Digitale Demenz, Manfred Spitzer, Gesellschaft
2012, 368 Seiten, teilweise Schwarz-Weiß-Abbildungen, Maße: 15 x 21,8 cm, Geb. mit Su., Deutsch
DROEMER KNAUR

ISBN-10: 3426276038
ISBN-13: 9783426276037

Digitale Demenz

Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen

Wie wir uns "zu Tode klicken"

Der Gehirnforscher und Psychiater Manfred Spitzer zeigt auf, wie die (zu) häufige Verwendung digitaler Medien Körper und Geist schädigen können. "Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis...  
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Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer ist Neurowissenschaftler und sicher sehr sorgfältig mit dem was er sagt, weiß er doch, dass ihm viel Widerstand entgegenstehen wird für seine These, dass die exzessive Mediennutzung „Digitale Demenz“ verursacht, oder wie er im Untertitel sagt: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen. Durch die Dauerpräsenz digitaler Medien, wird unser Gehirn weniger gefordert, weniger genutzt, man kann ja jederzeit Nachfragen bei Google und Co., oder aber es wird zum Spielen genutzt, bis hin zur Abhängigkeit. Es scheint aber so zu sein, dass das Gehirn nicht einfach „schläft“ und wieder aufgeweckt werden kann, sondern sich tatsächlich verändert, vielleicht verkümmert … Ein wichtiges und interessantes Buch, das etwas sehr nützliches tut: Denken anregen!
Nora L., Hugendubel Wiesbaden, 03.08.2012 
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Beschreibung

Wie wir uns "zu Tode klicken"


Der Gehirnforscher und Psychiater Manfred Spitzer zeigt auf, wie die (zu) häufige Verwendung digitaler Medien Körper und Geist schädigen können. "Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht", so Spitzer.

Spitzer weist darauf hin, dass digitale Medien uns mehr und mehr die geistige Arbeit abnehmen würden.Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht hätten, werde heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das berge immense Gefahren. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: "Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist." Bei Kindern und Jugendlichen werde die Lernfähigkeit durch Bildschirmmedien drastisch vermindert. Die Folgen: Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung auf und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung.

Klappentext

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

Rezension

"Klar, der Mann ist vom Fach! Für Eltern, die ihre Kinder ohnehin vernünftig erziehen - also unter weitestgehenden Umschiffung digitaler Ablenkmedien -, bietet das Buch vor allem eine Bestätigung und eine fundierte Argumentationsgrundlage. Die konkreten Tips zum adäquaten Hirntraining, die Spitzer bietet, mögen banal erscheinen, sind aber goldrichtig." Sezession, 01.12.2012

Leseprobe

Digitale Demenz von Manfred Spitzer

Vorwort

»Herr Spitzer, Sie kämpfen gegen Windmühlen - nein, gegen ganze Windfarmen. Machen Sie bitte weiter!«
Eine E-Mail schreibt man weit eher als einen konventionellen Brief per Schneckenpost. Und so bekomme ich sehr viele E-Mails, freundliche und weniger freundliche.
»Herr Spitzer, ich ballere hier gerade mit einer virtuellen Kalaschnikow. Wenn ich eine reale hätte,

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Autoren-Porträt

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg, war Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Heidelberg, Gastprofessor an der Harvard-Universität und am Institute for Cognitive and Decision Sciences in Oregon. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Grenzbereich der kognitiven Neurowissenschaft, der Lernforschung und Psychiatrie. Seit 1997 ist er Ordinarius für Psychiatrie in Ulm. Er ist Herausgeber des psychiatrischen Anteils der Zeitschrift

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Hugendubel Wiesbaden, 03.08.2012
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer ist Neurowissenschaftler und sicher sehr sorgfältig mit dem was er sagt, weiß er doch, dass ihm viel Widerstand entgegenstehen wird für seine These, dass die exzessive Mediennutzung „Digitale Demenz“ verursacht, oder wie er im Untertitel sagt: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen.
Durch die Dauerpräsenz digitaler Medien, wird unser Gehirn weniger gefordert, weniger genutzt, man kann ja jederzeit Nachfragen bei Google und Co., oder aber es wird zum Spielen genutzt, bis hin zur Abhängigkeit.
Es scheint aber so zu sein, dass das Gehirn nicht einfach „schläft“ und wieder aufgeweckt werden kann, sondern sich tatsächlich verändert, vielleicht verkümmert …
Ein wichtiges und interessantes Buch, das etwas sehr nützliches tut: Denken anregen!
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, Frankfurt/Main, 09.01.2013
Man könnte ihm leicht zustimmen und schnell sagen, dass die Demenz überall sichtbar ist, in den Gesichtern und Gedanken der Mitmenschen, aber eine etwas genauere Analyse solltee schon sein.
Das macht Manfred Spitzer sehr gut, man muss ihm nicht in allem folgen, aber anregend und diskussionswürdig ist sein Buch immer.
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, Darmstadt, 28.02.2013
Hirntraining tut not! Spitzer bezieht das sehr stark auf die übermäßige Nutzung von digitalen Medien, aber das gilt immer! Ein Buch das eine Menge Argumente liefert!
1 von 1 Kunden fanden
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ausgezeichnet
, Kiel, 06.03.2013
Auweia, da fühle ich mich schon manchmal ertappt. Das ist voller richtiger Aussagen, interessant!
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