Der Mann, der Hunde liebte, Leonardo Padura, Unterhaltungsliteratur
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2011, 730 Seiten, Maße: 15,7 x 22,3 cm, Leinen, Deutsch
Aus d. kuban. Span. v. Hans-Joachim Hartstein
UNIONSVERLAG

ISBN-10: 3293004253
ISBN-13: 9783293004252

Der Mann, der Hunde liebte

Roman

»Tötet ihn nicht! Dieser Mann muss reden«, rief der schwer verwundete Trotzki seinen Leibwächtern zu, als sie sich auf den Mann stürzten, der ihn mit einem Eispickel niedergeschlagen hatte. Leonardo Padura bringt ihn zum Sprechen....  
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Ein kubanischer Autor schreibt die Geschichte des Kommunismus neu. Eine einzelne Figur funktioniert als Metapher für eine ganze Generation und Ihr Scheitern. Der Abenteuerroman um Trotzki umfasst 723 Seiten. Also ein echter Ferienschmöker für Leseratten. Es geht um Träumer, die an Veränderungen von Epochen glauben und auf der anderen Seite um die Menschen, die keine Lust haben Ihr Leben dafür hintenanzustellen. In einer wunderschönen Sprache entwirft Padura eine neue Gesellschaftsform fern von Fanatismus und Fundamentalismus. Das Buch gehört zu den wichtigsten fünf Büchern zur Zeit in Spanien. Also unbedingt mit in den Süden einpacken, spannend wie ein Krimi und so unterhaltsam, wie die Abenteuerromane vom Unionsverlag.
Daniela H., Hugendubel Bad Homburg, 30.05.2011 
 
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Beschreibung

»Tötet ihn nicht! Dieser Mann muss reden«, rief der schwer verwundete Trotzki seinen Leibwächtern zu, als sie sich auf den Mann stürzten, der ihn mit einem Eispickel niedergeschlagen hatte. Leonardo Padura bringt ihn zum Sprechen. Ein rätselhafter Mann, der mit seinen beiden Windhunden am Strand spazieren geht, erzählt dem kubanischen Schriftsteller Iván die Geschichte des Trotzki-Mörders Ramón Mercader. Doch woher kennt dieser Unbekannte all die Facetten aus Mercaders Leben? Leonardo Paduras vielschichtiger Roman führt uns an verschiedenste Schauplätze der Weltrevolution: ins Bürgerkriegsspanien, nach Moskau während der stalinistischen Schauprozesse, ins Mexiko Frida Kahlos und Diego Riveras, ins Prag von 1968, nach Kuba. In atemberaubender Prosa erweckt er die Protagonisten zu neuem Leben, zeigt sie in ihrer Bereitschaft zur völligen Selbstaufgabe zugunsten einer Ideologie - und zieht die Bilanz der gescheiterten Utopien eines Jahrhunderts.

Klappentext

"Tötet ihn nicht! Dieser Mann muss reden", rief der schwer verwundete Trotzki seinen Leibwächtern zu, als sie sich auf den Mann stürzten, der ihn mit einem Eispickel niedergeschlagen hatte. Leonardo Padura bringt ihn zum Sprechen. Ein rätselhafter Mann, der mit seinen beiden Windhunden am Strand spazieren geht, erzählt dem kubanischen Schriftsteller Iván die Geschichte des Trotzki-Mörders Ramón Mercader. Doch woher kennt dieser Unbekannte all die Facetten aus Mercaders Leben? Leonardo Paduras vielschichtiger Roman führt uns an verschiedenste Schauplätze der Weltrevolution: ins Bürgerkriegsspanien, nach Moskau während der stalinistischen Schauprozesse, ins Mexiko Frida Kahlos und Diego Riveras, ins Prag von 1968, nach Kuba. In atemberaubender Prosa erweckt er die Protagonisten zu neuem Leben, zeigt sie in ihrer Bereitschaft zur völligen Selbstaufgabe zugunsten einer Ideologie und zieht die Bilanz der gescheiterten Utopien eines Jahrhunderts.

Autoren-Porträt

Leonardo Padura, geboren 1955 in Havanna, schloss 1980 ein Lateinamerikanistik-Studium in Havanna ab und schrieb zunächst für verschiedene kubanische Zeitschriften. Bald gehörten seine Reportagen zu den meistgelesenen in Kuba. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen Romane, Erzählbände, literaturwissenschaftliche Studien sowie Reportagen und Interviews. International bekannt wurde er mit seinem Kriminalromanzyklus »Das Havanna-Quartett«. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er den

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Hugendubel Bad Homburg, 30.05.2011
Ein kubanischer Autor schreibt die Geschichte des Kommunismus neu. Eine einzelne Figur funktioniert als Metapher für eine ganze Generation und Ihr Scheitern. Der Abenteuerroman um Trotzki umfasst 723 Seiten. Also ein echter Ferienschmöker für Leseratten.
Es geht um Träumer, die an Veränderungen von Epochen glauben und auf der anderen Seite um die Menschen, die keine Lust haben Ihr Leben dafür hintenanzustellen.
In einer wunderschönen Sprache entwirft Padura eine neue Gesellschaftsform fern von Fanatismus und Fundamentalismus. Das Buch gehört zu den wichtigsten fünf Büchern zur Zeit in Spanien. Also unbedingt mit in den Süden einpacken, spannend wie ein Krimi und so unterhaltsam, wie die Abenteuerromane vom Unionsverlag.
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