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Autor Richard Thiess leitet als Erster Kriminalhauptkommissar die Mordkommision V im Münchner Präsidium. Es gibt nicht viel, was er in seinem Kripo-Alltag noch nicht erlebt hat.
Eine tote Frau in der U-Bahn, Leichenteile im Plastiksack - mit diesen und anderen Grausamkeiten werden Richard Thiess und sein Ermittlungs-Team immer wieder konfrontiert. Der Hauptkommissar gibt Einblick in die kriminalistische Arbeit und bezieht auch die psychologischen Aspekte mit ein: Wie fühlt sich der Ermittler, wenn er den Täter endlich überführt hat? Wie bringt man Eltern bei, dass ihre Tochter bestialisch ermordet wurde? Ein Erfahrungsbericht, so spannend und authentisch, wie nur das Leben sein kann.

Eine skalpierte Frau in der U-Bahn, ein totes Kind im Müll, zerstückelte Leichenteile im Plastiksack ... Wer sich täglich mit Mord und Totschlag auseinandersetzt, der darf nicht zart besaitet sein. Gefragt sind Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und breitgestreute Kenntnisse von Juristik bis Krisenintervention. Was im Kino meist als schneller Thriller abläuft, erfordert in der Realität Durchsetzungsvermögen und harte Arbeit. Oft sind tage-, wochen-, ja sogar jahrelange Ermittlungen notwendig, bis ein Täter überführt werden kann. In den vorgestellten Fällen geht es um Kaltblütigkeit - wenn jemand zwischen theoretischer und praktischer Führerscheinprüfung mal eben einen Doppelmord begeht - und falsch verstandene Vaterliebe, um verräterische Internetrecherchen nach passenden Tötungsmethoden und falsche Alibis. Richard Thiess gibt Einblick in die schwierige Arbeit von Mordermittlern, er bezieht aber auch psychologische Aspekte ein: Wie fühlt sich ein Ermittler, wenn er den Täter endlich überführt hat, wie bringt man Eltern bei, dass ihre Tochter bestialisch getötet worden ist? Mordkommission: Die Wirklichkeit stellt jeden Krimi in den Schatten.
Kommentar zu: Mordkommission