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Das Salzburger Ermittler-Duo Beatrice Kaspary & Florian Wenniger jagt einen irren Killer doch der ist ihnen stets einen Schritt voraus und treibt sie mit mörderischen Rätselaufgaben vor sich her.
Geo-Koordinaten auf den Fußsohlen einer Toten. Eine abgetrennte Hand in Folie verpackt. Abgeschnittene Ohren in einer Frischhaltedose. Bei diesem Fall stehen die Salzburger Ermittler vor einer ganzen Serie grausamer Rätsel. Mit seinen kryptischen Hinweisen treibt der Täter sie von Mord zu Mord - in einer besonders perfiden Art von Schnitzeljagd: Was verbindet die Opfer miteinander? Wo ist das Motiv für die Wahnsinnstaten? Kaspary und Wenniger müssen ihren ganzen kriminalistischen Spürsinn aufbieten, und geraten dabei selbst ins Koordinatennetz des Killers.

Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. An der bezeichneten Stelle wartet ein grausiger Fund: eine Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und ein Rätsel, dessen Lösung zu einer Box mit einem weiteren abgetrennten Körperteil führt. In einer besonders perfiden Form des Geocachings, der modernen Schnitzeljagd per GPS, jagt ein Mörder das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger von einem Leichenteil zum nächsten. Jeder Zeuge, den sie vernehmen, wird kurz darauf getötet, und die Morde geschehen immer schneller. Den Ermittlern läuft die Zeit davon, sie ahnen, dass erst die letzte Station ihrer Rätselreise das entscheidende Puzzleteil zutage fördern wird ...
Buchempfehlung: „Fünf" von Ursula Poznanski
Tödliche Schnitzeljagd: Alptraum in Alpenidylle
Es fängt alles so friedlich an: Salzburg im Frühling ist herrlich und Kollege Florin kocht den perfekten Kaffee. Auch dass Ermittlerin Beatrice Kaspary, genannt Bea, generell schlecht schläft,liegt erstmal nicht an ihrem Job - Ex-Mann Achim ist schuld. Der hat eine Vorliebe für nächtliche Anrufe, angeblich, weil er sich um die Kinder Jakob und Mina Sorgen macht - man könnte es aber auch als Telefonterror auslegen. Als mitten in die Postkartenidylle einer grasenden Kuhherde eine Tote vom Felsen fällt, die Hände auf den Rücken gefesselt und mit tätowierten Fußsohlen, ahnen die Ermittler Florin Wenninger und Beatrice Kaspary, dass dieser Fall anders ist.
Die Jagd beginnt - haben die Ermittler Bea und Florin überhaupt eine Chance?
Denn die Koordinaten auf den Sohlen des Opfers führen sie zu einem weiteren grausamen Fund, einem Geocache. In der Box: eine abgetrennte Männerhand. Ein beiliegender Zettel verweist sie auf Stage 2. Sie müssen einen Sänger finden der Christoph heißt und ein Muttermal auf dem linken Handrücken trägt. Aus seinem Geburtsdatum lassen sich die Koordinaten für Stage 3 ermitteln usw. Der junge Kollege Stefan, selbst Geocacher, bringt die beiden Ermittler erstmal auf den Stand und erklärt, was das überhaupt ist und wie es funktioniert. Was die Ermittler nicht wissen: der Mörder hat alles genau geplant, es ist sein Spiel und sie haben dabei kaum eine Chance.
Wohin sie auch kommen, der Tod war schon da ...
Ja, sie finden den Sänger. Doch er behauptet, er kenne das Opfer nicht... Er lügt und wir Leser erfahren, dass es da etwas gibt, das der Sänger „die Sache" nennt. Kurze Zeit später ist er tot. Und so geht es weiter: wohin Bea und Florin auch kommen, der Tod war schon da. Geocaches mit Leichenteilen lotsen Kaspary und Wenninger durch einen Alptraum in Alpenidylle. Und das Rätsel, was die Opfer gemeinsam haben, ob sie etwas gemeinsam haben, warum sie sterben mussten, scheint unlösbar. Da helfen auch die zynischen SMS des Täters nicht weiter, die er Bea schickt.
Erst werden Sie lügen, danach die Wahrheit sagen und am Ende werden Sie sterben
„Ich werde Ihnen verraten, wie es sein wird. Erst werden Sie lügen. Danach werden Sie die Wahrheit sagen. Und am Ende werden Sie sterben." (Der Täter) Als Bea ein Geschenk des Täters bekommt, wird ihr klar, dass er ihr dunkelstes Geheimnis kennt. Sie muss sich ihren Dämonen stellen - erst dann wird sie ihn finden, wird sie ihm gegenüberstehen, erst dann wird sie verstehen, was „die Sache" bedeutet. Dass dieses „Spiel" tödlich enden kann, ist ihr bewusst ....
Ein psychologisch fein austarierter Thriller, atemberaubend spannend
Mit „Fünf" hat Ursula Poznanski einen höchst intelligenten Thriller komponiert, der psychologisch fein austariert und atemberaubend spannend daherkommt. Mit Raffinesse legt sie falsche Fährten und präsentiert mit Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ein Ermittlerteam, dem man noch sehr viele weitere Fälle wünscht. Des Rätsels Lösung in „Fünf" wird hier natürlich nicht verraten - seien Sie einfach auf der Hut und rechnen Sie mit allem. Denn manchmal ist alles anderes, als es scheint oder wie der Täter schreibt: „Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. Ihr wisst alles und findet nichts."
Kleine Einführung Geocaching:
Geocaching ist eine moderne Form der Schnitzeljagd mit GPS. Menschen verstecken etwas - meist in der Natur - in Höhlen, unter Steinen, auf Bäumen, unter Wurzeln etc. - geben die genauen Navigationsdaten auf einer Onlineplattform ein und andere suchen danach. Geochaching wird weltweit betrieben (www.geocaching.com oder www.geocaching.de ).
Geocache/Cache: Ein Geocache/Cache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter der versteckt wird. Er ist in etwa so groß wie ein Taschenbuch und ca. sieben Zentimeter hoch, enthält meist ein Logbuch, um sich eintragen zu können. Natürlich gibt es auch wesentlich kleinere oder größere Caches. Die Bezeichnung „Regular" weist auf eine normale Größe hin.
Trade: Wenn der Gegenstand, der versteckt wurde, vom Finder durch einen anderen Gegenstand ausgetauscht wird, nennt man das Trade.
Multi-Cache/Stage: Ein Cache, der über mehrer Stationen läuft. Die einzelnen Stationen heißen Stage.
Mystery-Cache: ein Multi-Cache, bei dem der Suchende Rätsel lösen muss, um Informationen über die nächste Station zu erhalten
Owner: der, der einen Cache versteckt
Muggel: wie bei Harry Potter werden Nicht-Cacher als Muggel bezeichnet. Sie haben keine Ahnung, was Caching ist.
TFTH: Die Abkürzung kann Thanks For The Hide oder Hunt (das Versteck oder die Jagd) oder Thanks For The Help
BYOP: Bring Your Own Pencil (Bring deinen eigenen Stift mit)
JAFT: Just Another Fucking Tree (Frei übersetzt: Schon wieder ein Baum ... der, wie so oft, als Versteck genutzt wird)
Der Roman ist der Wahnsinn! Ich war geschockt, angespannt und völlig fasziniert. Wenn ich Fingernägel knabbern würde, hätte ich sie mir vor Spannung komplett abgenagt, denn der Spannungsbogen bleibt das ganze Buch über erhalten und so habe ich es mir gewünscht und ersehnt, als ich die Leseprobe las. Ich wurde nicht enttäuscht und hoffe tatsächlich auf eine Fortsetzung des Ermittlerduos. Sie sind sympathisch und eben durch und durch Mensch wie du und ich. Bea hat ein großes Päckchen zu tragen, welches wir nach und nach aufecken und daher ist sie sehr, sehr angreifbar. "Der Owner" macht sich dieses Wissen zu nutze und daher gerät sie in Gefahr. Mehr verrate ich jetzt aber nicht, denn ich will euch ja die Spannung erhalten
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Insgesamt ein sehr guter Krimi, der kurzweilig geschrieben ist und ein überraschendes Ende hat.
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Hugendubel Würzburg, 20.02.2012
Dabei wär es Frühling und in Salzburg ist das eine wunderbare Jahreszeit, aber für die Ermittlerin Beatrice Kaspary bleibt wenig Zeit zum genießen, weil sie neben dem Telefonterror ihres Ex-Mannes und dieser Reihe rätselhafter Morde auch noch selbst ins Visier des Täters gerät.
Spannend bis zur letzten Seite!
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Hugendubel Leipzig, 30.04.2012
Originell. Packend und mehr als rätselhaft! Unbedingt lesen!
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