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Für sein Land würde Leo Demidow alles tun. Für seine Frau würde er sterben. Für ihren Tod muss es inen Schuldigen geben. Und Leo wird ihn finden ...
Moskau 1950. Der schwarze amerikanische Sänger Jesse Austin besucht die Sowjetunion, um sein idealistisches Bild des Kommunismus zu überprüfen. Damit Austin nicht hinter die Kulissen des für ihn inszenierten Alltags schauen kann, wird ihm Geheimdienstoffizier Leo Demidow an die Seite gestellt. Doch trotz Leos Einsatz kommt es fast zum Eklat. Fünfzehn Jahre später reist Demidows Frau Raisa mit ihren beiden Töchtern nach New York, wo ein Konzert sowjetischer und amerikanischer Schüler für Entspannung im Kalten Krieg sorgen soll. Auch Jesse Austin wurde eine Rolle in dem Spektakel zugewiesen. Der Abend endet mit mehreren Toten, und nur ein Mann weiß, was wirklich geschah: Agent 6. Und eines Tages wird Leo ihn finden.
Hugendubel Marienplatz, 04.10.2011
Geheimagent Leo Demidow soll dem schwarzen amerikanischen Sänger Jesse Austin, Sympathisant des kommunistischen Rußlands, die perfekte sozialistische Gesellschaft vorgaukeln.Doch Austin droht das abgekartete Spiel zu durchschauen und nur mit Mühe kann ein Eklat verhindert werden.
15 Jahre später reist Demidows Ehefrau mit den beiden Töchtern zu einem Versöhnungskonzert sowjetischer und amerikanischer Schüler in die USA.
Am Rande dieses politisch brisanten Ereignisses soll auch Austin-seit Jahren vom FBI systematisch isoliert- wieder vor die Öffentlichkeit treten.
Doch dann überstürzen sich die Ereignisse und Leo Demidow muß mit einer ganz persönlichen Katastrophe fertig werden.
Tom Rob Smith führt uns in die Zeit des kalten Krieges, die geprägt ist von ideologischer Überwachung und allgegenwärtigen Geheimdiensten im Westen wie im Osten. Ein Krimi der Extraklasse.
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Hugendubel Konstanz, 16.11.2011
In den 1950er Jahren besucht Jesse Austin, ein schwarzer amerikanischer Sänger und überzeugter Sozialist, die Sowjetunion; er soll den Kommunismus erleben, wie er propagiert wird. Damit er nicht sieht, wie es tatsächlich in dem vom Kalten Krieg gebeutelten Land zugeht, wird ihm Leo Demidow, ein russischer Agent, zur Seite gestellt, der dafür sorgt, daß Jesse Austin nur das sieht, was er sehen soll.
Jahre später in New York: vor der Tür des einst beliebten Sängers steht ein junges russisches Mädchen und bittet ihn um einen Gefallen, den dieser nicht abschlagen kann...
Leo Demidow am Ende seiner Geschichte, die uns seit "Kind 44" und "Kolyma" nicht mehr losgelassen hat. Es ist ein gutes letztes Buch. Und spannend wie seine Vorgänger.
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Hugendubel München, 19.08.2011
Man darf da garnichts erzählen vom Inhalt, hat man die ersten beiden Bücher gelesen, oder wenigstens eines, wird man das dritte ohnehin erwarten.
Die Atmosphäre der dauernden Bedrohung, der Vorsicht bei allem was man tut, in der Ära des Kalten Krieges wird intensiv und schrecklich gezeigt. Menschen die nach außen funktionieren wie gewünscht und deren emotionales Leben vom Autor sichtbar gemacht wird, das ist weit mehr als eine schlichte Agentengeschichte.
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Annett M., Hugendubel Berlin-Steglitz
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