2012, 285 Seiten, Maße: 12 x 19 cm, Taschenbuch, Deutsch
Ullstein TB
ISBN-10: 3548374573
ISBN-13: 9783548374574
Erscheinungsdatum: 29.02.2012
Voll streng, Frau Freitag! von Frau Freitag
Intro
»Frau Freitag, du hast Besuch!«, ruft mir Frau Schwalle entgegen. Ich hetze durch den Verwaltungstrakt. »Wie - Besuch?« »Der Ronnie rennt hier rum und sucht dich.« Ronnie. Ronnie ist ein Reflexwort. Sofort denke ich: Oh Gott, Schlägerei, Polizei, Sitzungen, Gespräche, Ärger, Frust und Arbeit, Arbeit, Arbeit. Dann wird mir plötzlich
...
Frau Freitag, geboren 1968, wollte schon immer Lehrerin werden. Seit einigen Jahren unterrichtet sie Englisch und Kunst. Sie ist Klassenlehrerin einer überdrehten, dafür recht leistungsschwachen 9. Klasse und sie lebt in einer deutschen Großstadt.
Die Kapitel sind kurz. Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich hab mich köstlich amüsiert. Ein sehr flüssiger und lustiger Schreibstil. Auf humorvolle Weise beschreibt Frau Freitag Alltagsprobleme der Lehrer und Schüler. Das Buch ist an einigen Stellen schon ziemlich überzogen, da sind schon einige Klischees und Vorurteile und die sprachliche Ausdrucksweise der Schüler. Aber es soll ja auch eine heitere Lektüre sein.
Fazit: Ein wirklich humorvolles und unterhaltsames Buch. Ich werde es weiterempfehlen.
diese Bewertung hilfreich
für Sie hilfeich?
Sehr komisch, man amüsiert sich prächtig dabei und doch bleiben die kleine leise Fragen: Was, wenn das stimmt? Wenns wirklich so ist? Nicht übertrieben? Keine Satire?
Darf ich dann immer noch laut Lachen?
diese Bewertung hilfreich
für Sie hilfeich?
Der Schreibstil ist flüssig, das Lesen wird zu einem Spaziergang. Die Ausdrucksweise, Anekdoten und Zitate sind teilweise ein wenig zynisch, aber ganz sicher aus dem wahren Schulalltag gegriffen. Mit Selbstironie nimmt Frau Freitag sich selbst an so mancher Stelle auf die Schippe. Es mag für den einen oder anderen erschreckend klingen, jedoch verhält es sich genau wie in diesem Buche dargestellt an fast jeder Lehranstalt innerhalb Deutschlands. Migrationshintergrund hin oder her, oftmals fallen selbst die aus dem Rahmen, die man aus vermeintlich gutem Hause wähnt. Die Schulministerien sollten endlich vom althergebrachten Frontalunterricht wegkommen und neue Lernmethoden erproben, die den Schüler selber aktiver am Unterrichtsgeschehen beteiligt. Leider wird eben in den wenigsten Fällen Lerntypen gerechter Unterricht präsentiert.
diese Bewertung hilfreich
für Sie hilfeich?
Cover und Titel:
Optisch, wie auch inhaltlich schließt es an das vorherige Buch an. Der Titel ist sicherlich den Situationen im Schulalltag entnommen und somit passend.
Fazit:
Ein kurzweiliges Werk, das sich leicht und flüssig liest. Wem bereits das erste Buch gefallen hatte, wird sicherlich weiter lesen wollen.
diese Bewertung hilfreich
für Sie hilfeich?