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Mops-Kalender 2012

Montag, 31. Oktober 2011
3,13 von 5 Punkten, basierend auf 8 Stimmen.

Für alle Mops-Liebhaber darf auch im Advent der Mops nicht fehlen. Der Adventskalender vom Groh Verlag ist ein Muss für alle Mops Begeisterte: Der mopsfidele Adventskalender. (Adventskalender mit 31 Türchen, 4 Mops-Büchlein und 20 Mops-Stickern)

 

Vom ersten Dezember bis zum Heiligen Abend hat man jeden Tag eine Freude und eine nette Verbindung zu diesen putzigen Tieren.

 

Wer das ganz Jahr eine Freude an diesen Hunden habe möchte, kann sich mit dem Mops Kalender vom Weingarten Verlag beglücken.

Marco Polo Extra Guide Rügen und mittlere Ostseeküste

Montag, 31. Oktober 2011
2,75 von 5 Punkten, basierend auf 4 Stimmen.

Aus der bekannten Baedeker Freizeitkarte ist nun  ganz aktuell und neu der  Marco Polo Extra Guide geworden. Ich persönlich habe die Karte “Rügen und mittlere Ostseeküste” mit im Urlaub. Alt vertraut gibt es eine Karte, in welche mit Ziffern Sehenswürdigkeiten eingezeichnet sind. Diese werden in einer zusätzlichen Broschüre beschrieben. Bei einem Maßstab von 1 : 100.000 sind selbst kleine Straße und besondere Wege abseits des Trubels zu finden. Die hervorgehobenen Hinweise sind wirklich sehenswert und lohnen einen Abstecher selbst ein wenig außerhalb. Die Gegend um Zingst ist wirklich ein Reise wert. Ganz besonders zu empfehlen sind die Kraniche. Es ist ein wirklich großartiges Erlebnis sie am Abend beim Rückflug vom Festland zu ihren Schlafplätzen zu erleben. In einem Boot kann man sie ganz nah beobachten und kommt ihnen sehr nah.

Turmschreiber – Ein bayerisches Hausbuch auf das Jahr 2012

Freitag, 28. Oktober 2011
4,18 von 5 Punkten, basierend auf 11 Stimmen.

Der Turmschreiber – Kalender, so haben wir den immer genannt, aber korrekt heißt er:
Der Turmschreiber – Ein bayerisches Hausbuch auf das Jahr 2012 und mit dem Untertitel: Geschichten, Gedanken, Gedichte. 30. Jahrgang.
30. Jahrgang das bedeutet er begleitet mich schon lang, und einen Moment Zeit genommen, 30 ist da schon ein Anlass ein wenig zu überlegen, zurückzudenken, bringt viel Ärger, Freude, brummige Stimmung und Gedanken, pures Vergnügen, zurück. Und der neue Band setzt diese Tradition fort. Wie bei jeder guten Anthologie gibt’s Herausragendes und weniger interessantes, ärgerliches (für mich) und amüsantes, was der Vorteil ist gleichzeitig der Nachteil – es ist für viele was dabei  “(Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen” Goethe, Faust I. Das muss jetzt sein, Entschuldigung)
Lohnend ist der Turmschreiber jedes Jahr.
Die Mitglieder der Turmschreiber (eine Münchener Literatenvereinigung, benannt nach dem Isartorturm in dem die Gründungsversammlung stattfand und in dem sich das Valentin Musäum befindet – ein unverzichtbarer Ort für den München-Besucher, und für den Münchner auch) werden mit Texten vorgestellt, mit Bild und Biographie und das ist eine so unterschiedliche Gruppe süddeutscher Autoren wie sie größer kaum sein könnte. Neuere Mitglieder wie Friedrich Ani, Anton G. Leitner, Tiger Willi, Christian Springer, Konstantin Wecker und viele, die schon jahrelang dazu gehören, wie Norbert Göttler, Erich Jooß, Hardy Scharf, Alfons Schweiggert, es gibt Texte von “Traditionalisten” ebenso wie von Sachbuchautorinnen wie Gunna Wendt.
Also: man lernt was dazu, kann sich ein bisschen mit den (recht moderaten) Dialekttexten mühen, kann sich prächtig ärgern, was den Blutdruck einmal wieder etwas in Schwung bringt, findet genug zum Lachen, was, wie man hört, rundum gesund ist, und das Denken kommt auch nicht zu kurz.
Am besten man nimmt mindestens zwei, einen zum behalten und einen zweiten damit man immer ein Geschenk zur Hand hat.

Tim Burton, Das traurige Ende des Austernjungen

Donnerstag, 27. Oktober 2011
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 6 Stimmen.

Austernjunge “Das traurige Ende des Austernjungen” ist genau das richtige Buch zu Halloween:

Süß und sauer.

Die gereimten Geschichten und die Skizzen sind schräg, skurril, zynisch und anmutig, anrührend, traurig. Eben süß und sauer. Also genau das, was man von Tim Burton, dem Macher von “Nightmare before Christmas” erwartet.

Die Rezensenten fabulieren bei solchen Titeln gerne etwas von den Schrecken der Kindheit – das kann man sicherlich auch darin sehen. Muss man aber nicht.

Als kleinen Appetithappen ein Gedicht – die Zeichnung dazu finden sie im Buch auf S. 32 in der Hugendubel Buchhandlung ihres Vertrauens.

Auf dem Weg dort hin bitte “Lola” von den Kinks summen – dann wirkt das alles noch viel besser.

Vielaugen-Lola

Eines Tages im Park,

ich trank gerade Cola,

stand ich unvermutet

vor Vielaugen-Lola.

Ihr Blick griff nach mir

und machte mich schaudern,

doch da warn auch zwei Lippen,

also konnten wir plaudern.

Alan Moore, David Lloyd – V wie Vendetta

Donnerstag, 27. Oktober 2011
4,43 von 5 Punkten, basierend auf 7 Stimmen.

V wie Vendetta - Alan MooreAlan Moore, David LloydV wie Vendetta &

Den Ärger der Demonstranten verständlich finden –

Das klingt nett und fürsorglich. Verhehlt allerdings den Umstand, dass man somit ziemlich sicher nicht selbst an vorderster Front steht um für eine Gewisse Sache möglicherweise nicht gleich sein Leben zu lassen , aber zumindest dafür aufzustehen und sich vor die EZB zu begeben.

Denn – den Ärger der Demonstranten verständlich finden, ist fast genauso nichtssagend wie eine Bundestagsdebatte, ein politisches Bekenntnis zur Befriedigung einer x-beliebigen Lobby oder das Ehrenwort eines der unzähligen Volksvertreter, die seit Tagen und Wochen über volkswirtschaftliche Probleme abstimmen und noch nicht einmal im Leben selbst volkswirtschaftlichen Sachverstand inhaliert haben.

Insofern – bleibt es bei einem plakativen Lippenbekenntnis, dass der letzte Tropfen Aufmüpfigkeit in einer überbequemen Gesellschaft gerade noch zum Ausdruck brachte, ehe auch dieser in der Atmosphäre von Dekadenz, Langeweile, Zerstreuung und Kleinbürgertum verdampfte.

Tom Angleberger – Darth Paper schlägt zurück

Mittwoch, 26. Oktober 2011
4,00 von 5 Punkten, basierend auf 6 Stimmen.

Tom Angleberger ist mit Darth Paper schlägt zurück die geniale Fortsetzung seines ersten Buches Yoda ich bin, alles ich weiß gelungen.

In diesem Band wird es für Origami Yoda, alias Dwight richtig schwer. Er bekommt einen gefährlichen Gegenspieler in Darth Paper, alias Harvey. Darth Paper macht ihm die Schule zur Hölle, indem er nicht nur all seine Antworten boykottiert, sondern auch noch beim Schulausschuss dafür sorgt, daß Dwight vom Unterricht ausgeschlossen wird und auf die Schule für schwer erziehbare Kinder abgeschoben werden soll.

Das wollen sich Dwights Schulfreunde nicht gefallen lassen. Sie sammeln Beiträge, in denen sie schildern, wie Origami Yoda ihnen schon geholfen hat und wie sich durch seine Ratschläge ihr Leben zum Positiven gewendet hat.

Witzig! Spannend! Philosophisch!

Liest sich in einem Abend weg und hinterläßt ein gutes Gefühl!

Dominique Manotti – Einschlägig bekannt

Dienstag, 25. Oktober 2011
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 3 Stimmen.

CoverMit dem Titel „Bien connu des services des polices“ („Einschlägig bekannt“) weist Dominique Manotti auf einen Rechtsstatus, der in den Pariser Vororten mindestens sowohl von der Polizei wie von denen geschaffen wird, die mit ihm gebrandmarkt werden. Das jedenfalls legt der siebte Krimi der französischen Historikerin nahe. Von ihren bislang acht Krimis sind drei in deutscher Übersetzung publiziert worden.
In Panteuil, einem Vorort von Paris, brennen zwei von illegalen Einwanderern besetzte Häuser ab. Kommissariatschefin Le Muir soll ermitteln, wie es zu 15 Toten und vielen Verletzten kommen konnte. Doch ist sie die richtige Ermittlerin? Für Staatsanwalt Chautemps und das französische Innenministerium schon: Die besetzten Häuser gelten als Problemzone der Sicherheitspolitik. Wichtiger Informant des Innenministeriums für die angeblich von illegalen Einwanderern und Drogensüchtigen geschaffenen Probleme ist Le Muir. Sie will Panteuil `säubern´ – und unterstützt dadurch Immobilienspekulanten, welche Häuser gekauft haben, die zur Zeit von armen Einwanderern bewohnt werden.

Kathryn Lasky – Die Legende der Wächter

Montag, 24. Oktober 2011
4,69 von 5 Punkten, basierend auf 16 Stimmen.

Haben sie jemals etwas von den Eulen von Ga’Hoole gehört? Wenn nicht, dann sollten sie unbedingt Die Legende der Wächter von Kathry Lasky kennenlernen.
Warum sich die Abenteuer des wagemutigen Schleiereulerichs Soren und seiner nicht minder tapferen Freundin, der Elfenkäuzin Gylfie bei uns noch etwas schwer tun ist mir ein Rätsel. Immerhin sind im Original inzwischen sechzehn Bände erschienen und das läuft schon fast den kriegerischen Katzen den Rang ab. Nunja, wenn ich mich überhaupt als Fan von sprechenden Tieren outen muss, dann ziehe ich Eulen in jedem Fall beinumschmeichelnden Vierfüßern vor und zumindest ein deutschsprachiges Internetforum teilt meine Ansicht und hat sich zu den Eulen bekannt.

Thomas Willmann – Das finstere Tal

Sonntag, 23. Oktober 2011
4,94 von 5 Punkten, basierend auf 16 Stimmen.

Ändern sie ihre Vorbehalte gegenüber Heimatromanen, denn eine echte Entdeckung ist Das finstere Tal von Thomas Willmann. Schon lange habe ich keinen Roman mehr gelesen, der seine Geschichte nicht nur um des Plots willen erzählt, sondern in so präziser und geschulter Sprache die Charaktere feilt und einen unheimlichen Sog entwickelt.
Ein verstecktes und durch den strengen Winter abgeschnittenes Hochtal in den Alpen ist Schauplatz dieses grandiosen Kammerspiels. Mit dem Besuch eines Fremden bricht auch das Unheil in die monotone Gleichförmigkeit der Dorfbewohner ein. Was so schön beschaulich im Idyll eines Heimatromans seinen Anfang nimmt, entwickelt sich zu einem spannenden Krimi. Ein dunkles Geheimnis umschattet das Tal, thront über ihm und wehe dem, der es kennt und ihm Einhalt gebieten will. Kein Vergehen bleibt ungesühnt und keine Schuld ohne Vergeltung. Dieses Buch darf sich in die Liste meiner persönlichen Empfehlung einreihen, weil es in einer packenden, ausgefeilten Sprache das verborgene Grauen der Vergangenheit heraufbeschwören kann. In lebendiger Feinzeichung ziseliert der Autor ein Idyll, das umso herber am Höhepunkt zerbricht.
Die Geschichte ist ein hundertprozentiger Western im Alpenland und in dieser Mischung mir bisher unbekannt. Die Helden – gebrochene Seelen auf dem Weg nach Vergeltung und Erlösen von Schuld. Für die dunklen Abende, die nun immer länger werden ist es genau die richtige Lektüre und im Hintergrund läuft die Musik von Ennio Morricone interpretiert von Yo-Yo Ma.

Dennis Lehane – Im Aufruhr jender Tage

Samstag, 22. Oktober 2011
4,00 von 5 Punkten, basierend auf 5 Stimmen.

Dennis Lehane-Im Aufruhr jener TageDennis Lehane, bestens bekannt durch die Hollywood-Verfilmung von “Mystic River”, “Gone Baby Gone”und zuletzt “Shutter Island”, legt mit “Im Aufruhr jender Tage” einen grandiosen Schmöker über das Amerika der 20er Jahre vor.

Hauptthema des Buches sind die realen Unruhen zu jener Zeit, als die Gewerkschaften zu Massenstreiks aufrufen, um für gerechtere Löhne, Arbeiteszeiten und Grundversorgungen für die Arbeiter zu kämpfen. Auch Polizisten sind von diesen Ungerechtigkeiten betroffen, doch da sie beim Staat angestellt sind, ist es ihnen verboten, zu streiken. Dennoch wächst die Unruhe unter Ihnen, und als sie trotz allem schließlich in den Streik treten, bricht das pure Chaos aus.

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