Eine Aktion von Hugendubel lässt die Herzen von Gartenfreunden höher schlagen. Denn – wir verschenken Sonnenblumen! In komprimierter Form, liebevoll verpackt in einem kleinen handtaschengerechten Tütchen, können Sie IHRE Sonnenblumensamen ab sofort nach Hause tragen und sogleich im Erdboden verschwinden lassen. Die Anleitung zum Anpflanzen gibt es gratis dazu.
Und nicht nur das, es gibt natürlich auch etwas zu gewinnen: Wenn ihr Pflänzlein sich in eine richtige Pflanze verwandelt hat, dann machen Sie doch mit beim Sonnenblumen-Wettwachsen! Einfach einen Zollstock anlegen und ein Foto davon machen. Dieses schicken Sie an: H.Hugendubel GmbH & Co.KG, “Sonnenblumen-Wettwachsen”, Hilblestraße 54, 80636 München oder an sonnenblumen@hugendubel.de (Bitte Name, Alter und Adresse angeben!)
Die Gewinne sind: 1.Preis: eine Gutscheinkarte im Wert von 100€, 2.Preis: eine Gutscheinkarte im Wert von 50€, 3.-5.Preis: eine Gutscheinkarte im Wert von 25€! Einsendeschluss ist der 31.Oktober 2013. Nicht teilnehmen dürfen Mitarbeiter der H. Hugendubel GmbH & Co. KG sowie deren Angehörige. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Spaß beim Gärtnern!
Der US-amerikanische Psychotherapeut Irvin David Yalom ist zu der Einschätzung gelangt, dass wir die Aussicht auf den eigenen Tod gleichsam so sehr fürchten wie das “In die Sonne schauen“. In seinem Buch gibt er nach jahrzehntelanger analytischer Arbeit mit Menschen gute Ratschläge, wie man die Angst vor dem Tod überwindet. Vom direkten Blick in die Sonne bleibt gleichwohl abzuraten.
Pubertät und Midlife Crisis sind nicht die einzigen Lebensabschnitte, in denen uns die Furcht vor dem Tod “vorzeitig” ergreifen kann. Das ganze Leben fordert zum Todesmut heraus, philosophisch gesprochen: zum Sterbenlernen. Für den Arzt, Sachbuch- und Romanautor Yalom ist es der griechische Denker Epikur, der in besonderem Maße die Philosophie als Therapie – theologisch gesprochen: als Seelsorge – aufgefasst hat, mit dem Ziel der Seelenruhe (altgriechisch: ataraxía). Diese wird übrigens gemeinhin weniger für eine epikureische als für eine stoische Tugend gehalten.
5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen, zum Inhalt eines Buchs zu machen, klingt so vielversprechend, dass Bronnie Ware auf die darin enthaltenen “Einsichten, die Ihr Leben verändern werden“, sicher noch viele andere Leser außer mir neugierig macht.
Zum Hineinlesen kam mir der eigene Geburtstag gerade recht. Bronnie Ware arbeitet als Sterbebegleiterin. Hier die von ihr auf den Punkt gebrachten fünf Dinge: Die Sterbenden bereuen erstens, nur nach den Erwartungen anderer gelebt zu haben; zweitens, zu viel gearbeitet zu haben; drittens, ihren Gefühlen nicht Ausdruck verliehen zu haben; viertens, den Kontakt zu ihren Freunden nicht gehalten zu haben; fünftens, sich nicht mehr Freude gegönnt zu haben. Diese Quintessenz ist dem Buch leicht zu entnehmen; denn es handelt sich dankenswerterweise um Zwischenüberschriften.
Den Rest der 300 Seiten mag lesen, wer glaubt, in derselben Zeit nichts Lohnenderes zu versäumen. Mir genügten die ersten zwanzig, dann erschien mir mein Geburtstag zu kostbar. Nach diesem Lesepensum ist nämlich die Autorin noch nicht einmal ansatzweise auf den Punkt gekommen. Wer ihren autobiographischen Abschweifungen mehr Sinn abgewinnt, dem mag es freilich anders als mir ergehen, weil er den vielleicht besonderen Draht gefunden hat, den es hier für die Lektüre braucht.
Hans-Ulrich Grimm, bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, wie z.B. “Vom Verzehr wird abgeraten”greift in seinem neuen Buch “Garantiert gesundheitsgefährdend – Wie uns die Zucker-Mafia krank macht” ein brandaktuelles Thema auf.
Wissen Sie, wieviel versteckten Zucker Sie täglich konsumieren? Dass Schokolade, Gummibärchen & Co. Zucker enthalten ist jedem bekannt und dass man bei übermäßigem Verzehr seinem Körper nichts Gutes beschert weiß auch jeder. Doch wir nehmen alle mehr Zucker zu uns, als es auf den ersten Blick den Anschein hat, versteckt in Industrienahrung und Fertiggerichten.Was ein übermäßiger Zuckerkonsum für Folgen und auch Spätfolgen hat, lässt sich nur erahnen, da scheinen Karies und Diabetes nur die Spitze des Eisberges zu sein. Hans-Ulrich Grimm schildert wieder einmal beeindruckend ehrlich und knallhart, was es für den einzelnen Mensch und die Gesellschaft bedeuten kann, der weißen Süße zu verfallen, und in wieweit große Firmen und die Politik Ihren Teil dazu beitragen und trifft damit den Nerv der Zeit. Vor Kurzem berichtete auch der Spiegel über die “Droge Zucker – Die gefährliche Sucht nach Süßem” und recherchiert man zu diesem Thema, stellt man schnell fest, dass Zucker mit immer mehr Zivilisationskrankheiten in Zusammenhang betrachtet wird.
in den letzten wochen und monaten war ein kochbuch sehr begehrt. ‘Jerusalem Das Kochbuch‘ von yotam ottolenghi und sami tamimi aus dem dorling kindersley verlag.
das cover ist sehr einfach gehalten. und das macht einen neugierig. aber der inhalt ist um so farbreicher und bunter.
yotam ottolenghi und sami tamimi sind in jerusalem aufgewachsen. in diesem kochbuch vereinen sie ihre leidenschaft, das kochen, mit den unzähligen geschmacksrichtungen ihrer heimatstadt.
neben einzigartigen bunten rezepten, wird auch eine bezaubernde geschichte einer kulturell komplexen und vielfältigen stadt erzählt, jerusalem! es vereint auch die geschichte eines juden und eines palästinesers und deren familien und kultur und herkunft. und deren gemeinsamkeit. dieses buch steht auch für die vielen einwanderer aus den unterschiedlichsten nationen, deren unglaubliche vielfalt und eigenen charakter.
Ist doch klar, dass ein Buch mit dem Titel „Kunst aus Büchern“ meine Aufmerksamkeit erregt. Jason Thompson hat dieses Thema aufgegriffen, da sich Künstler offenbar erst seit kurzem mit diesem Thema befassen. Ihre Arbeiten sind in diesem Buch vorgestellt, zusammen mit verschiedenen Techniken, die auch der Hobbybastler gut nachvollziehen kann.
Ich fand die Idee, Handtaschen aus schönen Buchdeckeln, Comics oder Noten zu fertigen, besonders schön. Aber auch Schmuckperlen aus Papier, Geschenkschachteln, Origamiblüten oder Papiermaché und Decoupagearbeiten sind enthalten. Papier ist so vielseitig zu schneiden, zu falten und zu kleben. Dennoch gefallen mir die Techniken am besten, bei denen ich erahnen kann, dass sie aus Büchern gefertigt wurden und nicht jedes Papier Verwendung findet. Dabei wird sehr viel Wert auf das richtige Werkzeug gelegt und die Schritte und Techniken sind gut erklärt. Was dann ein Künstler daraus macht, ist wunderbar im Buch „Mein Märchenwald“ zu sehen. Recycling und Kunst, da kann ich mich nur besser fühlen.
“Herzenstimmen” ist eine herzzerreißende Geschichte von Jan-Philipp Sendker. Große Emotionen, die tief gehen – und es wird niemals kitschig. Das Hörbuch ist gelesen von Jessica Schwarz. Ihre Stimme passt perfekt zur Protagonistin.
Es ist die Fortsetzung von “Das Herzenhören”. Man kann “Herzenstimmen” zwar für sich hören (oder lesen), weil es aber einiges vom ersten Buch miteinbezieht, empfehle ich, mit dem ersten anzufangen, wenn man vorhat, beide Bücher zu hören (oder lesen).
Die Geschichte beginnt in New York. Julia, frisch getrennt und gestresst von ihrer Arbeit, beginnt, in ihrem Kopf eine Stimme zu hören. Ihre beste Freundin empfiehlt ihr, der Stimme nachzugehen. Ein buddhistischer Mönch rät ihr, zurück nach Burma zu gehen. Dort könne sie herauszufinden, warum die Frau, die hinter dieser Stimme steckt, nicht zur Ruhe gekommen ist und Julia nun ihre Seele trägt. Julia reist also zu ihrem Bruder U Ba, lernt dort das Leben in einer ganz anderen Welt und dadurch sich selbst kennen.
“Veganissimo eins – tierliche Inhaltsstoffe & ihre Alternativen” von Reuben Proctor und Lars Thomsen ist ein unverzichtbares Handbuch für jeden, der wissen will, was er isst. Und es enthält noch viel mehr.
In über 2500 Einträgen zu Inhaltsstoffen bei Lebensmitteln, Kosmetika u. a. zeigen die Autoren auf, welche pflanzlich, tierlich, mineralisch, mikrobiologisch/biotechnologisch und synthetisch (Ausgangsstoffe aus Erdöl) sind.
Im zweiten Teil geht es um Produktkennzeichnung von Kosmetik, Kleidung, Medikamenten usw.: Was muss gekennzeichnet werden? Wie wird es gekennzeichnet? Was bedeuten die Sigel?
Der dritte Teil beschäftigt sich mit veganen Alternativen zu tierlichen Inhaltsstoffen (tierlich übrigens angelehnt an pflanzlich und menschlich, frei von den negativen Assoziationen bei tierisch). Neben dem Essen, werden Alternativen auch in allen anderen Situationen aufgezeigt: Haushalt, Tiernahrung, Sport und Freizeit,… Was man aus diesem Kapitel vor allem auch lernt, begleitet von einem Schrecken, ist, wo überall tierliche Bestandteile verwendet werden: Cholesterin kann in LCD-Bildschirmen vorkommen, Knochenasche in der Metallverarbeitung, Gelatine in Fotopapier und auch der Buchdruck bedient sich generell an tierlichen Stoffen. Deswegen wurde dieses Buch bewusst vegan hergestellt.
Das Buch „Unsere ersten Hühner“ von Anne-Kathrin Gomringer hätte ich vor einem Jahr gebraucht. Meine Nachbarin fragte mich, ob wir zusammen mit anderen Nachbarn, Hühner halten wollen. Es hat mich viel Zeit gekostet, die notwendigen Informationen über Platzbedarf, Zeitaufwand, Pflege und Futter zusammenzubekommen. Die Autorin hat alles viel amüsanter beschrieben, als ich es von verschiedenen Kleintierzüchtern erzählt bekommen habe. Aber diese Vereine sind, wie es auch Anne-Kathrin Gomringer sagt, eine gute Quelle für Tiere, deshalb befindet sich die Adresse der Bundesgeschäftsstelle auch im Buch. Jetzt könnte ich das Buch gut und gerne noch um einige Anekdoten erweitern, beschränke mich aber darauf, dass ich unsere Hühner, wir haben neun, für jeden Hausbewohner eines, nicht in den Gemüsegarten lasse. Es hat geendet wie bei Petterson und Findus. Jetzt gibt es einen Zaun und die „Damen“ dürfen nur noch hinein, wenn noch nichts oder nichts mehr angebaut wird.
>>mensch_tier<< ist eine bearbeitete Ausgabe von Harmut Kiewerts Diplomarbeit, die er “mit Auszeichnung” verfasst hat. Auf den rechten Buchseiten sieht man seine mit Ölfarben gemalten Bildern von Tieren und Fleisch und deren Bedeutung durch die Ausbeutung. Eindrucksvoll sind sie – und erschütternd ehrlich. Sie geben Anlass zum Nachdenken.
Auf den linken Buchseiten ist der Text: Zunächst Zahlen und Fakten zur Fleischproduktion inkl. aufschlussreichen Statistiken z. B. über den Wasserverbrauch bei der Herstellung verschiedener Nahrungsmittel. Dann geht es um die geschichtliche Entwickung des Mensch-Tier-Verhältnisses und verschiedene Ansichten bekannter Denker.
Wofür der Autor plädiert, gehe über den Tierrechtsgedanken hinaus. Mensch müsse die Herrschaftsverhältnisse generell ändern. Die vegane Lebensweise sei dabei ein wirkungsvoller Schritt.
Im Buchtitel stellt er Mensch und Tier in ihrem Wert gleich, so wie Frauen und Männer/Leser_innen.
Wegen des wissenschaftlichen Charakters ist dieses Buch ein Meilenstein unter den “veganen” Büchern! Es ist neutral und zweifellos glaubwürdig.
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