Vatermord und andere Familienvergnügen, Steve Toltz, Familienromane
2010, 800 Seiten, Maße: 14,8 x 22,7 cm, Gebunden, Deutsch
DVA

ISBN-10: 3421043892
ISBN-13: 9783421043894

Vatermord und andere Familienvergnügen

Roman

Eine Vater-Sohn-Geschichte - aberwitzig und teuflisch gut erzählt!<br /> <br />Jasper Dean sitzt im Gefängnis und erzählt von den Jahren, als er sein wollte wie sein Onkel Terry, ein Polizistenmörder, der zum...  
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Beschreibung

Eine Vater-Sohn-Geschichte - aberwitzig und teuflisch gut erzählt!<br /> <br />Jasper Dean sitzt im Gefängnis und erzählt von den Jahren, als er sein wollte wie sein Onkel Terry, ein Polizistenmörder, der zum beliebtesten Volkshelden des Landes avancierte. Kein Wunder, dass Jaspers Vater alles daransetzte, als Australiens größter Wohltäter gleichzuziehen. Jasper wurde Zeuge seines Scheiterns - und erzählt nun die ungeschminkte Geschichte der Deans. Ein höchst vergnüglicher Ausflug an den Rand des Wahnsinns, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.<br /> <br /> <br /> <br />»Die Leiche meines Vaters werden sie nie finden.« Mit diesen Worten beginnt Jasper Dean die Odyssee durch die windungsreiche Geschichte seiner Familie. Zeit seines Lebens hat sich Jasper mit der Frage herumgeschlagen, ob er seinen Vater bedauern, ignorieren, ihn verehren oder gar umbringen solle. Vater Martin, ein Moralist ohnegleichen, war Australiens meistgehasster Wohltäter. Und nichts hat ihn mehr verärgert, als der Bruder von Terry Dean zu sein - dem beliebtesten Verbrecher des Landes. Nicht verwunderlich also, dass Jasper unter die Räder des Bruderzwistes kam ...<br /> <br />Mit unbändiger Fabulierfreude entführt uns Steve Toltz in die verrückte Welt der Deans. Höchst amüsant erzählt er von Räuberhöhlen und Nervenheilanstalten, von wilden Verfolgungsjagden durch drei Kontinente, von den Höhen der ersten Liebe und den Tiefen fehlgeleiteten Ehrgeizes - von allem, was das Leben zu bieten hat. <br /> <br />

Klappentext

Die Leiche meines Vaters werden sie nie finden. Mit diesen Worten beginnt Jasper Dean die Odyssee durch die windungsreiche Geschichte seiner Familie. Zeit seines Lebens hat sich Jasper mit der Frage herumgeschlagen, ob er seinen Vater bedauern, ignorieren, ihn verehren oder gar umbringen solle. Vater Martin, ein Moralist ohnegleichen, war Australiens meistgehasster Wohltäter. Und nichts war schlimmer für ihn, als der Bruder von Terry Dean zu sein dem beliebtesten Verbrecher des Landes. Nicht verwunderlich also, dass Jasper zwischen die Räder des Bruderzwistes geriet ...
Mit unbändiger Fabulierfreude entführt uns Steve Toltz in die verrückte Welt der Deans. Höchstamüsant erzählt er von Räuberhöhlen und Nervenheilanstalten, von wilden Verfolgungsjagden durch drei Kontinente, von den Höhen der ersten Liebe und den Tiefen fehlgeleiteten Ehrgeizes von allem, was das Leben zu bieten hat.

Rezension

"Vatermord und andere Familienvergnügen ist ein umwerfend fantasievoller, tragikomischer Roman, der sich mit einer klugen Mischung metaphysischer und politischer Fragen zu dem Recht auf Originalität, ja: auf Wahn bekennt. Wahrhaft welthaltig ist dieses Buch, das uns vom australischen Busch über Paris bis in den thailändischen Dschungel führt, teuflisch gut konstruiert und trotz seiner Länge niemals ermüdend. Eine mehr als heilsame Erfahrung in diesen Zeiten der Krise."

Leseprobe

Dass ein Sportler durch einen tragischen Unfall seinen Geruchssinn verloren habe - so was hört man nie, wie auch? Damit das Universum schmerzhafte Lektionen erteilen kann, die uns im späteren Leben dann doch nicht weiterhelfen, muss der Sportler seine Beine verlieren, der Philosoph seinen Verstand, der Maler sein Augenlicht, der Musiker sein Gehör, der Koch seinen Geschmackssinn. Und welche Lektion mir erteilt worden ist? Ich habe meine Freiheit verloren und sitze nun in diesem komischen Gefängnis,

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Autoren-Porträt

Steve Toltz wurde in Sydney geboren und lebte in Montreal, Vancouver, New York, Barcelona und Paris, wo er als Privatdetektiv, Kameramann, Telefonverkäufer, Sicherheitsbediensteter, Englischlehrer und Drehbuchautor tätig war.Clara Drechsler, geb. 1961, übersetzt aus dem Englischen, u.a. Werke von Bret Easton Ellis, Helen Walsh und Irvine Welsh.Harald Hellmann, geb. 1958, übersetzt aus dem Englischen, u.a. Werke von Bret Easton Ellis, Helen Walsh und Irvine Welsh.

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