Die Teilacher, Michel Bergmann, Unterhaltungsliteratur
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2010, 288 Seiten, Maße: 13 x 20,8 cm, Gebunden, Deutsch
ARCHE VERLAG

ISBN-10: 371602628X
ISBN-13: 9783716026281

Die Teilacher

Roman

Die Teilacher
Persönliche Empfehlung
von Stefan Glenz, Hugendubel Steinweg, Frankfurt

"Dieses Buch ist mein Lieblingsbuch, weil es einfach großartig ist. Spannend,...  
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1946 kehren sie zurück nach Frankfurt, nachdem sie Lager und Verfolgung überstandenen haben versuchen sie im Land der Täter zu leben und zu überleben. Es braucht viel Mut und Kraft wieder Hoffnung zu haben. 1972, nach der Beerdigung seines Onkels David Bermann, erzählen sie Alfred Kleefeld die Geschichten aus der Vergangenheit. Traurig,, melancholisch, voller Witz und tatsächlich Mut machend.
Ulrike N., Hugendubel München, 22.06.2011 
 
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Beschreibung

Die Teilacher

Persönliche Empfehlung
von Stefan Glenz, Hugendubel Steinweg, Frankfurt

"Dieses Buch ist mein Lieblingsbuch, weil es einfach großartig ist. Spannend, berührend, melancholisch und immer wieder mit feinem, schelmischem Witz erzählt Michel Bergmann in seinem Debütroman von der Generation von jüdischen Rückkehrern, die sich mit unverwüstlicher Lebenskraft und bisweilen auch dem Mut der Verzweiflung ein neues Leben aufbauen."

Frankfurt am Main, 1946. Ausgerechnet nach Deutschland, ins Land der Täter sind sie gekommen.

"Michel Bergmann erzählt in seinem anrührenden Buch von Menschen, die sich in harten Zeiten durchgeschlagen haben und die versuchten, ihrem verlorenen Leben wieder einen Sinn zu geben. Ein außergewöhnlicher Roman, dramatisch, bitter und voll liebenswertem Humor." Senta Berger

1972, David Bermann, der "Einstein unter den Teilachern", ist tot. 75. Ist doch kein Alter. Es ist der 11. Januar, als sich Verständig, Fajnbrot und Szoros in ihrem Stammcafé einfinden, nachdem sie David im strömenden Regen beerdigt haben. Man redet natürlich über alte Zeiten...
1946, Frankfurt am Main. Sie hausen in ausrangierten Güterwaggons, in Kellern, halben Ruinen, ehemaligen Krankenhäusern. Die Treppen baufällig, die Nachbarn grimmig. Das politische Klima frostig, der Blick in die Zukunft schemenhaft. David Bermann, Jossel Fajnbrot, Emil Verständig, Moische Krautberg, Max Holzmann und die anderen, sie sind zurückgekehrt. Wie ist es ihnen ergangen? Fast alle waren aus den Lagern gekommen, oft als einzig Überlebende in ihrer Familie. Doch jetzt ist Aufbruch angesagt: Bei Eis und Schnee, bei Regen und Sonnenschein, mit Citroën und Horch, mit Volkswagen, Opel und Tempo-Dreiradpritsche sind sie Tag für Tag unterwegs, um allerlei Dinge zu verkaufen. Wie viel Kraft hat es gekostet, wieder an Liebe, Nestbau und Zukunft zu glauben?
1972, gebannt lauscht der junge Alfred Kleefeld den Geschichten der alten Männer nach der Beerdigung seines Onkels David Bermann. Am Ende erfährt Alfred von einer wunderbaren Liebesgeschichte in dunklen Zeiten und von einem Geheimnis, das sein Leben für immer verändern wird.
Michel Bergmann erzählt in diesem berührenden, zugleich humorvollen Roman, was sie, die Teilacher, aus ihrem Leben gemacht haben und wie sie sich mit viel Chuzpe durch die wilden Jahre kämpften.

Leseprobe

Die Teilacher von Michel Bergmann

Die Stadt, die man einmal gekannt hatte, existierte nicht mehr. Die stolze Freie Reichsstadt war zu einer Steinwüste geworden, aus der bizarre Ruinen in den tristen Himmel ragten. Deutschland war in vier Besatzungszonen unterteilt, und Reisen von einer Zone in die andere, aber auch innerhalb einer Zone, waren logistische Abenteuer, und der Passierschein war das wichtigste Dokument dieser ersten Jahre. Es gab Scheine

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Autoren-Porträt

Michel Bergmann wird 1945 als Kind jüdischer Eltern in einem Internierungslager in der Schweiz geboren. Nach einigen Jahren in Paris ziehen die Eltern nach Frankfurt am Main. Nach seiner Ausbildung bei der Frankfurter Rundschau wird er freier Journalist. Er entdeckt seine Liebe zum Film und arbeitet u.a. als Autor, Regisseur und Produzent. Seit über 15 Jahren schreibt er Drehbücher für Film und Fernsehen.

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Hugendubel München, 22.06.2011
1946 kehren sie zurück nach Frankfurt, nachdem sie Lager und Verfolgung überstandenen haben versuchen sie im Land der Täter zu leben und zu überleben. Es braucht viel Mut und Kraft wieder Hoffnung zu haben.
1972, nach der Beerdigung seines Onkels David Bermann, erzählen sie Alfred Kleefeld die Geschichten aus der Vergangenheit.
Traurig,, melancholisch, voller Witz und tatsächlich Mut machend.
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