Winter der Welt, Ken Follett, Historische Romane
2012, 1023 Seiten, teilweise Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 15,5 x 22 cm, Lein. mit Su., Deutsch
Bastei Lübbe

ISBN-10: 3785724659
ISBN-13: 9783785724651

Erscheinungsdatum: 18.09.2012

Winter der Welt

Die Fortsetzung von "Sturz der Titanen"

Band 2 der großen Jahrhundert-Saga

Die langersehnte Fortsetzung von "Sturz der Titanen". Liebe und Hass, Anpassung und Widerstand vor dem großen Panorama des Zweiten Weltkriegs.

Der Große Krieg ist vorbei. Doch der Friede ist...  
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Die Fortsetzung von "Sturz der Titanen" ist da: „Winter der Welt“! Es geht um die Zeit vom Ende des Ersten Weltkrieges bis zum Ende des Zweiten. Lebenswege, die unvorhersehbare Wendungen nehmen, Widerstand oder Anpassung, das Verlieren von Sicherheiten, von Überzeugungen, das sind nur einige der großen Themen des Buches … ein Panorama der Zeit wie es kaum ein anderer Autor schaffen könnte. Ken Follett in Höchstform.
Evi F., Buchhandlung Hugendubel, 20.09.2012 
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Beschreibung

Band 2 der großen Jahrhundert-Saga


Die langersehnte Fortsetzung von "Sturz der Titanen". Liebe und Hass, Anpassung und Widerstand vor dem großen Panorama des Zweiten Weltkriegs.

Der Große Krieg ist vorbei. Doch der Friede ist trügerisch. Der junge Lloyd Williams kommt nach Berlin und wird im Gefolge des sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Walter von Ulrich Zeuge der Machtergreifung Hitlers. Er beschließt, gegen den Faschismus zu kämpfen, zuerst zu Hause in London, später dann als Partisan in Spanien. Als Leutnant des militärischen Geheimdienstes operiert Wladimir Peschkow, genannt Wolodja, zwischen Deutschland und Russland. Sein Vater, General der Armee, war ein Weggefährte Lenins. Die Schreckensherrschaft Stalins lässt Wolodja an seinem politischen Glauben zweifeln. Dann folgt der Überfall der Deutschen auf Polen und der Einmarsch in Russland.
Zerrissen zwischen Vernunft und Vaterlandsliebe, sucht Wolodja Kontakt zum deutschen Widerstand. In Amerika dagegen herrscht Aufbruchsstimmung, trotz der Weltwirtschaftskrise. Es ist die Zeit von Roosevelts New Deal. Der Traum der jungen Daisy Peshkov ist der gesellschaftliche Aufstieg. Aber da ihr Vater Lew bei den Reichen und Mächtigen als ehemaliger Gangster gilt, wird sie in diesen Kreisen nicht anerkannt. Also reist sie nach Europa und angelt sich dort den Sohn eines Earls, George "Boy" Fitzherbert, der mit den Nazis sympathisiert. Woody Dewar ist als Sohn eines Senators im Umfeld des Weißen Hauses aufgewachsen. Ihm ist eine diplomatische Laufbahn vorgezeichnet. Doch die unaufhaltsam näher rückende Verwicklung der USA in den Krieg und der Angriff auf Pearl Harbour, bei der seine Verlobte ums Leben kommt, lenken Woodys Weg in eine andere Richtung.

Winter der Welt, der zweite Roman der "Jahrhundert-Saga", erzählt die Geschichte der der nächsten Generation der Familien aus Sturz der Titanen in der Zeit zwischen der Weltwirtschaftskrise und dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Während sich die einen in Verblendung und ihrer eigenen Schuld verstricken, werden den anderen die Augen geöffnet für das, was an Schrecklichem und Unmenschlichem hinter der Fassade der widerstreitenden Ideologien geschieht. Heldentum und menschliche Tragödie, Anpassung und mutiger Widerstand, Liebe und Hass bilden ein schicksalhaftes Geflecht vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs, der großen Zeitenwende des zwanzigstes Jahrhunderts, die mit dem Donner der Geschütze eine neue Weltordnung einläutet.

Klappentext

Es ist eine Zeit des Umbruchs, eine Zeit der Finsternis. Aber auch der Hoffnung, die selbst das tiefste Dunkel erfüllt. Während sich die Lage in Europa gefährlich zuspitzt, versuchen drei junge Menschen heldenhaft ihr Schicksal zu meistern:
Der Engländer Lloyd Williams wird Zeuge der Machtergreifung Hitlers und entschließt sich gegen den Faschismus zu kämpfen. Die deutsche Adelige Carla von Ulrich ist entsetzt über das Unrecht, das im Namen des Volkes geschieht, und geht in
den Widerstand, während die lebenshungrige Amerikanerin Daisy nur vom sozialen Aufstieg träumt - und eine bitterböse Überraschung erlebt! Liebe und Hass, Anpassung und Widerstand bilden ein schicksalhaftes Geflecht vor dem großen Panorama
des Zweiten Weltkriegs, der dramatischen Zeitenwende des zwanzigsten Jahrhunderts.

Leseprobe

Winter der Welt von Ken Follett

K A P I T E L 1

1933

Carla spürte, dass ein Streit zwischen ihren Eltern in der Luft lag. Kaum hatte sie die Küche betreten, fühlte sie die Feindseligkeit wie den bitterkalten Windhauch, der vor Ausbruch eines Februarsturms durch die Straßen von Berlin wehte. Beinahe hätte sie kehrtgemacht und die Flucht ergriffen.
Carlas Eltern stritten sich nur selten. Meist waren sie ein

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Autoren-Porträt

Ken Follett, der Autor von mehr als einem Dutzend Bestsellern, wird oft als der „geborene" Erzähler gefeiert. Betrachtet man jedoch seine Jugend, so ist es zutreffender zu sagen, er wurde zum Erzähler „erzogen".

Ken wurde am 5. Juni 1949 in Cardiff, Wales, als erstes von drei Kindern des Ehepaares Martin und Veenie Follett geboren. Im Großbritannien der Nachkriegsjahre waren nicht nur Spielsachen Mangelware, sondern die zutiefst religiösen

...
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Autoren-Interview

Interview mit Ken Follett zu »Sturz der Titanen«

Nachdem die Leser in Ihren Welterfolgen »Die Säulen der Erde« und »Die Tore der Welt« das Mittelalter kennengelernt haben, spielt »Sturz der Titanen« im 20. Jahrhundert. Warum haben Sie sich diese Zeitepoche ausgesucht?

Ken Follett: Ich wollte etwas schreiben, das die Leser genauso anspricht wie »Die Säulen

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Buchhandlung Hugendubel, 20.09.2012
Die Fortsetzung von "Sturz der Titanen" ist da: „Winter der Welt“! Es geht um die Zeit vom Ende des Ersten Weltkrieges bis zum Ende des Zweiten.
Lebenswege, die unvorhersehbare Wendungen nehmen, Widerstand oder Anpassung, das Verlieren von Sicherheiten, von Überzeugungen, das sind nur einige der großen Themen des Buches … ein Panorama der Zeit wie es kaum ein anderer Autor schaffen könnte. Ken Follett in Höchstform.
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ausgezeichnet
, 33739 Bielefeld, 27.11.2012
1022 Seiten ohne eine Seite, die man überlesen wollte. Das Wiedersehen mit den Figuren des vorigen Buches, seine Erbfolgen, trotzdem viele überraschende Episoden, fesselnd, erschreckend, kaum Zeit zum Atmen. Auch Tage nach dem Epilog beschäftigt einen das Erlebte noch ganz bildhaft.
Geschichtliche Abläufe hat kein Schulunterricht so nahegebracht und verinnerlichen lassen.
Das Buch bringt auch eine körperliche Übung mit sich, es sind über 1 Kilo zu stemmen.
2 von 2 Kunden fanden
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sehr gut
, München, 18.01.2013
Dies ist die Fortsetzung von "Sturz der Titanen" und setzt die Chronik des Jahrhunderts fort.

Der erste Weltkrieg ist vorbei, doch es ziehen bereits neue dunkle Wolken auf...

Follett gelingt es immer wieder einen in seinen Bann zu ziehen und dabei ein Stück Geschichte spannend, unterhaltsm und historisch fundiert zu vermitteln.
Er ist ein Meister der Erzählung !
2 von 2 Kunden fanden
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ausgezeichnet
,
Hugendubel Paunsdorf Center, 21.01.2013
Endlich ist die lang ersehnte Fortsetzung von Folletts Roman „Der Sturz der Titanen“ da. Der zweite Band der Jahrhundertsaga beginnt kurz nach dem 1. Weltkrieg, führt über den 2. Weltkrieg und endet mit der Besatzungszeit 1948. Follett lässt die Hauptpersonen die Machtergreifung Hitlers, den Einmarsch in Polen, den Angriff auf Pearl Harbor und viele weitere wichtige Ereignisse dieser Zeit erleben. Dabei gelingt es, die Schicksale der einzelnen Personen und deren familiäre Entwicklung spannend und glaubhaft abzubilden und jähe Wendungen der Epoche, zahllose Prüfungen durch Widerstand und Krieg und das endlose menschliche Elend dem Leser packend zu vermitteln.
Ein Buch, das trotz seines Umfangs den Leser von Seite eins an fesselt.
1 von 1 Kunden fanden
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ausgezeichnet
, Frankfurt, 13.11.2012
Eine Jahrhundert-Saga so wird die Roman-Trilogie von Ken Follett bezeichnet deren zweiter Band jetzt erschienen ist.
Es gibt nur wenige Autoren die so spannend und mitreißend historische Geschehnisse in Geschichten verpacken können. Follett hat ja bevor er angefangen hat historische Romane zu schreiben eine Reihe Krimis geschrieben, das kommt auf jeden Fall der Spannung zugute! So als hätte er geübt für die großen historischen Geschichten.
Sehr empfehlenswert, wie alle Bücher von Ken Follett.
2 von 3 Kunden fanden
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gut
, Stahnsdorf, 16.10.2012
Ken Follett erweist sich mit "Winter der Welt" abermals als ein starker Erzähler, dem es gelingt über weite Zeitbögen Einzelschicksale, familiäre Entwicklungen und jähe Wendungen in einer Epoche harter Prüfungen und zahllosen menschlichen Leides spannend darzustellen. Mit immer neuen Geschichten, Erlebnissen und auch biografischen Brüchen hält er seine Leser in Atem, dass es schwer ist innezuhalten. Die dabei fast miterlebten Episoden klingen lange nach und rütteln auf. Jedoch ist es nicht zu verstehen und unserer heutigen Zeit sollte es inzwischen auch fremd sein, in den Rahmenhandlungen zahlreiche Klischees aus der Zeit des kalten Krieges zu bedienen, über die neuere Forschungen inzwischen ein ganz anderes Urteil gesprochen haben.
2 von 5 Kunden fanden
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