Bleib wach! Bleib am Leben!
Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst.
Christine ist seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann. Mithilfe eines Tagebuchs kämpft sie um ihre Erinnerung - und um die Wahrheit. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie noch trauen?
SPIEGEL Bestseller!
Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?
Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann?
"Schlicht undeinfach der beste erste Thriller, den ich jemals gelesen habe." Tess Gerritsen.
"Ein tief verstörender Thriller, der die beunruhigende Frage stellt: Was bleibt, wenn du dich selbst verlierst?" Val McDermid
Ich. darf. nicht. schlafen. von Steve Watson
Das Schlafzimmer ist seltsam. Fremd. Ich weiß nicht, wo ich bin, wie ich hier gelandet bin. Ich weiß nicht, wie ich nach Hause kommen soll.
Ich habe die Nacht hier verbracht. Die Stimme einer Frau hat mich geweckt - zuerst dachte ich, sie läge mit mir zusammen im Bett, doch dann merkte ich, dass sie die Nachrichten verlas und ich einen Radiowecker hörte -, und als ich die Augen aufschlug,
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Steve Watson wurde in den Midlands geboren, lebt in London und hat viele Jahre für den staatlichen britischen Gesundheitsdienst (NHS) gearbeitet. 2008 wurde Steve Watson in das Studienprogramm Kreatives Schreiben der Faber Academy aufgenommen. Ich. Darf. Nicht. Schlafen. erscheint weltweit in über 30 Sprachen und wird in Hollywood verfilmt.Ulrike Wasel, geboren 1955, arbeitet als Übersetzerin angloamerikanischer Literatur.
Exklusiv-Interview mit Steve Watson
Englands neuer Shootingstar unter den Thrillerautoren heißt S. J. Watson. Sein Debüt über einen ebenso rätselhaften wie dramatischen Fall von Gedächtnisverlust
ist eine reife literarische Leistung und ein verdienter Sensationserfolg - auch international: „Ich. Darf. Nicht. Schlafen." wird in mehr als 30 Sprachen übersetzt, Hollywood- Regisseur Ridley Scott („Blade Runner",
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„Thelma & Louise", „Gladiator") hat sich die Filmrechte gesichert. Das größte Lob bekommt Watson übrigens von Autorenkollegen wie Tess Gerritsen: „Ich. Darf. Nicht. Schlafen." ist für sie „einfach der beste erste Thriller, den ich je gelesen habe".
Sie haben ein Studienprogramm für Kreatives Schreiben absolviert. Welche Bedeutung hatte es für Ihre Entwicklung als Autor?
Der Kurs an der Faber Academy hat mir dabei geholfen, mich auf das zu konzentrieren, was ich erreichen wollte. Darüber hinaus war der Kurs eine großartige Gelegenheit, die Bekanntschaft einiger toller Schriftsteller und Lektoren zu machen und von ihnen zu lernen. Mir wurde dabei klar, worum es beim Handwerk des
Schreibens geht und wie viel harte Arbeit es erfordert. Das Wichtigste aber war für mich, dass der Kurs mir bewusst machte, dass ich Schriftsteller bin, dass ich es
überaus gerne bin und dass das meine Bestimmung ist.
Ihr Debüt „Ich. Darf. Nicht. Schlafen." beschäftigt sich mit Amnesie, also Gedächtnisverlust. Was veranlasste Sie, sich literarisch damit auseinanderzusetzen?
Die Idee für das Buch kam mir, als ich den Nachruf auf einen Mann namens Henry Gustav Molaison las. Er ist 2008 gestorben. Seit er sich 1953 wegen Epilepsie
einer Hirnoperation unterzogen hatte, war er nicht mehr in der Lage, sich etwas Neues zu merken, so dass er immer in der Vergangenheit lebte. Ich fragte mich, wie es ist, über 50 Jahre lang tagtäglich im Glauben aufzuwachen, man lebte im Jahr 1953.
Wie wurde aus diesen Überlegungen eine Buchidee?
Ich hatte sofort das Bild einer Frau vor Augen, die in einem Haus erwacht, das ihr fremd ist. Im Badezimmerspiegel erblickt sie zu ihrer Verwunderung keine
Frau Anfang 20, sondern eine mittleren Alters. Die Frau, die ich vor Augen hatte, muss feststellen: Das ist ihr Haus und ihr Spiegelbild. Mir wurde klar, dass ihre Geschichte Themen berührt, die mich schon lange beschäftigten: Identität und Wahrheit, die Veränderungen in der Liebe und in den Beziehungen.
Welche Fragen haben Sie bewegt?
Eine ganze Reihe: Was ist Liebe? Wie fl ießend ist unsere Vorstellung von uns selbst und unserer Identität? Ist Wahrheit immer das Wichtigste? Oder ist es manchmal besser, Menschen, die einem nahestehen, mit der Wahrheit zu verschonen?
Ihre Hauptperson und Ich-Erzählerin leidet an einer ganz speziellen Form der Amnesie. Wie würden Sie die Problematik erklären?
Weil ich das Buch in der Ich-Form erzählen wollte, war mir klar, dass ich es meiner Hauptfigur ermöglichen müsste, Erinnerungen länger zu behalten als die meisten, die an Amnesie leiden und sich nur für wenige Minuten etwas merken können. Im Unterschied dazu kann sich meine Protagonistin Dinge merken, bis sie einschläft. Sie lebt also nicht in einem Zustand ständiger Verwirrung, sondern gewinnt jeden Tag aufs Neue schmerzliche Klarheit über ihren Zustand. Es muss furchtbar sein, jeden Abend mit dem Wissen zu Bett zu gehen, dass beim Aufwachen alle Erinnerungen abhanden gekommen sind - und die Vorstellung, die man von sich selbst hat, ebenfalls.
Kurzansicht
Hugendubel Konstanz, 16.11.2011
Sie werden dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können! Es ist so fesselnd erzählt, daß man beim bloßen Gedanken an dieses Albtraum-Szenario eine Gänsehaut bekommt! Purer Nervenkitzel vom Feinsten!!!
Für alle Fans von richtig guten Psycho-Thrillern!!!
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Hugendubel Würzburg, 09.09.2011
Ein sehr spannender Psychothriller, rasant geschrieben und nicht mehr wegzulegen vor dem Schluss.
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