Für mich ist das immer noch eine völlig faszinierende Geschichte und zum 60. Jahrestag erscheint dieses großartige Buch: Die Eroberung des Mount Everest – George Lowe, Huw Lewis-Jones.
Am 29. Mai 1953 haben Sir Edmund Hillary und sein Sherpa Norbu Tenzing Norgay den Gipfel des Mount Everest erreicht und diese beiden Namen gehören seither zum allgemeinen und ganz selbstverständlichen Bildungsgut. Aber es gab noch mehr Begleiter wie beispielsweise George Lowe der in großartigen Photographien die Erstbesteigung dokumentiert hat. Bisher unveröffentlichte Fotos, Landschaftsaufnahmen, Porträts und dazu die Erinnerungen von George Lowe ergeben einen intensiven und bleibenden Eindruck.
Berg, Schnee, Abenteuer und ein unfassbares Geschehen – das Buch muss man ja sehen!
Gleich zu Beginn ein Geständnis: Es ist mein erstes Mal. Seine Plots sind mir aus den Verfilmungen mit Tom Hanks bekannt, die Bücher habe ich mir bisher aber nicht einverleibt. Ich bin ein Dan Brown Frischling. Dementsprechend gespannt war ich, als ich in seinem neuen Werk zu lesen begann.
Schon auf der ersten Seite von “Inferno” bin ich mittendrin: Robert Langdon erwacht verwirrt in einem Krankenhaus in Florenz. Durch eine Gehirnerschütterung kann er sich nicht an die Vorkommnisse der letzten Tage erinnern. Selbst die Tatsache, dass er sich in Italien befindet, ist unerklärlich für ihn. Mitten in das Gespräch, das Langdon mit der Ärztin Sienna Brooks über seine Amnesie führt, platzt eine Frau mit einer Pistole, die den Assistenzarzt erschießt und auf Langdon losgeht. Zusammen mit Sienna gelingt ihm die Flucht, doch die Situation bleibt für beide undurchsichtig. Nach und nach machen sie sich daran, das Rätsel um Langdons Situation zu lösen. Und Robert Langdon wäre nicht der berühmteste Symbolforscher der Welt, wenn er dieses Rätsel nicht entschlüsseln könnte.
Man darf sich nicht täuschen lassen, Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen, der neue Gedichtband von Silke Scheuermann ist nicht (nur) eine Neuauflage ihres ersten Bandes von 2001. Der Untertitel erklärt: Gedichte 2001-2008, und damit wird schnell auch klar: da sind auch neue Gedichte enthalten!
Schon immer spielen Tiere eine große Rolle in den Gedichten von Silke Scheuermann, hier gibt es jetzt einen Sonettenkranz der Vogelflug heißt, vielleicht ihre Lieblingstiere, die Vögel, die zumindest, scheint mir, ohne dass ich sie gezählt hätte, die meistgenannte Tierart ist, wobei es ja so ist in diesen Gedichten, dass Form und Wesen sich verändern können, Eigenschaften haben, die etwas neben den vertrauten, den sicher geglaubten sich zeigen, dass das sichere sich als scheinbar erweist.
Ich denke Silke Scheuermann beobachtet sehr genau, Tiere besonders, und sieht, vielleicht oftmals selbst überrascht, dass die Beobachteten sich nicht wie erwartet verhalten, sie benehmen sich fremd. Ich stelle mir vor, dass sie am Schreibtisch sitzt und Worte ausprobiert, Wortkombinationen, Bilder, bis ihr Zeile und Bild deutlich sind und sie sieht und versteht.
Silke Scheuermann ist keine Verkünderin, so großartige Bilder und wuchtige Aussagen auch da stehen, Schlüsse ziehen, weiterdenken, muss man selbst.
Eine leichte Melancholie ist oft spürbar, eine verständliche, so wie hier:
Hans Well erzählt 35 Jahre Biermösl Blosn, aber nicht nur, auch ein bisschen vom Davor und Danach..
Eine Familie mit 15 Kindern, dass es da leicht ist glauben eh nur Romantiker, das Behaupten in der Familienhierarchie ist nicht einfach. Reich ist so eine Familie auch nicht.
Musik gab es viel, der Vater als Lehrer hat die Kinder mitgenommen ins musikalische Leben, die Begabungen unterschiedlich natürlich, und in den unterschiedlichsten Formenationen.
Hans Well schont niemand, nicht sich selbst und nicht seine Umgebung, er war ja der Haupttexter der Biermösl Blosn und er hat auch da niemand geschont, er schaut genau hin, ob es um politische Ereignisse geht oder familiäre.
Die Münchner Kleinkunstszene, vor allem das MUH (Musikalisches Unterholz), daher kenne ich schon die Biermösl Blosn, da habe ich auch … ich nenne es mal so: viel Zeit verbracht, war einer der Wichtigsten Orte für den Karrierestart. Die Zusammenarbeit mit Helmut Eckl, Gerhard Polt, Dieter Hildebrandt um nur ein paar zu nennen, der hilfreiche Boykott durch den Bayerischen Rundfunk, der natürlich eine gewaltige Werbewirkung hatte und andere Sender animiert hat die Biermösls zu zeigen, vor allen aber war es die Form, bayerische Volksmusik, ausgezeichnet gespielt, verbunden mit bissigen, satirischen und treffenden Texten, die Aufmerksamkeit erzeugt hat.
Hans Well erzählt genau und spart auch nicht seine Enttäuschung aus über das Auseinanderwachsen der Vorstellungen, das Auseinandergehen als letzte Konsequenz, allerdings spürt man immer, dass er sich zügelt, bemüht, nicht Bitterkeit und Zorn gewinnen zu lassen.
“Aschamdon” ist der erste Teil der vierbändigen “Amizaras-Chronik” von Valerian Caithoque und besticht durch seine grandiose Aufmachung und der Mischung aus Mythologie, Mystery, Symbolik und Spannung.
Das Buch besteht aus zwei Handelststrängen die kapitelweise abwechselnd erzählt werden.
Die Geschichte von Raphaela fängt 1944 an und geht bis in das Jahr 1965. Raphaela hat schon als Kind die Gabe gewisse “Menschen” als das zu sehen, was sie wirklich sind, doch für sie scheint es immer wieder ihr Verstand zu sein, der ihr böse Streiche spielt und sie denkt wahnsinnig zu werden. Richtig entfalten kann sie sich sowieso in ihrer Kindheit nicht, hat doch die gesamte Familie unter ihrem tyrannischen Vater zu leiden, welcher auch vor körperlicher Gewalt nicht zurückschreckt. Die dramatischen Ereignisse spitzen sich zu und eskalieren letztendlich. Raphaela kommt in eine Nervenheilanstalt. Während ihres Aufenthaltes geht es ihre Mutter zunehmenst schlechter und Rapahela weis sich nicht mehr zu helfen. Eines Tages bekommt sie Besuch von Aschamdon, eines der Wesen welches sie wahrnehmen kann und das sie schon einmal vor ihrem Vater gerettet hat. Aschamdon bietet ihr das Geheimnis des ewigen Lebens an, wenn sie einen Auftrag für ihn erfüllt. Raphaela willigt ein, nicht aber um ihrer selbst Willen, sonder sie hofft, dass sie daurch ihre Mutter retten kann. So beginnt sie ihre Ausbildung in einem geheimen Orden der sich im Untergrund Roms befindet und versucht an das Artefakt zu gelangen, welches Aschamdon von ihr gefordert hat und all seine anderen Aufgaben zu erfüllen. Doch sie ist nicht die Einzige die sich auf die Suche danach macht und sich dafür interessiert. Gefahr lauert überall und die Frage: wem kann sie trauen? muss sie sich nicht nur einmal stellen.
Ich erzähle Ihnen an dieser Stelle noch einmal von diesem Wahnsinns-Buch: “Glückskind” von Stephen Uhly ist ein Roman, den jeder, der ihn gelesen hat, an Familie und Freunde weiterempfiehlt. Ein Buch, bei dem die Kunden Rückmeldung geben und sich für diese Empfehlung bedanken. “Glückskind” löst beim Lesen Glücksgefühle aus, eine Wärme im Herzen.
Hans, ein alter Mann, der sich über die vergangenen Jahrzehnte verkommen hat lassen, findet in der Mülltonne ein Baby. Er rettet es, übernimmt Verantwortung und bekommt so sein Leben wieder in den Griff. Er nennt sie liebevoll Felizia, die Glückliche. Herzerweichend ist zum Beispiel die Szene, als Hans im Supermarkt Babymilch kauft und kurz vor der Kasse die gewohnten Bierflaschen doch wieder aus dem Einkaufswagen nimmt.
Nüchtern geschrieben lösen die Szenen dennoch oder gerade durch diese Art große Emotionen aus.
Das Buch besitzt auch viel Stärke. Steven Uhly weiß, was für uns, als Menschen in der Gesellschaft, Glück bedeutet und wie zwischenmenschliche Beziehungen, Verantwortung und Aufgaben uns Kraft geben.
Jetzt sind also auch die letzten Bände Harry Potter gelesen, hat etwas gedauert, aber jetzt war eine günstige Gelegenheit.
Wie häufig in Fantasy-Büchern geht es um die Weltherrschaft, die ganz Guten kämpfen gegen die ganz Bösen, es ist immer so, dass die Guten sehr leiden müssen, dass die Bösen aussehen wie die sicheren Sieger, solange die Serie nicht abgeschlossen ist, ist da freilich kein endgültiger Sieg zu befürchten. Es geht häufig um die Errichtung einer faschistischen Diktatur, ein oberster Böser und seine speichelleckerischen Gefolgsleute, die mit großer Brutalität töten und siegen wollen – ein Modell das auch außerhalb der Fantasy-Literatur oft genutzt wird.
Aber, zumindest im Buch, alles wird gut und Harry wird ein rechter Biedermann und dankbar und erleichtert lege ich den letzten Band weg.
Wie hat sich die gute Gelegenheit ergeben? Hätte ich die viele Zeit denn sonst nicht anders genutzt?
Franck Thilliez (geb. 1973) beginnt “Öffne die Augen” mit einem irritierenden Fund eines französischen Filmsammlers, der Ermittlungen auslöst, durch die eine Spionageaffäre aufgeklärt wird. Der Filmsammler erblindete zeitweilig nach der ersten Sichtung eines neu angekauften Kurzfilms durch und in diesem Filmstreifen versteckte Bilder, die als Nachbilder das Gehirn beeinflussen. Der Sammler war mit dieser befristeten, psychologisch ausgelösten Erblindung spätes Opfer eines in den fünfziger Jahren in Kanada durchgeführten psychologischen Experimentes, in dem die nachhaltige Beeinflussung des Verhaltens von Menschen an Kindern erprobt wurde. In Versuchen diente mentale Kontamination, die Veränderungen der zerebrale Struktur erzeugt (S.438), dem Forschungsziel, durch kollektive Hysterien massenhafte Gewaltausbrüchen auszulösen. Dass Kinder überhaupt Opfer solcher Menschenversuche werden konnten, war die Folge einer perfiden kanadischen Erziehungspolitik: Unehelich geborene Kinder wurden in Heimen für Waisen untergebracht und dann in auffallend großer Zahl von Hospitälern für geistig Behinderte übernommen und Experimenten ausgesetzt.
Mo Yan ist ein lückenloser Beschreiber der wesentlichen Geschehnisse seiner Geschichten. Er verpackt das, was die chinesische Dorfbevölkerung beschäftigt, in einzigartige Romane. In “Frösche” geht es um Chinas Familienpolitik. Mo Yan ermöglicht uns Lesern, einen authentischen Blick darauf zu gewinnen und bringt uns dazu, ganz von vorne darüber nachzudenken.
Mo Yan erzählt seine Geschichten aus einer neutralen Sicht mit einer einzigartigen Neutralität. Er ist ein lückenloser Beobachter der wesentlichen Geschehnisse. Auf diese Weise erzählt er in “Frösche” von der Geburtenregelung in China, wobei er von den Bewohnern eines Dorfes berichtet. Im Fokus steht die absolut loyale Tante des Ich-Erzählers, die für die Partei über Leichen geht, wenn es ihr angeordnet wird.
Kylie Minogue hat zusammen mit William Baker ihren fotografischen Kleiderschrank durchforstet und herausgekommen ist dabei “Kylie Fashion”, eine Moderetrospektive der letzten 25 Jahre.
Anfang der 80er des vorrangegangenen Jahrhunderts tauchte eine kleines, zierliches, australisches Popwesen bei MTV auf und wurde zusammen mit dem Sender erwachsen.
Musikalisch und modetechnisch prägte Kylie zusammen mit Madonna Generationen, wobei die kleine Australierin eher am Anfanfg mit Kleidung von der Stange glänzte, relativ schnell aber sich der Haute Couture zuwendete.
Wer kennt sie nicht, die Netzleggins aus dem Video “Shocked”, die goldene Hotpants aus “Spinning around” oder den weißen, sehr offenherzigen Jumpsuit aus “Can’t get you out of my Head”? Kylie drückte nicht nur diesen Videos ihren Stempel auf, sondern erfand sich immer wieder neu und holte sich dabei tatkräftige Unterstützung der führenden Modedesigner dieser Welt.
Für ihren Fotoband “Kylie Fashion”, hat Kylie die entstanden Fotos aus zahlreichen Shootings durchsucht und die Schönsten, Persönlichsten und mit vielen Erinnerungen Verbundenen ausgewählt und präsentiert sie uns nun.
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