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Markus Heitz

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Der Garant für erfolgreiche Fantasy-Romane: Markus Heitz


Alle Bücher von Markus Heitz finden Sie hier ...
Markus Heitz gehört seit Erscheinen seines sensationellen Bestsellers "Die Zwerge" zu den erfolgreichsten Fantasy-Autoren Deutschlands. Sein Erstling "Schatten über Ulldart", der Auftakt zum sechsbändigen Epos "Ulldart – Die Dunkle Zeit", wurde mit dem Deutschen Phantastik Preis 2003 als "Bestes Roman-Debüt National" ausgezeichnet. Für "Der Krieg der Zwerge" erhielt Markus Heitz den Deutschen Phantastik-Preis 2005 in der Kategorie Bester Roman National. Markus Heitz, Jahrgang 1971, studierte Germanistik und Geschichte und lebt heute als freier Autor in Zweibrücken.

Markus Heitz

Veronika Beierle, Stuttgart: "Die Zwerge" gibt es ja demnächst live auf der Bühne – wie angemessen scheint Ihnen diese Interpretation ihrer Romane? Waren Sie an der Umsetzung beteiligt?

 

Markus Heitz: Was die Umsetzung angeht... Also, hätte Johannes mir gesagt, er würde ein Techno-Stück draus machen oder als Blasmusik-humpda-humpda-Getröte im Musikantenstadl auftreten, DANN hätte ich mir Sorgen um die Angemessenheit und die Würde der "Kleinen" gemacht.


Aber als Johannes von Anfang an CorvusCorax ins musikalische Spiel gebracht hat, da wusste ich, dass es gut wird. Johannes selbst macht seine Sache ausgezeichnet, hatte mit den Zwergen gleich seine erste Fantasy-Erfahrung als Sprecher machen dürfen.

 

Nun führt er im Grunde fort, was uralte menschliche Tradition hat: das Erzählen vor Publikum. Ein Geschichtenerzähler im besten Sinn. Dazu hat er sich ein Team gesucht, das ihn bei allem unterstützt und eigene Ideen einbringt. Aber ich weiß auch, dass es mehr Arbeit geworden ist, als er gedacht hatte. Tauschen hätte ich nicht mit ihm wollen, da bin ich ehrlich.
An der Umsetzung selbst bin ich nicht beteiligt, sondern werde mich am 9.2. bei der Premiere überraschen lassen.

Robert Sternecker, München
: Wird es eine weitere Fortsetzung der Zwerge geben?

 

Markus Heitz: Ja. Es wird definitiv eines Tages einen fünften Band geben - allerdings kann  ich nicht sagen, WANN das geschehen wird.

Dietmar Schmidt, Frankfurt
: Sehr geehrter Herr Heitz, könnten Sie sich vorstellen, dass aus Ihrer epischen Fantasywelt ein online Rollenspiel entstünde?

 

Markus Heitz: Ja. Geeignet sind alle meine Welten, behaupte ich jetzt mal, weil sie alle von Anfang an als Rollenspielwelt konzipiert wurden, da ich selbst etwa 16 Jahre lang klassischer Rollenspieler war: Pen & Paper, mit Würfel, Papier und Stift. "Damals" gab es noch keine leistungsstarken PCs. Ich sage nur: "C64". Aus dieser Schule heraus habe ich meine Romane stets mit entsprechendem Hintergrund gebaut.

Claudia Stoecker, Eitorf
: Meine Frage: Wie schafft man es, eine Story im Kopf aufzubauen?

 

Markus Heitz: Alles könnte ich mir im Detail nicht im Kopf behalten. Am Anfang ist die Grundidee, die man aufschreibt und immer weiter ausarbeitet, mit Nuancen und Feinheiten versieht, bis man einschätzen kann, ob sie für einen Roman, eine Kurzgeschichte oder zu gar nichts taugt. Eins kommt zum anderen, bis ein siebenseitiges Gerüst steht, ein Skelett, ein Plot. Das ist der Fahrplan des Romans in Stichworten.

Monika Gradl, Poing
: Hallo Herr Heitz, zum fiktiven Heiratsantrag von Nicole Kidman haben Sie ja selbstlos (?) NEIN gesagt. ABER: Wäre Ihre Selbstlosigkeit in der Realität auch so weit gegangen :-)?

 

Markus Heitz: Hahaha, hey, DIESE Frage hat mir noch keiner gestellt. SEHR GUT! :o)
Ob ich in der  Realität ja gesagt hätte ... nun ja... ich glaube, ich hätte spontan ja gesagt. Wäre es schief gegangen, dann hätte ich bei einer Scheidung wenigstens gut verdient. Inzwischen hat sie ja ihren Country-Sänger.
Oh, ich hatte ihr damals das Angebot gemacht, die bösartige Cousine von Lodrik (Heath Ledger, aber das geht ja leider auch nicht mehr) aus der Ulldart-Serie zu spielen, aber sie hat sich nicht gemeldet.
Trotz der doppelten Enttäuschung: Dennoch würde ich sie sofort in einer Verfilmung meiner Bücher einsetzen. Wenn du das liest, Nicole: jederzeit!


Thorben Maier, Lübeck
: Sie haben ja eine Menge geschrieben, passiert‘s Ihnen manchmal, dass Sie Figuren verwechseln, durcheinanderbringen, Handlungsorte sich ähneln – wie behalten Sie den Überblick?

 

Markus Heitz: Ich vertraue mal darauf, dass ich das hinbekomme. Ab dem hundersten Buch muss ich mir was einfallen lassen.

 

Petra Macher, Berlin: Sie schreiben auf Ihrer Internet-Seite: ".... aber im Geheimen schreibe ich ganz andere Sachen: über eine bunte Welt voller Liebe, Friede und Gewaltlosigkeit, Mensch und Natur im Einklang, keine Monster, keine Waffen, kein Hass und kein Sex!" Wenn man die Ironie, das Versteckspiel, den Spaß abzieht: Wie groß ist die Chance, dass sie tatsächlich ein ganz anderes Thema bearbeiten? (gegen ein bisschen Sex ist nicht zu sagen.)

 

Markus Heitz: Also, zum Thema SEX habe ich schon was geschrieben. Da staunen Sie, was? In einer Anthologie, aber das müssen Sie selbst rausfinden. ;o) Andere Themen klammere ich nicht aus, so wird es mal was Humoriges geben, aber auch einen Krimi. Das habe ich fest vor, und es wird auch so kommen.

Melanie Stoltz, Düsseldorf
: Wie finden Sie die Namen Ihrer Figuren?

 

Markus Heitz: Zum einen habe ich diverse Namensbücher, von denen ich mich inspirieren lassen, und wenn alles nichts hilft, werden Wörter rückwärts gelesen, Buchstaben umgestellt und ausgetauscht, bis ich einen schönen Namen gefunden habe. Unglaublich, aber wahr. So einfach kann es sein.


Christian Mayer, Nürnberg
: Lesen Sie selbst viel in Ihrer Freizeit? Was lesen Sie am liebsten?

 

Markus Heitz: Ich lese seit etwa 5 Jahren nichts mehr aus den Genres Horror, SF, Fantasy, um mir den Kopf frei zu halten. Derzeit habe ich "Kochen ist Krieg!" von Gregor Weber in den Fängen, ansonsten Magazine wie STERN und SPIEGEL.

 

Franz Neu, Köln: Beim Schreiben läuft wahrscheinlich eine Art Film vor Ihrem inneren Auge ab. Könnten Sie sich vorstellen, dass eine Ihrer Fantasy-Welten eines Tages verfilmt wird?

 

Markus Heitz: "Die Zwerge" sollen den Anfang machen, Drehbeginn wäre laut Produktionsfirma Ende 2010. Ich bin gespannt, wann es los geht. Geplant sind 2x90 Minuten für Band1, als ein TV-Event. Danach sehen wir weiter.

 

Markus Heitz exklusiv für Hugendubel.de

"Die Zwerge" live als Lesung mit Musik

Das Fantasy-Epos von Markus Heitz auf der Bühne

 

Mit "Die Zwerge" von Markus Heitz wagen sich Johannes Steck, der Magier der Stimmen, und Corvus Corax, die Könige der Spielleute, in eine neue Dimension: In einer Kombination von Lesung, Musik-Konzert und Showelementen erzählen sie das Kultbuch unter den Fantasy Büchern als atmosphärisch-dichte Live-Performance.


Mittelalter-Punk mit Corvus Corax
Auf der Bühne befinden sich nur der Sprecher Johannes Steck und die Mittelalter-Punks von Corvus Corax, um die archaische Welt der Zwerge Elben und Orks, der Albae und Trolle auferstehen zu lassen. Wenn Johannes Steck, mit seiner enormen Stimmbreite und außergewöhnlichen Art der Interpretation, allein die zahlreichen, unterschiedlichen Figuren des Epos lebendig werden lässt – er lispelt als Magier, grunzt als Ork, dröhnt wie ein Zwergenkönig, hat die Verschlagenheit des Intriganten, kann selbst die Erotik einer Zwergin in Worte fassen –, entsteht im Kopf des Zuschauers ganz automatisch diese Welt.
In ihren fantasievollen Kostümen, ihren archaischen Gesichtern, musizieren die Künstler von Corvus Corax auf selbstgebauten Trommeln und Dudelsäcken. Über alledem aber thront und dröhnt die Stimme von Teufel, dem Sänger der Band. Zusammen mit der Erzählung entsteht die von Markus Heitz erschaffene Welt der Zwerge wie von selbst und die Zuschauer können sich bis zum Schluss ihrer Faszination nicht entziehen.

Die Kleinen werden die Größten sein
Seit jeher bewachen die Zwerge den Steinernen Torweg, um das Geborgene Land, in dem Menschen, Zauberer und Elben in Frieden leben, vor den üblen Geschöpfen der Finsternis zu schützen. Doch eines Tages fällt der Wall, und blutrünstige Orks und Oger überrennen das Land. Mit ihnen kommen die Albae, grausame Wesen voller finsterer Magie wer durch ihre Hand stirbt, kehrt als untoter Sklave des Bösen zurück. In diesen unsicheren Zeiten begibt sich der Zwerg Tungdil auf Geheiß des mächtigen Magiers Lot-Ionan auf einen Botengang und gerät in ein schicksalhaftes Abenteuer, in dem er den Tod finden oder zum größten Helden aller Zwerge werden wird.



Die Zwerge von Markus Heitz auf der Bühne
.

Live-Performance mit dem Sprechkünstler Johannes Steck
und den 
Königen der Spielleute
Corvus Corax

Termine:

Dienstag 09.02.2010 Premiere!
Mittwoch 10.02.2010  
Donnerstag 11.02.2010  
Freitag 12.02.2010  
Samstag 13.02.2010  
Sonntag 14.02.2010  
Mittwoch 17.02.2010  
Donnerstag 18.02.2010  
Freitag 19.02.2010  
Samstag 20.02.2010  
Sonntag 21.02.2010

Adresse: Theaterzelt Das Schloss
Schwere-Reiter-Str. 15
80637 München
Tel. 0 89 / 14 34 08-0

Tickets: http://www.die-zwerge-live.de/tickets

 

 

Sprechkünstler Johannes Steck über Fantasy à la Markus Heitz:

 

In unserer hochtechnisierten Welt, die uns immer abstrakter erscheint und in der man sich immer mehr verlieren kann, sehnt sich der Mensch zunehmend nach einer klaren, einfach strukturierten Welt. Auf Fantasy Conventions treffen sich tausende Gleichgesinnter, um das uralte Spiel Gut gegen Böse, Licht gegen Schatten für sich nachzuspielen.
"Die Zwerge" von Markus Heitz hat sich mit über 1.2 Millionen verkauften Exemplaren zu einem Bestseller entwickelt. Mit seinem wunderbaren Humor, seiner Genauigkeit in der Charakterbeschreibung und seiner liebenswerten Art, aber auch seinen epischen Schlachtengemälden trifft Heitz genau den Nagel der Zeit.
Es macht einfach Spaß sich mit seinen Figuren auf die Reise zu begeben.
Warum Fantasy als musikalische Lesung?
Als ich die ebenfalls sehr erfolgreiche Hörbuchfassung einlas, war das meine erste Berührung mit Fantasy.
Für mich war faszinierend, wie vielfältig die Charaktere waren und was mir das als Sprecher für Möglichkeiten bot. Bald schon entstand daraus die Idee, "Die Zwerge" von Markus Heitz auf die Bühne zu bringen.
Als Live- Ereignis und doch nicht so aufgepumpt wie die zahllosen Plastikmusicals. Sondern als Kino im Kopf. Der Zuschauer darf hier noch seine Vorstellungskraft animieren, darf sich selbst ein Bild der Figuren machen, wird nicht zugekleistert mit Informationsmüll. Denn danach sehnen sich die Menschen - genau wie ich - zunehmend, nach Einfachheit. Ich liebe die Tradition der Geschichtenerzähler, die Märchenerzähler des Marktes von Marrakesch, die Omas und Eltern, die ihren Kindern und Enkeln Geschichten erzählen.
Nachdem Markus Heitz mir erzählte, dass er während dem Schreiben an "Die Zwerge" oft Corvus Corax gehört hatte, war mir klar, dass ich diese wilden Mittelalter-Punks von meiner Idee begeistern muss. Und tatsächlich konnte sich die Rabenband für das Projekt erwärmen. Seit 20 Jahren erfolgreich bei Ritterspielen, Festivals und unzähligen Konzerten im In- und Ausland, ist Corvus Corax bereit, Tungdil auf seinem Abenteuer zu begleiten.
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