RIO ist der neueste Filmhit von den Machern der weltweit erfolgreichen und beliebten ICE AGE Trilogie und erzählt von der abenteuerlichen Reise eines zahmen Papageis.
Im Mittelpunkt der Komödie steht der domestizierte, stets gut gelaunte Ara Blu, der nie fliegen gelernt hat und mit seiner Freundin und Besitzerin Linda in der Kleinstadt Moose Lake, Minnesota, ein beschauliches Leben führt. Blu und Linda glauben, dass der Papagei der letzte seiner Art ist - bis sie erfahren, dass in Rio de Janeiro noch ein weiblicher Ara leben soll. Also machen sie sich auf den Weg in das exotische südamerikanische Land, um Jewel, Blus weibliches Pendant, zu finden.
Kurz nach ihrer Ankunft werden Blu und Jewel von stümperhaft agierenden Ganoven entführt. Blu gelingt dank der Unterstützung der schlauen Jewel und einer gewitzten Vogelbande die Flucht. Mit Hilfe seiner neuen Freunde durchkreuzt Blu die finsteren Pläne der Entführer, lernt das Fliegen und kehrt schließlich zu Linda zurück - zur besten Freundin, die ein Vogel haben kann.
RIO, von Blue Sky Studios und Twentieth Century Fox Animation produziert, ist der bislang imposanteste und ambitionierteste Trickfilm des Studios. Der Film hat einen hohen Anspruch, er ist lebendig, bunt, anrührend, musikalisch beschwingt und spaßig. Die Geschichte spielt an unterschiedlichsten Schauplätzen, im Urwald, an Rios weißen Stränden und inmitten der brodelnden Metropole - wo sie ihren Höhepunkt, mitten im weltberühmten Karneval hat.
RIO ist mehr als ein Punkt auf einer Landkarte, RIO ist ein magischer Ort, ein Geisteszustand, eine Lebenseinstellung - und ein Film der Sonderklasse.
Ice Age-Macher Carlos Saldanha lässt der gechillten Eiszeit heiße Samba-Rhythmen folgen und setzt fiese Tiernapper auf die Spur eines ungleichen Ara-Paars.
Nicht auf den Hund - obwohl ein solcher in Form einer dauersabbernden Bulldogge auch vorkommt - ist man bei Blue Sky Studios gekommen, schräge Vögel stehen bei den Machern der innovativen Ice Age-Trilogie auf dem Programm. Zurück in seine Geburtsstadt Rio de Janeiro hat sich Regisseur Carlos Saldanha begeben, um der Eiszeit zu entfliehen
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und sich mittels heißer Samba-Rhythmen wieder aufzuwärmen. Rio heißt sein neuester Streich schlicht - und der fulminante 3D-Spaß hält all das, was man mit dem Titel assoziiert: Exotik, Farbenpracht, Lebenslust und Karneval.
Vom kalten Minnesota verschlägt es Ara Blu - Der Vorleser David Kross leiht ihm die deutsche Stimme -, den vermeintlich letzten seiner Art, in die südamerikanische Metropole. Hier lebt sein weibliches Pendant, Jewel - Synchronsprecherin Johanna Klum trällerte einst in der Girlgroup Samajona -, ein feuriges Urwald-Juwel, das von Nahkontakt zwecks Artensicherung (zunächst) nichts hält. Denn Stubenhocker Rio ist a) ein besserwisserischer Provinz-Piepmatz und b) des Fliegens nicht mächtig. Da geraten die beiden in die Hände fieser Tiernapper, die sie in Fußeisen legen, was eine Flucht in Ketten bedingt.
Mit einer furiosen, im Stil an den legendären Busby Berkely erinnernden Choreografie beginnt das stereoskope Abenteuer. Bunte Vögel tanzen und vollführen waghalsige Loopings, perfekte Symmetrie ist angesagt beim musikgetriebenen Opener, der wie ein Feuerwerk zündet. Bossa-Nova-Legende Sergio Mendes zeichnet für die Musiküberwachung verantwortlich, seinen Brasil '66-Hit Mas Que Nada hat er unter anderem neu eingespielt. Tempo und Takt werden durch die Zusammenstellung des Scores bestimmt, für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei: Hot Wings (I Wanna Party) rockt der rote Kardinalsvogel Pedro alias will.i.am im Duett mit Sidekick Jamie Foxx als Kanarienvogel Nico, Telling the World schmachtet R&B-Star Taio Cruz, Let Me Take You to Rio lockt Ester Dean.
Figuren und Kulisse mögen neu sein, der verspielte Umgang mit den sympathischen Charakteren, der liebenswerte Humor und die ausgefeilten Actionsequenzen, die in der Tradition des Slapsticks stehen, entlarven Saldanha jedoch als Liebhaber klassischen Zeichentricks. Furchterregend ist sein Bösewicht, ein Kakadu, dessen Musical-Karriere torpediert wurde, großartig sind dessen Helfer, fiese, diebische Seidenaffen, die die brasilianische Kampfsportart Capoeira beherrschen und vor keiner Untat zurückschrecken.
Nicht ganz gelungen ist die Kombination aus Menschen- und Tierfiguren, Vierbeiner und Federvieh spielen die gezeichneten Menschen an die Wand und haben die Lacher stets auf ihrer Seite. Dafür gehört Blus Besitzerin, einer bebrillten Bibliothekarin, die Actionszene der Nonstop-Jagd, mit dem Motorrad darf sie durch Rios Straßen räubern, während ihrem love interest, einem biederen Ornithologen, nichts anderes übrig bleibt, als sich an ihr festzuklammern.
Schön anzusehen sind die Totalen der Stadt, Zuckerhut, Christus-Statue und Copacabana inklusive - die Schauplätze werden ideal genutzt, selbst die Seilbahn auf den Pão de Açúcar wird in die Handlung integriert. Höhepunkte bilden das furiose Finale beim Karnevalsumzug und die abschließende Flugzeug- und Flugnummer. Mit breitem Pinselstrich wird hier punktgenau gemalt - gestaltet mittels CGI modernster Prägung. geh.
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