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Philip Roth – Nemesis

Donnerstag, 19. Mai 2011
4,50 von 5 Punkten, basierend auf 16 Stimmen.

endlich!!
alle warten darauf, dass philip roth einen preis bekommt. ist zwar noch nicht der Nobelpreis für Literatur, aber dieser preis hat es auch in sich: MAN BOOKER INTERNATIONAL!!!

philip roth hat schon einiges geschrieben: sein letztes buch heißt nemesis beim hanser verlag.

hier der klappetext:
“Eine schreckliche Epidemie bedroht im brütend heißen Sommer von 1944 die Einwohner von Newark: Polio. Der Sportlehrer Bucky Cantor kümmert sich hingebungsvoll um seine Schüler. Nach Ausbruch der Krankheit versucht er, in einer von Angst, Panik und Leid gezeichneten Situation die Ruhe zu bewahren, doch vergeblich. “Nemesis” ist die Geschichte eines jungen Mannes in Amerika mit besten Absichten, der einen aussichtslosen Kampf führt. In seinem neuen Meisterwerk zeichnet Roth mit bestechender Präzision und großer Einfühlungsgabe jeden Schritt von Cantors Weg in die persönliche Katastrophe.”

hier einige seiner werke:

Anne Fadiman – Ex Libris

Mittwoch, 18. Mai 2011
4,21 von 5 Punkten, basierend auf 14 Stimmen.

Bekenntnisse einer Bibliomanin

Anne Fadiman - Ex Libris Bekenntnisse einer BibliomaninEx Librs – Bekenntnisse einer Bibliomanin” von Anne Fadiman ist das ideale Geschenk an Leute, für die Bücher mehr als Seiten mit Wörtern sind.

“Ex Libris begann ich zu schreiben, als mir auffiel, wie befremdlich es ist, dass über Bücher oft so geschrieben wird, als handele es sich um Toaster”, wird die Autorin im Klappentext zitiert. Und als ich das las, wusste ich, dass ich Buch muss ich haben. Denn oft bin ich mir nicht sicher, ob ich einem guten Buch wirklich gerecht werden kann, wenn ich über es rede.
Anne Fadiman schreibt darüber, wie Bücher auf sie wirken und wie und warum manche einen Platz in ihrem Kopf einnehmen konnten. Gleich zu Beginn erzählt sie von sich selbst: “es gibt diese besondere Spezies von Kindern, die aus einem Buch erwachen wie aus dem abgrundtiefsten Schlummer und sich mühsam durch die Bewusstseinsschichten einer Realität entgegenarbeiten, die ihnen weniger real erscheint als der Traumzustand, aus dem sie gerissen wurden. Ich war ein solches Kind.”

Max Frisch

Mittwoch, 18. Mai 2011
4,79 von 5 Punkten, basierend auf 14 Stimmen.

Julian Schütt - Max Frisch - SuhrkampWenige Schriftsteller sind mir so vertraut, denke ich, erschrecke: Geburtstag? 100?
Frisch ist ein Zeitgenosse, seine Bücher sprechen jetzt genauso wie vor 40 Jahren, vor 50. Er wird in der Schule gelesen und es ist zu hoffen, dass es Eindruck hinterlässt, dass einmal wiedergelesen wird, weil man feststellt, dass da immer noch etwas zu finden ist in den Büchern, dass man ihn nicht ausschöpft.
So wie man als Leser mit den Büchern nicht “fertig” wird, ist Frisch nicht “fertig” geworden. Fragen – das war immer eines seiner Hauptthemen, Fragen stellen, sich selbst und damit auch den Lesern. Und damit ist natürlich auch sehr gut die eigene Haltung zu prüfen, zu untersuchen: Wie beantwortet man die Fragen zehn Jahre später? Ist man jetzt, weiter? anderswo? klüger gar? verständiger? oder, erschreckender Gedanke, immer noch sind die Antworten die gleichen.
Julian Schütt hat das Werden von Max Frisch untersucht, ausgewertet, aufs Gründlichste, was an Material zur Verfügung stand und damit eindrucksvoll gezeigt, wie aus dem Archiktektensohn, und selbst Architekten, Max Frisch geworden ist – soweit sich das mit aller Gründlichkeit, die in dieser Biographie steckt, machen lässt.
Für Frisch-Leser ist das ein unverzichtbares Buch, einfach um einmal die eigenen Eindrücke, die von Frisch ohnehin reichlich mitgeteilten biographischen Einzelheiten, noch einmal zu überprüfen, zu ordnen und das sollte ja das Hauptziel einer Biographie sein: Frisch lesen, den, um es geht, auch selbst lesen, auch wenn reichlich Zitat und Selbstzeugnisse verwendet werden im Buch, bleibt als Wichtigstes: Frisch lesen.
Nach 1954, nach dem Erscheinen von “Stiller“, gibt es noch zu viel nicht zugängliches Material, so Julian Schütt im “Prolog”, noch kann über vieles nicht exakt nachrecherchiert werden, aber natürlich wäre eine Fortsetzung sehr willkommen.

Thomas Hoepker – DDR Ansichten

Montag, 16. Mai 2011
4,71 von 5 Punkten, basierend auf 14 Stimmen.

 

 

 

Von 1959 bis zur Wende dokumentiert Thomas Hoepker das Leben in der DDR. Alltag, Politik, Plakate, Porträts – authentisch und genau, eindringlich und jetzt schon sind diese Fotos historische Zeugnisse.

Ausstellungskatalog DDR Ansichten

 

Viele Jahre lang arbeitete der Fotojournalist Thomas Hoepker (*1936 in München) für Magazine wie Stern oder Geo. In den 1970er-Jahren war er für mehrere Jahre in der DDR akkreditiert
Mit einem Vorwort von Wolf Biermann
Texte von Günter Kunert, Eva Windmöller, Thomas Hoepker
Gestaltung von Jutta Herden

Ausstellungen:

Deutsches Historisches Museum, Berlin 11.5.–3.10.2011
Galerie Christian Hiltawsky, Berlin 27.5.–9.7.2011
Haus der Geschichte, Bonn 1.7.2011–Juni 2012
Gedenkstätte Berliner Mauer, Kapelle der Versöhnung, Berlin Juli–August 2011

Blick auf Plattenbauten

Der SchirmerGraf Verlag

Montag, 16. Mai 2011
4,50 von 5 Punkten, basierend auf 14 Stimmen.

An dieser Stelle möchte ich einen Verlag vorstellen, auf den ich mich verlassen kann, dass jedes Buch lesenswert ist und es ist der Verlag, der die allerschönsten Bücher macht: Der SchirmerGraf Verlag.

Das erste, was auffällt, ist das viele weiß auf dem Umschlag. Vorne sieht man jeweils ein Bild, das zur Geschichte passt und oft ein Ausschnitt aus einem Gemälde oder einem Foto ist. Der Einband der gebundenen Bücher ist aus Leinen, in das das Blatt-Logo eingestanzt ist. Das Papier ist dick und es gibt ein Lesebändchen. Diese Gestaltung ist bei allen Büchern gleich.

Die SchirmerGraf-Bücher sind melancholisch, ironisch, künstlerisch und anspruchsvoll. Manche sind erstmalige Übersetzungen, manche Biographien und andere glänzen mit ihrer simplen Alltäglichkeit, aus einem besonderen Auge beschrieben.

Anja Sicking - Die Magd des Monsieur Malapert - Roman Ein paar Empfehlungen:

Anja Sicking – Die Magd des Monsieur de Malapert
Im 18. Jahrhundert – Anna kommt eigentlich aus einer gutgestellten Familie. Nachdem ihre Eltern sterben, muss sie aber als einfache Magd arbeiten. In Amsterdam findet sie eine Anstellung beim Musikalienhändler Monsieur de Malapert.

Robert Redford – Die Biographie

Sonntag, 15. Mai 2011
4,75 von 5 Punkten, basierend auf 12 Stimmen.

Robert Redford – Die Biographie, endlich eine gute Gelegenheit, mit allerhand Urteilen aufzuräumen. Eines, eine schnelle Umfrage hier, hat’s wieder bestätigt: “Das war mal ein richtig Süßer” Punkt.
Das ist natürlich grausam unterschätzend, kann gut sein, dass er bei den Damen so angekommen ist, aber alle, die nach dem Punkt weitergedacht haben, weiterdenken können, wissen: Das ist ein großartiger Schauspieler und Regisseur, der hat Filme gemacht, die zum Standardkulturgut gehören – auch bei uns, obwohl viele seiner Filme durch und durch amerikanisch sind, er ist derjenige, der das Sundance Film Festival gegründet hat, der unglaublich viel für den unabhängigen Film getan hat, der politische, unterhaltende – immer gute – Filme gemacht hat.
Trotzdem hat er’s geschafft, sein Privatleben nicht allzu öffentlich werden zu lassen, in diesem Buch spricht er recht persönlich über Karriere, Familie und Überzeugungen.
Ein Großer gibt Auskunft.

Sara Gruen – Das Affenhaus

Sonntag, 15. Mai 2011
4,50 von 5 Punkten, basierend auf 14 Stimmen.

Sara Gruen - Affenhaus - RomanAn jeden, der schon mal Das Affenhaus in der Hand hatte, es aber dann doch wieder zurückgelegt hat: In dem Buch steckt viel mehr, als es von außen hergibt. Der Klappentext hat mich gleich ziemlich abgeschreckt. Hätte Hugendubel (bzw. büchermenschen) Das Affenhaus von Sara Gruen nicht so stark angespriesen, hätte ich es nie gelesen. Deshalb hier eine Inhaltsangabe, die mehr über das Buch erzählt, und warum das Buch sehr, sehr gut und unbedingt lesenswert ist:

Logicomix – Eine epische Suche nach Wahrheit

Donnerstag, 12. Mai 2011
4,67 von 5 Punkten, basierend auf 12 Stimmen.

Bevor Sie weiterlesen, lassen Sie mich eines vorweg nehmen: „Logicomix – Eine epische Suche nach Wahrheit“ ist ein Comic, der sich der Philosophie und Mathematik widmet und somit alles andere als gewöhnlich!

Wahrscheinlich dreht sich den meisten beim Schlagwort Mathe schon der Magen um, wie auch mir. Aber: Halten Sie dieses Buch nicht für etwas anderes als es tatsächlich ist. Etwa für eine Art Logik für Dummies oder ein Lehrbuch, eine Abhandlung im tarnenden Gewand einer Graphic Novel. Weit gefehlt! In diesem Buch findet man alles was einen Comic ausmacht: wahrhaft grundsoliden Erzählstoff.

Die Helden in dieser Geschichte haben keine Capes um und können auch nicht mit Superkräften aufwarten – sie sind allesamt Logiker. Allen voran: Bertrand Russell (*1872 | †1970). Dieser Comic widmet sich seinem Leben und seinen Werken, seinem Können und Streben nach Wissen, seinem Genie. Russel eignet sich aufgrund seiner Vielfältigkeit perfekt als Comicobjekt. Er war Mathematiker, Philosoph, Pazifist und politischer Aktivist – was will man mehr?

Bob Dylan

Donnerstag, 12. Mai 2011
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 26 Stimmen.

Bob Dylan. Das Bob Dylan LesebuchEin vertrauter guter Freund heute morgen, in den Kopfhörern, über das kleine Musikabspielgerät:
Levon Helm – einer der Besten!
Schon immer schätze ich The Band, das ist eine lebenslange Freundschaft, und jeden einzelnen der Musiker mit seinen Solo-Projekten: Robbie Robertson, Rick Danko, Garth Hudson, Richard Manuel (was natürlich dazu geführt hat, dass ich eine unsinnige Menge CDs hab – alle Band-CDs, alle Solo-CDs und früher, noch eifriger als jetzt, wenn ich rausgefunden hab, dass einer bei einem Song eines anderen Musikers im Backgroundchor mitsingt, dann auch die – Helm bei k.d.lang oder Los Lobos etwa).
(mein Dank natürlich auch an den, der mich auf The Band aufmerksam gemacht hat: André Heller – damals “Discjockey” bei Ö3, ein Radiosender, der für meine musikalische Sozialisation unglaublich viel getan hat (klar, in den Zeiten vor “Hitradio Ö3“), dort hab ich zuLevon Helm. CDm ersten Mal The Band gehört; später natürlich rausgefunden, dass einer ihrer großen Songs aufm Soundtrack von “Easy Rider” war, ich den also schon gekannt hab, als “The Smiths” wurden sie genannt bei “The Weight”)

Nagib Machfus – Die Reise des Ibn Fattuma

Donnerstag, 12. Mai 2011
4,28 von 5 Punkten, basierend auf 18 Stimmen.

Nagib Machfus - Die Reise des Ibn Fattuma bei HugendubelDie Reise des Ibn Fattuma” ist ein philosophisches Meisterwerk des ägyptischen Nobelpreisträgers Nagib Machfus:

Der junge Ibn Fattuma wird in der Liebe enttäuscht, aber daraufhin geht er seinem lang ersehnten Traum nach: Reisen. Er besucht verschiedene Länder, die alle auf einem anderen System aufgebaut sind und verschiedene Religionen haben. Wo Ihn Fattuma herkommt, dem “Land des Islam“, zweifelt er an einigen von dessen Grundsätzen und erhofft sich, an anderen Orten bessere Gesellschaftsformen zu finden. Mal lässt sich Ibn Fattuma in einer Stadt aufhalten, aber dann verfolgt er wieder seinen Weg. Der Ich-Erzähler wird immer älter; sein ganzes Leben besteht aus dieser Reise. Immer wieder hört er dabei vom “Gaballand“, über das noch niemand erzählt oder geschrieben hat. Keiner kann ihm irgendwas über diesen Ort erzählen, nur dass er vollkommen sei. Weil sich Ibn Fattuma verspricht, dort Erkenntnis zu erfahren, macht er es sich zum Lebensziel, dorthin zu gelangen und darüber als Erster zu schreiben.

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