Paul Celan - Klaus und Nani Demus: Briefwechsel, Paul Celan, Klaus Demus, Nani Demus, Schicksale & Erfahrungen
Google Book Preview
2009, 675 Seiten, Maße: 12,9 x 20,6 cm, Gebunden, Deutsch
Hrsg. u. komment. v. Joachim Seng
Suhrkamp

ISBN-10: 3518421220
ISBN-13: 9783518421222

Paul Celan - Klaus und Nani Demus: Briefwechsel

Mit einer Auswahl aus dem Briefwechsel zwischen Gisèle Celan-Lestrange und Klaus und Nani Demus

»Meine Lieben, habt Dank für alles, habt Dank dafür, daß Ihr da seid, daß Ihr dieses weite Tor der Freundschaft geöffnet habt -: Ihr seid meine endlich wirklich gewordene Welt.« Paul Celan an Klaus und Nani Demus...  
mehr
 
Selbst abholen und Porto sparen
Bei diesem Artikel ist eine Lieferung in die Filiale möglich!
Filialfinder

Beschreibung

»Meine Lieben, habt Dank für alles, habt Dank dafür, daß Ihr da seid, daß Ihr dieses weite Tor der Freundschaft geöffnet habt -: Ihr seid meine endlich wirklich gewordene Welt.« Paul Celan an Klaus und Nani Demus Als »Bruder« hat Paul Celan Klaus Demus bezeichnet, niemandem hat er sich stärker geöffnet als dem Wiener Freund. Ingeborg Bachmann war es, die diese Freundschaft stiftete, 1948 in Wien. Aus dem Zusammentreffen des Dichters aus der Bukowina mit dem jungen Wiener Dichter und Studenten der Kunstgeschichte entwickelt sich die einzig »wahre« Freundschaft Celans, in die später auch Nani Demus geb. Maier und Celans Ehefrau Gisèle Celan-Lestrange miteinbezogen werden. Ihr gemeinsamer Briefwechsel nimmt unter den Korrespondenzen Paul Celans eine herausragende Stellung ein, sowohl dem Umfang nach (ca. 400 Briefe) als auch in seiner Bedeutung: Wie keine andere seiner Korrespondenzen offenbart dieser Dichterbriefwechsel den Menschen Paul Celan hinter dem Werk und ermöglicht dabei zugleich einen Einblick in seinen oft mühevollen Pariser Alltag. Auf die Verbindung zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan wirft er ein neues und eindringlich scharfes Licht. Und doch wird selbst diese Beziehung zweier Dichter, die größte Nähe und Zuneigung miteinander verbindet, durch die Goll-Affäre und Celans Krankheit 1962 für Jahre getrennt. 1968 aber nimmt Klaus Demus den Faden wieder auf: So hinterlassen diese Briefe zum Schluß auch ein berührendes Dokument von Paul Celans letzten Jahren.

Klappentext

"Meine Lieben, habt Dank für alles, habt Dank dafür, daß Ihr da seid, daß Ihr dieses weite Tor der Freundschaft geöffnet habt -: Ihr seid meine endlich wirklich gewordene Welt." Paul Celan an Klaus und Nani Demus

Als "Bruder" hat Paul Celan Klaus Demus bezeichnet, niemandem hat er sich stärker geöffnet als dem Wiener Freund. Ingeborg Bachmann war es, die diese Freundschaft stiftete, 1948 in Wien. Aus dem Zusammentreffen des Dichters aus der Bukowina mit dem jungen Wiener Dichter und Studenten der Kunstgeschichte entwickelt sich die einzig "wahre" Freundschaft Celans, in die später auch Nani Demus geb. Maier und Celans Ehefrau Gisele Celan-Lestrange miteinbezogen werden.
Ihr gemeinsamer Briefwechsel nimmt unter den Korrespondenzen Paul Celans eine herausragende Stellung ein, sowohl dem Umfang nach (ca. 400 Briefe) als auch in seiner Bedeutung: Wie keine andere seiner Korrespondenzen offenbart dieser Dichterbriefwechsel den Menschen Paul Celan hinter dem Werk und ermöglicht dabei zugleich einen Einblick in seinen oft mühevollen Pariser Alltag. Auf die Verbindung zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan wirft er ein neues und eindringlich scharfes Licht.
Und doch wird selbst diese Beziehung zweier Dichter, die größte Nähe und Zuneigung miteinander verbindet, durch die Goll-Affäre und Celans Krankheit 1962 für Jahre getrennt. 1968 aber nimmt Klaus Demus den Faden wieder auf: So hinterlassen diese Briefe zum Schluß auch ein berührendes Dokument von Paul Celans letzten Jahren.

Rezension



»Es ist also ein bestürzender Briefwechsel, der das Dilemma Celans neu beleuchtet. Man soll dies lesen - und wird Klaus Demus ferner danken, dass er der Edition zustimmte, die ihn als einen zu Unrecht vergessenen Poeten zu entdecken überdies Anlass bieten sollte.«

Autoren-Porträt

Paul Celan wurde am 23. November 1920 als Paul Antschel als einziger Sohn deutschsprachiger, jüdischer Eltern im damals rumänischen Czernowitz geboren. Nach dem Abitur 1938 begann er ein Medizinstudium in Tours/Frankreich, kehrte jedoch ein Jahr später nach Rumänien, zurück, um dort Romanistik zu studieren. 1942 wurden Celans Eltern deportiert. Im Herbst desselben Jahres starb sein Vater in einem Lager an Typhus, seine Mutter wurde erschossen. Von 1942 bis 1944 musste Celan in verschiedenen

...
weiterlesen

Kommentar zu: Paul Celan - Klaus und Nani Demus: Briefwechsel

0

Durchschnitt: 0noch nicht bewertet
Kommentieren
ausgezeichnet
ausgezeichnet
0

sehr gut
sehr gut
0

gut
gut
0

weniger gut
weniger gut
0

schlecht
schlecht
0

keine Kommentare
Schreiben Sie den ersten Kommentar zu Paul Celan - Klaus und Nani Demus: Briefwechsel Kommentar verfassen
34,80
In den Warenkorb legen
Lieferstatus:
sofort lieferbar
Bestellnummer:
17776496

Ihre weiteren Vorteile

  • 14 Tage Rückgaberecht
  • Per Rechnung bezahlen
  • Kostenlose Filialabholung
Mehr zum Produkt

Weiterempfehlen

Zuletzt betrachtet
Papa@Home
Elke AhlswedeRoman. Originalausgabe 7,99 


Outplacement
Daniela LohausPraxis der Personalpsychologie 24,95 


Orangen für den Bischof
Marina HeilmeyerPotsdamer Pomologische Geschichten 15,00 


Online-Shop auswählen, einrichten & betreiben (eBook)
Wilfred LindoDas Praxisbuch 14,99