Rote Karte Depression, Andreas Biermann, Rainer Schäfer, Weitere Biografien
2011, 191 Seiten, Maße: 13,5 x 21,7 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Gütersloher Verlagshaus

ISBN-10: 3579067478
ISBN-13: 9783579067476

Erscheinungsdatum: 14.03.2011

Rote Karte Depression

Das Ende einer Karriere im Profifußball

Platzverweis - als depressiver Profi-Fußballer im Abseits

- Depressionen im Profi-Fußball - ein Realitätscheck

- Wenn Worten keine Taten folgen: business as usual nach dem Tod von Robert Enke

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Beschreibung

Platzverweis - als depressiver Profi-Fußballer im Abseits

- Depressionen im Profi-Fußball - ein Realitätscheck

- Wenn Worten keine Taten folgen: business as usual nach dem Tod von Robert Enke

- Was passiert mit einem Profi-Fußballer, der sich zu seinen Depressionen bekennt?

Er liebt Fußball und hasst die Bedingungen, unter denen er gespielt wird. Er leidet unter einem gnadenlosen Milieu, in dem jeder sich selbst der Nächste ist, in der Mann keine Schwäche zeigen darf. Andreas Biermann hat versucht, sich das Leben zu nehmen, weil er keinen Ausweg mehr sah. Darüber reden konnte er nicht, weil ihn das ins Abseits katapultiert hätte. Diese Sprachlosigkeit ist im Fußball weit verbreitet, auch der deutsche Nationalhüter Robert Enke ist daran zerbrochen, sein Tod schockierte eine ganze Fußballnation.

Depressionen, Spielsucht, Doping, Homosexualität - mit ihrem aufrüttelnden Buch wollen Andreas Biermann und Rainer Schäfer dazu beitragen, die Tabuthemen im Profi-Fußball aufzubrechen. Ihr engagierter Appell für mehr Verständnis und Sensibilität richtet sich an die Verantwortlichen, die Spieler und die Fans.

Klappentext

Platzverweis als depressiver Profi-Fußballer im Abseits
- Depressionen im Profi-Fußball ein Realitätscheck
- Wenn Worten keine Taten folgen: business as usual nach dem Tod von Robert Enke
- Was passiert mit einem Profi-Fußballer, der sich zu seinen Depressionen bekennt?
Er liebt Fußball und hasst die Bedingungen, unter denen er gespielt wird. Er leidet unter einem gnadenlosen Milieu, in dem jeder sich selbst der Nächste ist, in der Mann keine Schwäche zeigen darf. Andreas Biermann hat versucht, sich das Leben zu nehmen, weil er keinen Ausweg mehr sah. Darüber reden konnte er nicht, weil ihn das ins Abseits katapultiert hätte. Diese Sprachlosigkeit ist im Fußball weit verbreitet, auch der deutsche Nationalhüter Robert Enke ist daran zerbrochen, sein Tod schockierte eine ganze Fußballnation.
Depressionen, Spielsucht, Doping, Homosexualität mit ihrem aufrüttelnden Buch wollen Andreas Biermann und Rainer Schäfer dazu beitragen, die Tabuthemen im Profi-Fußball aufzubrechen. Ihr engagierter Appell für mehr Verständnis und Sensibilität richtet sich an die Verantwortlichen, die Spieler und die Fans.

Rezension

"Seine Geschichte ist bewegend und entlarvend, da sie aufzeigt, wie viel Heuchelei oder Naivität im Umgang mit dem Freitod Robert Enkes im Spiel war."

Leseprobe

Rote Karte Depression von Andreas Biermann

Kapitel 1

Pumuckl aus Spandau

Die Straßen sehen aus wie abgepaust, eine gleicht der anderen. Wer hier zum ersten Mal lang geht, kann sich leicht verlaufen. Wer hier jeden Tag lang geht, hat sich schnell satt gesehen. Unförmige Wohnblocks stehen Schulter an Schulter, werfen ihre Schatten auf die Straßen. Mancher steht etwas schief da, als ob er zu schwer tragen müsse,

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Autoren-Porträt

Andreas Biermann, geboren 1980 in Berlin, war Fußball-Profi beim ehemaligen Zweitliga-Spitzenklub FC St. Pauli. Bevor er im Winter 2007 nach Hamburg wechselte, spielte Biermann unter anderem bei Hertha BSC Berlin, dem Chemnitzer FC und Union Berlin. Andreas Biermann hat Abitur, ist verheiratet und Vater von zwei kleinen Kindern. Er will nach Ende seiner Fußball-Karriere Sportpsychologie studieren, im Moment lässt er sich nebenbei zum Fußball-Trainer ausbilden.Rainer Schäfer, geboren 1962, arbeitet

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