Ich mag Neil Gaiman. Ich mag Terry Pratchett. Ich mag Jasper Fforde. Jetzt mag ich auch Ben Aaronovitch.
Peter Grant heißt der Held aus “Die Flüsse von London”. Seine Vorgesetzten sehen in ihm einen aufrichtigen, etwas verträumten jungen Mann, der im entscheidenden Augenblick immer etwas geistesabwesend ist. Deswegen ist die einzige Karriere, die sie sich für ihn als Polzisten vorstellen können, eine Schreibstubenlaufbahn. Möglicherweise hat das auch was mit seiner Hautfarbe und der Tatsache, dass sein Vater ein erfolgloser, drogenabhängiger Jazz-Musiker ist, zu tun. Peter selbst hat ein ganz anderes Bild von sich selbst. Als es ihm gelingt, nach einem Mord einen Geist als Zeugen zu vernehmen, bekommt er einen neuen Vorgesetzten: einen Magier …
Diana Gabaldon ist jetzt nicht gerade eine Autorin, auf deren Urteil ich viel Wert lege. Aber wo sie recht hat, hat sie recht:
“So stellt man es sich vor, wenn Harry Potter erwachsen geworden und zur Polizei gegangen wäre. Eine einzige große, witzige, fantasievolle Kapriole.”
Ich würde es anders ausdrücken. “Die Flüsse von London” sind ein Mords-Heiden-Spaß und ich freue mich schon auf die Fortsetzung “Schwarzer Mond über Soho”.
*Hoffentlich kann ich bis dahin den Namen Aaronovitch auf Anhieb richtig tippen, denn das war das komplizierteste an diesem Blog-Beitrag. Aaronovitch – das verspricht eine Menge Spaß beim Bibliographieren*
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Hat mir sehr gut gefallen. “Harry Potter für Erwachsene” trifft es sehr gut
Wir haben das auf unserer Website ebenfalls rezensiert: http://www.paramantus.net/?p=5599
In dieses Buch bin ich richtig mit Schwung reingebrettert und konnte es nicht aus der Hand legen! Perfekte Mischung aus Krimi, Witz und Magie- blöd, daß die Fortsetzung noch ein paar Monate auf sich warten läßt! Mein Englisch ist nicht so toll, daß ich den lässigen Ton und die umgangssprachlichen Wendungen richtig verstehen würde… Aber wer sich da nicht hemmen läßt, sollte nicht zögern! Übrigens: auch für London-Urlauber als Einführung geeignet, gerade der Innenstadtbereich wird sehr gut vorgestellt, man bekommt ein gutes Gefühl für die Gegend.