Ein junges Sklavenmädchen kämpft bedingungslos für ihre Freiheit
Zarité kommt mit neun Jahren auf den Gutshof des reichen Toulouse Valmorain. Ungerechtigkeit und Ausbeutung scheinen auf sie zu warten. Doch in ihr schlummert eine andere Bestimmung. Selbst als man ihr das erste Kind entreißt, gibt sie nicht auf.
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»Isabel Allende fesselt den Leser auf den knapp 600 Seiten mit einer Fülle an Charakteren, deren verschlungene Wege und Schicksale doch auf teils wunderbare Art und Weise miteinander verknüpft sind. …durch die Kraft von Allendes Sprache und ihre große Erzählkunst werden sie über die Seiten zu beinahe realen, gerngesehenen Begleitern, die man als Leser nicht mehr missen möchte.«
Mit meinen vierzig Jahren ist mir, Zarité Sedella, mehr Glück beschieden gewesen als anderen Sklavinnen. Ich werde lange leben und im Alter froh sein, weil mein Stern - mein Z'étoile - auch in wolkenverhangener Nacht leuchtet. Ich weiß, wie schön es ist, wenn ich bei dem Mann liege, den mein Herz gewählt hat, und seine großen Hände meine Haut
Isabel Allende wurde am 2. August 1942 in Lima/Peru geboren. Nach Pinochets Militärputsch am 11. September 1973 ging sie ins Exil. 1982 erschien ihr erster Roman, der zu einem Welterfolg wurde. Der dänische Regisseur Bille August verfilmte den Roman 1993. Allende arbeitete unter anderem als Fernseh-Moderatorin und war Herausgeberin verschiedener Zeitschriften. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien. Im Jahr 2011 wurde ihr der Hans-Christian-Andersen-Literaturpreis, einer der wichtigsten Literaturpreise Dänemarks, verliehen.Svenja Becker lebt als Übersetzerin in Saarbrücken.
Kommentar zu: Die Insel unter dem Meer