaren Art - er nimmt einfach kein Blatt vor den Mund - ein unterhaltsames und feinfühliges Jugendbuch gelungen. Es besticht durch seine direkte Sprache und köstliche Selbstironie." -- Eselsohr
"Lasst das Buch vielleicht nicht unbedingt am Frühstückstisch liegen. Eure Eltern könnten es euch wegnehmen - um euch vor dessen pornografischen Ungeheuerlichkeiten zu beschützen, oder am Ende sogar, um es selbst zu lesen ..." -- Ulf Cronenberg, jugendbuchtipps.de
"Jaromir Konecny geht sensibel und ehrlich mit den Problem eines 16-jährigen Jungen um. Er redet nicht lange um den heißen Brei herum, sondern nennt Andis Wünsche und Ängste beim Namen." -- Main-Post

Andi tut, was man als sechzehnjähriger Junge so anstellt, wenn einen die Pubertät schüttelt wie ein Tsunami: Wettwichsen, Pimmelparaden, feuchte Träume von Mädchen. Dabei gilt Andis permanente Sorge der Größe seines besten Stücks, hatte doch Cousine Lilli damals bei den Doktorspielen gefragt: Sind die alle so klein? Da steht genau diese Lilli - inzwischen mit Himmelsaugen und brisanten Brüsten ausgestattet - eines Tages vor ihm. Vergessen ist Katja aus der 10b, egal, dass seine Fußballmannschaft das Pokalspiel verliert, Andi hat nur ein Ziel, und das heißt: Lilli zu beweisen, dass er kein Schlappschwanz ist. Und dafür nimmt er einiges in Kauf ...
"Jaromir Konecny geht sensibel und ehrlich mit den Problem eines 16-jährigen Jungen um. Er redet nicht lange um den heißen Brei herum, sondern nennt Andis Wünsche und Ängste beim Namen."
Der Schnee lag auf den Schwarzwaldhügeln wie ein großer Doktorkittel. Anfang März und echt höchste Zeit, den weißen Rock auszuziehen.
"Zieh das Höschen aus!", sagte Tim.
"Na, gut!", sagte Lilli, hob ihren Bauch hoch, als baue sie eine Brücke, und zog sich das Höschen runter. Wir schoben ihre Beine auseinander und guckten uns ihr Ding aus der Nähe an. Sah saukomisch aus!
"Und jetzt du!", sagte Lilli.
"Ich bin der Doktor!", sagte
...
Seit Jahren begeistert der in Prag geborene promovierte Chemiker mit seinen Geschichten und seinem "behmisch"-bayerischen Akzent das Publikum bei Poetry Slams, aber auch bei traditionellen Lesungen. Jaromir Konecny, der 1982 in die Bundesrepublik übergesiedelt ist und mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in München wohnt, hat über sechzig Slam-Wettbewerbe und weitere Literaturpreise gewonnen und wurde zweimal Vizemeister des gesamtdeutschen Poetry Slams.
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