Inception (DVD)
Oscar 2011: Beste Kamera, Ton, Tonschnitt, Visuelle Effekte
Der gefeierte Filmemacher Christopher Nolan dreht mit internationaler Besetzung den SiFi-Actionthriller „Inception", eine originäre Geschichte, die die Zuschauer um die ganze Erde und in die intime und unendliche Welt der Träume...
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Der gefeierte Filmemacher Christopher Nolan dreht mit internationaler Besetzung den SiFi-Actionthriller „Inception", eine originäre Geschichte, die die Zuschauer um die ganze Erde und in die intime und unendliche Welt der Träume führt.
Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist ein begnadeter Dieb, der absolut beste auf dem Gebiet der Extraktion, einer kunstvollen und gefährlichen Form des Diebstahls: Cobb stiehlt wertvolle Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins, wenn der Verstand am verwundbarsten ist - während der Traumphase. Dank seiner seltenen Begabung ist Cobb in der heimtückischen, neuen Welt der Industriespionage heiß begehrt.
Doch diese Existenz hat auch ihre Schattenseiten: er wird auf der ganzen Welt gesucht und hat alles verloren, was er liebte. Eines Tages bietet sich ihm die Chance zur Rettung: Ein letzter Auftrag könnte ihm zu seinem alten Leben zurück verhelfen, aber nur, wenn ihm das absolut Unmögliche gelingt: die so genannte INCEPTION. Statt eines perfekt ausgeführten Diebstahls müssen Cobb und sein Spezialistenteam das genaue Gegenteil vollführen. Ihr Auftrag lautet nicht, eine Idee zu stehlen, sondern eine einzupflanzen. Sollte ihnen das gelingen, wäre es das perfekte Verbrechen.
Doch kein noch so ausgetüftelter Plan oder geballtes Fachwissen bereitet das Team auf diesen brandgefährlichen Feind vor, der jeden ihrer Schritte vorauszuahnen scheint. Ein Gegner, den nur Cobb hat kommen sehen.
Virtuos verschachtelter und visuell visionärer Science-Fiction-Actionthriller, in dem "Dark Knight"-Regisseur Christopher Nolan Leonardo DiCaprio als Traumspion inszeniert.
Nolan, der das für geschätzte 150 Mio. Dollar realisierte Projekt ursprünglich als Überbrückung zwischen seinem letzten und kommenden "Batman"-Filmen sah, bietet eine vielschichtigen Zukunftsvision voller dichter Atmosphäre, außergewöhnlicher Ästhetik und atemloser Action. Die von ihm geschriebene komplexe Geschichte
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dreht sich um ein "Ocean's 11"-angehauchtes, wenn auch ungleich ernsthafteres Heist-Team, das nicht Banken überfällt, sondern zwecks Industriespionage das Unterbewusstsein ihrer Opfer im Traumzustand knackt. Dafür ließ sich der Brite von populärem Kino- und Kulturgut inspirieren, das von "Matrix", James Bond-Filmen, über "2001", griechischer Mythologie, C.G. Jung bis hin zur Kunst von M.C. Escher und Magritte reicht. So entsteht ein vertracktes Kino-Konstrukt, das philosophische Fragen über Existenz zwischen Traum und Wirklichkeit aufgreift (Memo: "Memento") , emotionale Schluchten von Schuld und Sehnsucht erkundet, (teils etwas zu) konventionelle Actionpirouetten dreht und ein visuell kunstvolles Universum konstruiert, das einem surrealen Fiebertraum entsprungen anmutet.
Der Film beginnt ähnlich wie "Bourne". Der Protagonist (DiCaprio) wird am Strand angespült und daraufhin vor den steinalten Yakuza-Boss Saito (Ken Watanabe) geschleppt. Nach ersten Action-Aufwallungen stellt sich schnell heraus, dass "Traum-Extraktor" Cobb tatsächlich lediglich von Saito für einen besonders komplizierten Job getestet wird. So soll er in die Psyche des mit Saito konkurrierenden Konzern-Erben Robert Fischer (Cillian Murphy) einbrechen und ihm die Idee einpflanzen, seine Firmen aufzuteilen. Dafür stellt Cobb ein illustres Team zusammen, bestehend aus seiner rechten Hand Arthur (Joseph Gordon-Levitt), dem Shapeshifter (er kann sich als jede beliebige Figur in einen Traum einschleichen) Eames (Tom Hardy), der Traumwelt-Architektin ("Juno" Ellen Page kann mit ihrem kindlichen Aussehen nicht voll als geniale Labyrinth-Designerin überzeugen) und dem Pharmakologen Yusuf (Dileep Rao). Kompliziert wird ihre "Mission Impossible" durch das Auftauchen von Cobbs verstorbener Frau Mal (Oscargewinnerin Marion Cotillard als maliziöse Traumgestalt). Sie strapaziert Cobbs geistige Gesundheit. Und gerade bei dem auf vier verschiedenen Ebenen ausgetragenen Heist-Herzstück in Fischers Psyche kann Cobb sich keine Fehler leisten, da dies für alle Beteiligten fatale Folgen haben könnte.
Der Zuschauer hat das Vergnügen, sich durch einen intellektuellen Irrgarten zu navigieren, wobei Ariadne teils etwas unelegant als Krücke herhalten muss, um den Faden der Erkenntnis zu spinnen. DiCaprio meistert seine Rolle als komplex angelegter Protagonist ohne Mühe und insbesondere seine Szenen mit Cotillard verfügen über beträchtliche emotionale Wucht. Geklotzt wird auch bei den Actionsequenzen, die mehrfach unübersehbare Bond-Parallelen aufweisen. Kein Wunder, hat Nolan doch Interesse bekundet, Agent 007 inszenieren zu wollen. Zunächst gilt es jedoch sein aktuelles Werk zu genießen, das mit smarter Spannung, Starbesetzung und großartigen Schauwerten aufwartet. ara.
Kurzansicht
Hugendubel München, 14.09.2011
Cobb muss eine scheinbar unüberwindbare Hürde meistern um wieder nach Amerika zu können. Er soll eine "Inception" durchführen, die Einpflanzung einer Idee in ein Gedächtnis. Das Problem ist nur, dass Cobb bis jetzt nur Ideen extrahiert hat. Mit einer Gruppe von Helfern will er den Plan durchführen, doch Gefahren drohen überall, auch in der Traumwelt. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt und der Kampf um den eigenen Verstand...
Ein Meisterwerk von Nolan und wahrhaft sehenswert. Der Film ist intelligent inszeniert und er erschließt sich mit viel Sinn für Details...
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