Europa braucht den Euro nicht, Thilo Sarrazin
2012, 461 Seiten, Maße: 14,5 x 22 cm, Gebunden, Deutsch
DVA

ISBN-10: 3421045623
ISBN-13: 9783421045621

Erscheinungsdatum: 22.05.2012

Europa braucht den Euro nicht

Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat

Neu und äußerst brisant: Was Sarrazin zum Euro sagt

"Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin hat sich nach seinem Sensationserfolg von "Deutschland schafft sich ab" ein wenig Zeit gelassen. Jetzt ist er mit einem erneut provokanten Buch zurück: "Europa braucht den Euro...
 
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Als Deutscher Lebenszeitbeamter i.R. tebe ich mit meiner seit 50 Jahren angetrauten spanischen Ehefrau seit der Pensionierung in Sitges bei Barcelona. Sarrazin, dessen ersten Bestseller ich nicht kenne, trifft mit seiner Unterscheidung zwischen oekonomisch anders denkenden und handelnden romanischen Suedeuropaeerrn einschliesslich Frankreichs (!) voll ins Schwarze. Sowohl Herlmut Kohl als auch Praesdent Francois Mitterand hat den Deutschen mit der Einfuehrung des Euro keinen Gefallen getan. Kohl wollte nur die Wiedervereinigung erreichen und Mitterand wollte den Franc nicht mehr abwerten. So hat man auf einheitliche Steuer- und Wirtschaftsgesetze als Voraussetzung jeder Waehrungsunion verzichtet, ein verhaengsnisvoller Fehler!
WALTER B., SITGES (BARCELONA), 22.05.2012 
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Beschreibung

Neu und äußerst brisant: Was Sarrazin zum Euro sagt


"Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin hat sich nach seinem Sensationserfolg von "Deutschland schafft sich ab" ein wenig Zeit gelassen. Jetzt ist er mit einem erneut provokanten Buch zurück: "Europa braucht den Euro nicht"."
FOCUS


Angela Merkels Ausspruch "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa" stellt die Währungsfrage in einen größeren Zusammenhang. Auch Sarrazin versucht dies in seinem neuen Buch, aber auf andere Weise und mit anderen Ergebnissen. Er zeichnet nach eigenen Angaben "die verheerenden Resultate politischen Wunschdenkens" nach. Sarrazin Ziel: Die Debatte vom Kopf auf die Füße stellen und zwar richtig!

Klappentext

Mit der drohenden Staatspleite einzelner Länder hat der Traum von der Europäischen Währungsunion seinen Glanz eingebüßt und seine Risiken offenbart. Angela Merkels Diktum Scheitert der Euro, dann scheitert Europa versucht die Währungsfrage in einen größeren Zusammenhang zu stellen.
Das tut auch Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch, aber auf andere Weise und mit anderen Ergebnissen. Er zeichnet die verheerenden Resultate politischen Wunschdenkens nach und stellt die Debatte vom Kopf auf die Füße.

Rezension

»Ökonomischer Sachverstand ist Sarrazin nicht abzusprechen. Und in nicht wenigen Einzelpunkten erntet er auch nicht meinen Widerspruch. Mit Empörungswellen wird man diesem Buch jedenfalls nicht beikommen können, sondern nur durch begründeten Widerspruch.«

Leseprobe

Europa braucht den Euro nicht von Thilo Sarrazin

Einleitung

Für die Behandlung mancher gesellschaftlicher Fragen recht nützlich ist der amerikanische Grundsatz »If it ain't broke, don't fix it.« Nach diesem Grundsatz hätte für die Deutschen das Allerletzte, was Anfang der neunziger Jahre in ihrer Gesellschaft der Reform und Änderung bedurfte, die Währung sein dürfen. Auch der glühendste Euro-Befürworter

...
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Autoren-Porträt

Thilo Sarrazin ist einer der profiliertesten politischen Köpfe der Republik. Seine fachliche Kompetenz in Finanzfragen gepaart mit dem Mut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, hat ihn in viele wichtige Ämter gebracht. Als Fachökonom war er Spitzenbeamter und Politiker, er war verantwortlich für Konzeption und Durchführung der deutschen Währungsunion, beaufsichtigte die Treuhandanstalt und saß im Vorstand der Deutschen Bahn Netz AG. Von 2002 bis 2009 war er Finanzsenator in Berlin, anschließend eineinhalb Jahre Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank.

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SITGES (BARCELONA), 22.05.2012
Als Deutscher Lebenszeitbeamter i.R. tebe ich mit meiner seit 50 Jahren angetrauten spanischen Ehefrau seit der Pensionierung in Sitges bei Barcelona. Sarrazin, dessen ersten Bestseller ich nicht kenne, trifft mit seiner Unterscheidung zwischen oekonomisch anders denkenden und handelnden romanischen Suedeuropaeerrn einschliesslich Frankreichs (!) voll ins Schwarze. Sowohl Herlmut Kohl als auch Praesdent Francois Mitterand hat den Deutschen mit der Einfuehrung des Euro keinen Gefallen getan. Kohl wollte nur die Wiedervereinigung erreichen und Mitterand wollte den Franc nicht mehr abwerten. So hat man auf einheitliche Steuer- und Wirtschaftsgesetze als Voraussetzung
jeder Waehrungsunion verzichtet, ein verhaengsnisvoller Fehler!
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Seehausen (Altmark), 22.05.2012
finanzwissenschaftlich hervorragend und klar und in der Sachaussage ehrlich und mutig
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