Bretonische Verhältnisse, Jean-Luc Bannalec
2012, 301 Seiten, Maße: 13,5 x 21,5 cm, Klappenbroschur, Deutsch
KIEPENHEUER & WITSCH

ISBN-10: 3462044060
ISBN-13: 9783462044065

Bretonische Verhältnisse

Ein Fall für Kommissar Dupin

Ein unwiderstehlicher Krimi aus der sommerlichen Bretagne: Im Künstlerdorf Pont Aven wird ein hochbetagter Hotelbesitzer erstochen. Wer tötet einen 91-Jährigen und warum? Die kapriziösen Bretonen machen Kommissar Dupin die Ermittlungen nicht gerade leicht.

SPIEGEL Bestseller!
Der aus Paris an die bretonische Küste strafversetzte Kommissar Dupin bekommt es hier mit dem Mord an dem 91-jährigen Hotelier Pennec zu tun. Dabei führt er seine Ermittlungen sehr eigenwillig durch, und auch die Bewohner des Küstenortes sind durchaus eigenbrötlerisch. Dies ist der Erstling eines wunderbaren, humorvollen Krimis, der ein wenig an Maigret erinnern lässt, und dabei auch noch die herrliche Landschaft der Bretagne beschreibt.
Gisela B., München, 25.01.2013 
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Klappentext

Ein merkwürdiger Mord in französischer Sommeridylle, eine große Familientragödie und ein verblüffendes Geheimnis - willkommen in der Bretagne!

Der erste Fall für Kommissar Dupin, eigensinniger Pinguinliebhaber und koffeinabhängig, gebürtiger Pariser und zwangsversetzt ans Ende der Welt. An einem heißen Julimorgen kurz vor der Hochsaison geschieht im pittoresken Künstlerdorf Pont Aven ein mysteriöser Mord: Pierre-Louis Pennec, der hochbetagte Inhaber des legendären Hotels Central, das schon Gauguin und andere große Künstler beherbergte, wird brutal erstochen. Wer ermordet einen 91-Jährigen und warum? Was ist in den letzten Tagen des Hotelbesitzers vorgefallen? Als kurz darauf eine zweite Leiche an der bretonischen Küste aufgefunden wird, realisiert Georges Dupin, dass er es mit einem Fall ungeahnten Ausmaßes zu tun hat. Während sich der Druck von Seiten der Öffentlichkeit verschärft und die kapriziösen Dorfbewohner beharrlich schweigen, begibt sich Dupin auf die Suche nach dem Mordmotiv - und kommt im Dickicht der bretonischen Verhältnisse einem spektakulären Geheimnis auf die Spur ...
Ein Kommissar von Maigret-Kaliber; ein Kriminalroman voller überraschender Wendungen, hochspannend, feinsinnig und klug. Durchzogen von hintergründigem Humor und dabei atmosphärisch so eindrücklich, dass man als Leser sofort selbst durch die engen Gassen des Dorfes flanieren, die Atlantikluft riechen und über die bretonischen Eigenarten schmunzeln möchte. Eine Krimisternstunde - nicht nur für Frankreichfans!

Rezension

"Ungewöhnlich spannend, voller Atmosphäre, mit einem grundsympathischen Ermittler, dessen Ecken und Kanten den Leser sofort für ihn einnehmen." (Tilman Spreckelsen, Redakteur der FAZ)

Leseprobe

Bretonische Verhältnisse von Jean-Luc Bannalec

DER ERSTE TAG

Es war ein fabelhafter Sommertag, dieser 7. Juli. Einer dieser großen atlantischen Tage, die Kommissar Dupin für gewöhnlich ganz glücklich machten. Das Blau schien überall zu sein, die Luft war, für bretonische Verhältnisse, sehr warm, schon so früh morgens, und dabei ganz luzid; die Dinge besaßen eine klare, scharfe Gegenwart. Gestern

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Autoren-Porträt

Jean-Luc Bannalec wurde 1967 in Brest geboren; sein Vater ist Bretone, seine Mutter Rheinländerin. Er arbeitet in Deutschland und Frankreich und lebt mit seiner Familie in beiden Ländern.


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, München, 25.01.2013
Der aus Paris an die bretonische Küste strafversetzte Kommissar Dupin bekommt es hier mit dem Mord an dem 91-jährigen Hotelier Pennec zu tun. Dabei führt er seine Ermittlungen sehr eigenwillig durch, und auch die Bewohner des Küstenortes sind durchaus eigenbrötlerisch.
Dies ist der Erstling eines wunderbaren, humorvollen Krimis, der ein wenig an Maigret erinnern lässt, und dabei auch noch die herrliche Landschaft der Bretagne beschreibt.
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, Berlin, 14.05.2012
Der Kriminalroman erscheint teilweise wie ein Reiseführer über die Bretagne. Die Geschichte des Kriminalfalls und das Herrausstellen der Vorzüge bzw. die Beschreibung über die Bretagne wechseln sich ab. Im Vergleich zu anderen aktuellen Krimis fällt die Geschichte an Spannung und Esprit deutlich ab. Sie plätschert dahin und langweilt teilweise. Auch die Eigenschaften des Kommissars sind nicht neu. Nur etwas für Freunde der Bretagne und angestaubter Kriminalgeschichten, ansonsten uninteressant.
14 von 15 Kunden fanden
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gut
, Greifswald, 11.09.2012
Meine erste Assoziation mit dem Nachnamen des Kommissar Dupins, ließ mich sofort an den Meisterdetektiv Arsen Lupin denken, nicht an Maigret. Obwohl er tritt in keine von beiden Fußstapfen. Dieser Krimi ist geprägt von Dialogen und Landschaftsbeschreibungen, wobei letztere sehr gut gelungen sind und erstere schon nach dem ersten Viertel ermüden. Es sind eine Fülle an verschiedenen Personen die wiederum mit dem Kommissar „Gespräche“ führen. Leider ähneln sich die französischen Namen derart, so dass ich leider zwischendurch immer mal den roten Faden verlor.
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sehr gut
, Berlin, 13.03.2012
Dieser ruhige französische Krimi spielt in der Bretagne. Unvermittelt wird der 91 jährige Hotelier Mr. Pennec erstochen in seinem Restaurant aufgefunden. Kommissar Dupin ermittelt. Dupin agiert recht eigenbrötlerisch und lässt die Kollegen nicht an seinen Überlegungen teilhaben, so dass er im Alleingang Spuren verfolgt und öfter mal abwesend ist. Als auch noch der Erbe des Hotels, der Sohn des Ermordeten tot aufgefunden wird, spitzt sich die Lage zu.
Es handelt sich hierbei nicht um einen reißerischen Krimi. Die Handlung lebt von Dialogen. Anfangs ist es schwer sich die vielen französischen namen zu merken, doch das gibt sich. Im Grunde mutet der Krimi oft wie ein Kammerspiel an. Aber gerade die fehlende reißerische Action, macht den Krimi zu einem ruhigen aber guten Krimi. Das passt einfach super ins französische idyllische Ambiente ohne fehl am Platze zu wirken. Ein gelungener Krimi.
4 von 6 Kunden fanden
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ausgezeichnet
, Arnstein, 26.04.2012
Wer hat ein Motiv einen 92 jährigen, allseits beliebten Bewohner in dem
kleinen Küstendorf Pont Aven zu ermorden?
Kommissar Dupin, zwangsversetzt von Paris in die Bretagne, ( weil er sich
von der Obrigkeit nicht beeindrucken läßt), stößt bei seinen Ermittlungen
auf ein altes Geheimnis und findet gleichzeitig ein Motiv für den Mord.
Dieser Krimi ist ein Genuß und ich würde ihn auch allen Fred Vargas
Lesern empfehlen.
4 von 6 Kunden fanden
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sehr gut
, Hugendubel PEP, 29.05.2012
Ich fand diesen klassischen Krimi super. Klar, ich gebe zu: Ich bin ein Bretagne-Fan. Ich spürte die Meeresbrise in meiner Nase und es war wie ein kleiner spannender Urlaub vom Alltag.
Man fühlt sich als Zuschauer, der auf einer kleinen Bank sitzt und beobachtet das Treiben. Der Mord ist eher Nebensache.
Der Kommissar ist symphatisch und macht nicht alles genau so, wie es die Regeln vorschreiben. Erinnert fühlt man sich an Simenon und Markaris, ein bißchen Fred Vargas ist auch dabei.
Das echte Krimiliebhaberherz schlägt bei so etwas höher. Denn es gibt ihn noch den guten alten Krimi!
4 von 7 Kunden fanden
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sehr gut
, Waging, 16.08.2012
ein Krimi nach dem klassischen Muster "who did it". Ich habihn genossen Und er hat mir wieder Lust aufdie Bretagne gemacht. Ich bin auf weitere Bücher von Bannalec gespannt.
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