FIFA-Mafia, Thomas Kistner, Gesellschaft
2012, 426 Seiten, Maße: 15 x 21,8 cm, Gebunden, Deutsch
DROEMER KNAUR

ISBN-10: 3426275864
ISBN-13: 9783426275863

FIFA-Mafia

Die schmutzigen Geschäfte mit dem Weltfußball

Bestechung und Vetternwirtschaft

Seit mehr als zwanzig Jahren deckt Sportjournalist Thomas Kistner kriminelle Machenschaften im Weltsport auf. Jetzt zeichnet er auf der Basis brisanter Informationen sowie bislang unbekannter Zeugenaussagen und Dokumenten ein dramatisches Bild von den unfassbaren Zuständen bei der Fifa. Der Krimi um den weltgrößten Sportverband.
Im “Die schmutzigen Geschäfte im Weltfußball”, so ist Untertitel und genau das ist es was der Sportredakteur der Süddeutschen Zeitung, Thomas Kistner, da macht, er untersucht mafiöse Strukturen in der FIFA und belegt mit vielen Beispielen was er recherchiert. Wer sich etwas mehr für Fußball interessiert als nur am Samstag zu trinken und zu singen, wird hier einige erschreckende Fälle und Ereignisse nachlesen können.
Fritz Z., Hugendubel München, 08.06.2012 
 
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Klappentext

"Fifa-Mafia" ist die Kriminalgeschichte des weltgrößten Sportverbandes.
"Fifa-Mafia" erzählt, wie unter dem Denkmäntelchen, die schönste Nebensache und alle vier Jahre das größte Sportereignis der Welt zu den Menschen zu bringen, sich über die letzten vier Jahrzehnte eine weitgehend korrupte Clique an die Spitze dieses Verbandes gesetzt hat.
"Fifa-Mafia" zeichnet die Entstehung des Netzwerkes des aktuellen Fifa-Präsidenten Sepp Blatter nach.
"Fifa-Mafia" schildert die Tricks und Durchstechereien, mit denen lukrativste Rechte verschoben, finanzielle Kickbacks ergaunert, eigene Leute bezahlt und/oder in Position gebracht worden sind.
"Fifa-Mafia" erzählt von schmutzigen Wahlkämpfen, schmutzigen WM-Vergaben, den hilflosen Sponsoren und der teils manipulativen, teils opportunistischen Politik. Der Weltfußball als ein einziger, gigantischer Interessenskonflikt.
Thomas Kistner, Sportredakteur der Süddeutschen Zeitung , berichtet seit mehr als zwanzig Jahren über die kriminellen Machenschaften im und um das Milliardenunternehmen Fifa. Sein Buch ist die Summe dieser Recherche. So dicht, so kenntnisreich, so zwingend in der Analyse, ist die dunkle Seite dieses global auf Regierungsebene agierenden Verbandes nie zuvor erzählt worden. Dieses Buch ist ein gedruckter Indizienprozess.
Thomas Kistner macht bislang unbekannte Seiten des Weltfußballs und seines Verbandes öffentlich, wie den Verlust des Bälle-Symbols der Fifa, die besondere Vernetzung dieses Verbandes nach Schweizer Vereinsrecht mit Interpol und Security-Firmen und die Entstehung eines neuen global ausgerichteten Sport-Sicherheitsdienstes in Katar. Kistner schildert erstmals die Jagd auf korrupte WM-Bewerber durch gescheiterte Konkurrenten, er berichtet von FBI-Ermittlungen rund um den Fußball und die Wettspielszene, von der Jagd auf eine CD mit sensiblen Bankdaten von hohen Fußballvertretern.

Rezension

""Man muss das Buch lesen", so Laudator Ludger Schulze, "um die Gewissheit zu erlangen, dass der Fußball eine zweite Karriere als Zweig organisierter Kriminalität gemacht hat." Wirkliche Freiheit bekommt dann ein Geschicht, wenn Menschen etwas tun, das sie eigentlich nicht tun müssten. In der Hoffnung, dass dadruch etwas bewegt wird, tun sie es aber doch. Und man merkt dem beeindruckenden Werk aus dem Droemer-Verlag ohne Frage an: Thomas Kistner brennt für das, was er tut. Er filetierte regelrecht die üblen Machenschaften der FIFA. Dem Leser bleibt so gut wie jede der 432 Seiten im Hals stecken." Kicker, 29.10.2012

Leseprobe

Schafkopf von Andreas Föhr


Prolog

15. Juni 2007, 22 Uhr 58:
Die Nacht war warm. Rechtsanwalt Jonas Falcking stand neben seinem silbernen Porsche. Grillen zirpten, eine Katze huschte vorbei, löste einen Bewegungsmelder aus, die Lampe über der Tür des Hauses schaltete sich ein. Im Erdgeschoss hatte das Haus grüne Fensterläden mit ausgeschnittenen Herzen in der Mitte. Im ersten Stock konnte

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Autoren-Porträt

Thomas Kistner, geboren 1958, ist Redakteur der Süddeutschen Zeitung und zuständig für Sportpolitik. Er wurde unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet, war 2006 Sportjournalist des Jahres und ist international einer der renommiertesten investigativen Journalisten im Bereich Sportpolitik und organisierte Kriminalität im Sport.
Kistner kommentiert regelmäßig auf Deutschlandfunk und ist mit den Themen "Doping" und "Korruption" im Sport gefragter Gast in TV-Talk-Shows.

Autoren-Interview

Interview mit Thomas Kistner zu Fifa-Mafia

Ihre Karriere als Sportjournalist - geben Sie uns Stichworte Ihrer Karriere?

Verkürztes Volontariat bei den Badischen Neuesten Nachrichten in Karlsruhe, 1986 Wechsel zur Abendzeitung München, seit 1990 bei der Süddeutschen Zeitung. Theodor-Wolff-Preis 2008, Sportjournalist des Jahres 2006, hier weitere Nominierungen unter die besten Drei sowie für den Goldenen Prometheus. Allerlei

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Im “Die schmutzigen Geschäfte im Weltfußball”, so ist Untertitel und genau das ist es was der Sportredakteur der Süddeutschen Zeitung, Thomas Kistner, da macht, er untersucht mafiöse Strukturen in der FIFA und belegt mit vielen Beispielen was er recherchiert.
Wer sich etwas mehr für Fußball interessiert als nur am Samstag zu trinken und zu singen, wird hier einige erschreckende Fälle und Ereignisse nachlesen können.
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