Zum Online-Shop von Hugendubel.de

Christiane Radeke, Herz Schlag Zeit

Samstag, 11. Mai 2013
4,86 von 5 Punkten, basierend auf 7 Stimmen.

 Christiane Radekes erstes Buch - Herz Schlag Zeit

In Christiane Radekes Buch „Herz Schlag Zeit“ geht es um die Freundschaft zwischen zwei Mädchen, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Da ist Maria, mit griechischen Wurzeln und einem mitreissendem Temperament, sowie Tessa, die ruhigere aber beharrlichere. In diesen wundervollen Sommerferien wird das Duo durch Marek ergänzt. Zusammen ziehen sie um die Häuser in Berlin Kreuzberg, erzählen sich ihre Träume,  und haben Spass zusammen. Doch was ist am Ende des Sommers geschehen, dass Marek in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen wird und Maria nicht erzählen will, was passiert ist? Die Freundschaft zwischen beiden Mädchen droht zu zerbrechen, zumal Maria aus ihrer Heimatstadt Berlin mit ihren Eltern zurück nach Griechenland ziehen muss. In E-Mails, Tagebuchaufzeichnungen und Telefonanrufen versucht Tessa den Verlust ihrer zweiten Hälfte zu verarbeiten und den Kontakt zu Maria nicht abreissen zu lassen. Zugleich will sie aber auch wissen was passiert ist.

Katharina Adams – Mein Genussgarten

Sonntag, 28. April 2013
4,90 von 5 Punkten, basierend auf 10 Stimmen.

Katharina Adams - Mein Genussgarten -Ulmer

Mein Genussgarten von Katharina Adams animiert mich, sofort einige der dort vorgestellten Projekte umzusetzen. Alle Sinne werden angesprochen, mit Rezepten, mit Pflanzen, die eine ungewöhnliche Haptik haben, die Farbkombinationen, der Geruchssinn darf auch nicht zu kurz kommen. Und bitte nicht alles zu perfekt, damit noch Zeit bleibt, mit Freunden und Kindern den Garten auch zu geniessen. Da wird genäht, alte Gartenmöbel aufgehübscht oder Tipps gegeben, was einen guten Feuerkorb ausmacht. Ach, wie gerne hätte ich den Platz für einen Barfusspfad, wie er im Buch angeregt wird. Ich muss sofort den Gartenhäcksler anwerfen!

Sabine Reber, Gärtnern-die neue Freiheit

Sonntag, 28. April 2013
4,88 von 5 Punkten, basierend auf 8 Stimmen.

Sabine Reber, Gärtner-die neu Freiheit!

Sabine Reber räumt auf! Ihr Buch heisst: „Gärtnern, die neue Freiheit“ und von Zwängen, falschen Regeln und sogenannten „pflegeleichten“ Gärten will sie uns befreien. Das kann ich gut nachvollziehen, denn viele Gärten sehen so aus: Rasen (jede Woche einmal mähen!), Waschbetonplatten auf der Terrasse (regelmässig mit dem Hochdruckreiniger abspritzen), Koniferenhecke und Rosenbeet (regelmässig gegen Blattläuse giften). Bei Sabine Reber werden Waschbetonplatten-Meere zu Lavendeloasen, die Monsterthuja gerodet, damit viel Platz für andere Ideen entsteht und die Rosen durch Blumen ersetzt, damit immer wieder andere Farbspiele entstehen. Ihr wichtigster Rat ist, ausprobieren, beobachten und neugierig bleiben. In ihrem Buch fand ich so viele Ideen, dass der Fotograf vermutlich gar nicht alles im Bild umsetzen konnte. Das und die Tatsache, dass dieses Buch etwas unscheinbar daher kommt, sind auch die einzigen Kritikpunkte, die ich habe.

Nicole Just, La Veganista

Sonntag, 24. März 2013
4,44 von 5 Punkten, basierend auf 9 Stimmen.

Nicole Just, La Veganista. Kochbuch

Auf das Buch von Nicole Just, La Veganista bin ich gekommen, weil ich die vegetarisch-veganen Brotaufstriche, die ich im Biosupermarkt gekauft habe so gruselig finde. Irgendwie schmecken die alle nach pappigem Curry! Ich kann doch nicht zulassen, dass mein guter Vorsatz für dieses Jahr, weniger Fleisch zu essen, von den Lebensmittelerzeugern so torpediert wird. Auf der anderen Seite fehlen mir meine 2-3 Scheiben Wurst am Tag und Abwechslung muss sein, wenn ich durchhalten soll.
Der vegane Aufschnitt von Seite 38 erweisst sich dabei als wahres Variationswunder, wenn er mit anderen Gewürzen und anderen Gemüsen kombiniert wird. Ansonsten habe ich die Salate  oder auch die Füllungen von Wraps als Mahlzeit zum Mitnehmen zubereitet und einfach nach Lust und Laune neu zusammengestellt.
Also Frau Just: Vielen Dank für die Anregungen und neuen Blickwinkel. Sehr hilfreich finde ich auch die ausführliche vegane Warenkunde zum Nachschlagen. Nur wenn  Tofu  als Fleischersatz dient, z. B. als Gulasch, Rouladen oder Burger, habe ich meine Probleme mit dem Geschmack. Ich befürchte, ich würde dann doch lieber Fleisch essen. Ansonsten würde ich alles, was René Riis so lecker fotografiert hat sofort probieren.

Jason Thompson, Kunst aus Büchern

Freitag, 25. Januar 2013
4,56 von 5 Punkten, basierend auf 9 Stimmen.

Jason Thompson, Kunst aus Büchern

Ist doch klar, dass ein Buch mit dem Titel „Kunst aus Büchern“ meine Aufmerksamkeit erregt. Jason Thompson hat dieses Thema aufgegriffen, da sich Künstler offenbar erst seit kurzem mit diesem Thema befassen. Ihre Arbeiten sind in diesem Buch vorgestellt, zusammen mit verschiedenen Techniken, die auch der Hobbybastler gut nachvollziehen kann.
Ich fand die Idee, Handtaschen aus  schönen Buchdeckeln, Comics oder Noten zu fertigen, besonders schön. Aber auch Schmuckperlen aus Papier, Geschenkschachteln, Origamiblüten oder Papiermaché und Decoupagearbeiten sind enthalten. Papier ist so vielseitig zu schneiden, zu falten und zu kleben. Dennoch gefallen mir die Techniken am besten, bei denen ich erahnen kann, dass sie aus Büchern gefertigt wurden und nicht jedes Papier Verwendung findet. Dabei wird sehr viel Wert auf das richtige Werkzeug gelegt und die Schritte und Techniken sind gut erklärt. Was dann ein Künstler daraus macht, ist wunderbar im Buch „Mein Märchenwald“ zu sehen. Recycling und Kunst, da kann ich mich nur besser fühlen.

Tim Mälzer, Greenbox

Donnerstag, 10. Januar 2013
4,75 von 5 Punkten, basierend auf 12 Stimmen.

Tim Mälzer - Greenbox. Vegetarisches Kochbuch

Da nimmt Tim Mälzer auf dem Einband seines Buches Greenbox  den Mund ziemlich voll, von wegen Geschmackexplosion im Mund. Eine ältere Dame sagte während der Signierstunde zu mir, Tim Mälzer würde sie an Muhammad Ali erinnern: eine grosse Klappe, aber auch Können dahinter.
Weil auch ich gute Vorsätze zum neuen Jahr habe, in diesem Fall weniger Fleisch zu essen, muss ich doch gleich mal testen, ob sowohl die eine, als auch die andere Aussage stimmt. Da ich ein männliches Exemplar zuhause habe, das bei vielen anderen vegetarischen Kochbüchern sagte: „Kannst du nicht noch ein wenig Speck reinschneiden?“, gefällt mir schon mal die „männliche“ Aufmachung. So kann ich diese Klippe gleich umschiffen und ungestört im Buch blättern.
Die Rezepte des Muhammad-Alis-der-Köche sind deftig und herzhaft, die Kichererbsensuppe mit gebratenem Sauerkraut wurde als Vorspeise akzeptiert, war meinem Herzliebsten aber zu „weiblich/vegetarisch“.

Florian Illies – 1913

Sonntag, 16. Dezember 2012
4,67 von 5 Punkten, basierend auf 9 Stimmen.

Was für ein amüsantes Buch! Florian Illies hat mit „1913“ eine bewusst subjektive kunst- und kulturgeschichtliche Jahreschronik abgeliefert. Wie im Stil einer Bundesliga-Konferenz schaltet  er von Politik zur bildenden Kunst, zur Medizin, zu Schriftstellern. Er zieht Parallelen, zeigt Beziehungen auf und unterhält uns mit Anekdoten. Dabei kommen die bildenden Künstler meiner Meinung nach wesentlich besser weg als die Schriftsteller, Rilke und Kafka sind eindeutig seine „Lieblinge“, wenn es um Befindlichkeiten und Exzentrik geht. Natürlich sind wir klüger, wir wissen, dass es im Jahr darauf, also 1914, zum 1. Weltkrieg kommt, was die handelnden Personen nicht wissen, und auch die zukünftigen Politikerkarrieren liegen nicht offen, für jedermann sichtbar, da. Also kann Hitler noch Bilder malen, der Kaiser die Rüstungsausgaben steigern, Kafka einen Heiratsantrag schreiben und anderswo Stefan George jungen Männern nachsteigen. Jeden Monat ein neues Drama. Mein Tipp: unbedingt noch lesen, bevor am 21.12.2012 nach dem Mayakalender die Welt untergeht. Nachher ist man immer klüger.

Atlas der Globalisierung

Donnerstag, 29. November 2012
4,43 von 5 Punkten, basierend auf 7 Stimmen.

Der neue „Atlas der Globalisierung“ bietet reichlich Stoff zum Nachdenken. Ich zappe mich also locker durch den Atlas, bleibe mal hier mal dort hängen, lande schliesslich beim Artikel Online-Universum. Unglaublich, welche Rechnerkapazitäten in Serverfarmen aufgebaut wurden, wo Kupfer-oder Glasfaserkabel hinführen, was es für Auswirkungen beim weltweiten Stromverbrauch hat und wie die Sicherheit im Netz aussieht. Also, damit Sie meine kurzen Beitrag überhaupt lesen können, sind schon eine Menge Rohstoffe verbraucht worden. Ganz zu schweigen von meinen Gehirnzellen, die ich quäle, um all die interessanten Themen aufzuzählen, die ich in diesem Atlas gefunden habe.
Aber ich kapituliere, denn ich möchte niemanden damit langweilen indem ich das Inhaltsverzeichnis aufzähle. Nur soviel: jede Menge politische, wirtschaftliche und soziale Themen werden in Grafiken und kurzen Artikeln behandelt und oftmals wird ein Vergleich zwischen dem Jahr 2000 und 2010 gezogen, damit die Entwicklungen sichtbar werden. Bei manchen hoffe ich, dass diese nicht so fortschreitet, wie in den Jahren davor. Aber das ist eine philosophische Frage, die in diesem Buch nicht beantwortet wird, wenn auch der Untertitel „die Welt von morgen“ dieses  suggerriert .
Die Artikel, die die Grafiken ergänzen und interpretieren, fand ich sehr interessant und amüsant geschrieben. Wer Themen noch weiter vertiefen möchte, findet jede Menge Literaturhinweise im Ende des Buches oder des Artikels. Die Autoren  sind eine internationale Mischung mit Schwerpunkt aus dem französischen Sprachraum, daher wäre es perfekt, wenn, wie in der Zeitschrift „Le Monde diplomatique“ üblich, die Übersetzer auch genannt würden. So findet man sie zumindest  im Impressum.

Die wunderschönen Bücher von Antoine Guilloppè, “Bei Vollmond” und “Die Sonne Afrikas”

Dienstag, 13. November 2012
4,88 von 5 Punkten, basierend auf 8 Stimmen.

Antoine Guilloppè - Bei Vollmond

Der Autor und Illustrator Antoine Guilloppè bringt mich immer wieder zum Träumen. Eigentlich sind die Bücher für zerstörerische Kleinkinderhände zu schade, denn die künsterlische Gestaltung ist sehr aufwändig.  Daher liebe Kinder: Diese Bücher werden nur mit Erwachsenen angeschaut! Die Geschichte von „Bei Vollmond“  ist schnell erklärt. Die Tiere im Wald sind aufgeschreckt und lauschen, denn die Bären haben ein kleines Bärenkind bekommen. Also ein perfektes Geschenk zur Geburt eines Kindes, auch wenn dieses Buch erst mal die Erwachsenen in Staunen versetzt.

Im jetzt erschienenen Buch „Die Sonne Afrikas“ kommt noch eine neue Komponente durch die Farbe hinzu. Ich habe das Buch im französischen Original gesehen, und fand es noch schöner und überraschender als den Vorgänger. Der Weg durch die Savanne unter der glühenden Sonne Ostafrikas, die Begegnung mit den Tieren in ihrer natürlichen Umgebung und zugleich ist es eine Liebesgeschichte.

Alexander Steffensmeier – Lieselotte versteckt sich

Mittwoch, 24. Oktober 2012
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 6 Stimmen.

Die Kuh Lieselotte hat bereits eine grosse Fangemeinde und die dürfte mit dem neuen Buch “Lieselotte versteckt sich“ noch grösser werden. Bei mir jedenfalls herrscht schon lange das Lieselotte-Fieber. Leider, oder „Gott sei Dank“, braucht Alexander Steffensmeier immer so lange, bis ein neues Buch erscheint.
Die eigenwillige Kuh spielt diesmal verstecken und das Ganze endet mit Pflaumenkuchen auf einem Baum, weil die Aussicht über die Felder und den idyllischen Bauernhof von dort so schön ist. Der Postbote (Running Gag bei Lieselotte) ist diesmal der Held. Ich will nicht zu viel verraten, denn jedesmal  finde ich diese Mischung aus Geschichte und Wimmelbilderbuch so bezaubernd und zum Lachen, dass ich allen, Erwachsenen wie auch Kindern, die Lieselotte Abenteuer ans Herz lege. Die Miniausgaben vermitteln leider nur den halben Spass, weil die Bilder zu kleinteilig werden. Schliesslich gibt sich der Illustrator so viel Mühe die Tiere, ihre Umgebung und die Bäuerin in kleinen Szenen und lustigen Situationen zu zeichnen.

Suche

Facebook & Twitter

  • Hugendubel bei FacebookHugendubel bei Twitter

Herzlich Willkommen!

  • Im Hugendubel Blog schreiben Mitarbeiter der Buchhandlung Hugendubel über Bücher: Neuerscheinungen, Lieblings- bücher, Geheimtipps, über Themen, Trends und Fakten.

Archiv

Empfohlene Links