Mit dem Titel Jahreszeitenküche ist dem Verlag Dorling Kindersley ein tolles Kochbuch gelungen. 1000 Rezepte quer durch die Saison laden zum Nachkochen ein und mit dem praktischen QR-Code kann man sich die Einkaufslisten direkt auf sein Smartphone laden.
Ich bin nicht wirklich ein Spitzenkoch, eigentlich geht sogar immer etwas schief, aber auf gute Qualität bei Lebensmitteln lege ich schon viel Wert. Jahreszeitenküche hat mich als Kochbuch deswegen absolut überzeugt. Man findet, unterteilt nach Jahreszeiten viele verschiedene Rezepte, Vorspeisen, Suppen, Salate, mit Fleisch, ohne Fleisch, Rezepte für den Alltag, aber auch mal etwas Ausgefallenes für Gäste, Desserts und Ideen aus dem Bereich “Geschenke aus der Küche”. In jedem Kapitel sind man darüber hinaus Informationen zu Warenkunde, Lagerung und Einkauf enthalten, wie zerlege ich z.B. ein Huhn oder was muss ich beim Kauf von Avocados beachten und welche Erdbeersorte schmeckt am aromatischten?
Vietnam ist ein Kochbuch mit 120 Originalrezepten von Mido, Jean-Phi und Hando Youssouf. Die drei Brüder betreiben in Paris ein vietnamesisches Spezialitäten-Restaurant und haben für Dorling Kindersley ihre Rezepte in einem Kochbuch zusammen gefaßt.
Die vietnamesische Küche erfreut sich ja in Deutschland zunehmender Beliebtheit, weil sie leicht, lecker, vielfältig und bekömmlich ist. Kann ich auch bestätigen, was mir besonders gut schmeckt, und wovon ich gar nicht genug bekommen kann, sind die vietnamesischen Frühlingsrollen, ob sie nun frittiert sind oder frisch als Sommerrollen daher kommen. Und gerade davon sind hier sehr viele Variationen beschrieben. Das vietnamesische Nationalgericht, die geliebte Nudelsuppe “Pho” ist mit vielen Beispielen aufgeführt. Was auch an dem Kochbuch besticht, ist, daß auf fast jeder Seite ein Rezept zu finden ist, ohne unnötigen Firlefanz, mit dem Kochbücher sonst so aufgeblasen werden.
Ein schönes Kochbuch, das auch für den Anfänger, der sich noch nicht an asiatische Küche herangetraut hat, geeignet ist. Die Rezepte sind einfach und klar gehalten, die asiatischen Zutaten getrennt von den restlichen, sodaß das Einkaufen erleichtert wird.
Hans-Ulrich Grimm, bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, wie z.B. “Vom Verzehr wird abgeraten”greift in seinem neuen Buch “Garantiert gesundheitsgefährdend – Wie uns die Zucker-Mafia krank macht” ein brandaktuelles Thema auf.
Wissen Sie, wieviel versteckten Zucker Sie täglich konsumieren? Dass Schokolade, Gummibärchen & Co. Zucker enthalten ist jedem bekannt und dass man bei übermäßigem Verzehr seinem Körper nichts Gutes beschert weiß auch jeder. Doch wir nehmen alle mehr Zucker zu uns, als es auf den ersten Blick den Anschein hat, versteckt in Industrienahrung und Fertiggerichten.Was ein übermäßiger Zuckerkonsum für Folgen und auch Spätfolgen hat, lässt sich nur erahnen, da scheinen Karies und Diabetes nur die Spitze des Eisberges zu sein. Hans-Ulrich Grimm schildert wieder einmal beeindruckend ehrlich und knallhart, was es für den einzelnen Mensch und die Gesellschaft bedeuten kann, der weißen Süße zu verfallen, und in wieweit große Firmen und die Politik Ihren Teil dazu beitragen und trifft damit den Nerv der Zeit. Vor Kurzem berichtete auch der Spiegel über die “Droge Zucker – Die gefährliche Sucht nach Süßem” und recherchiert man zu diesem Thema, stellt man schnell fest, dass Zucker mit immer mehr Zivilisationskrankheiten in Zusammenhang betrachtet wird.
Auf das Buch von Nicole Just, La Veganista bin ich gekommen, weil ich die vegetarisch-veganen Brotaufstriche, die ich im Biosupermarkt gekauft habe so gruselig finde. Irgendwie schmecken die alle nach pappigem Curry! Ich kann doch nicht zulassen, dass mein guter Vorsatz für dieses Jahr, weniger Fleisch zu essen, von den Lebensmittelerzeugern so torpediert wird. Auf der anderen Seite fehlen mir meine 2-3 Scheiben Wurst am Tag und Abwechslung muss sein, wenn ich durchhalten soll.
Der vegane Aufschnitt von Seite 38 erweisst sich dabei als wahres Variationswunder, wenn er mit anderen Gewürzen und anderen Gemüsen kombiniert wird. Ansonsten habe ich die Salate oder auch die Füllungen von Wraps als Mahlzeit zum Mitnehmen zubereitet und einfach nach Lust und Laune neu zusammengestellt.
Also Frau Just: Vielen Dank für die Anregungen und neuen Blickwinkel. Sehr hilfreich finde ich auch die ausführliche vegane Warenkunde zum Nachschlagen. Nur wenn Tofu als Fleischersatz dient, z. B. als Gulasch, Rouladen oder Burger, habe ich meine Probleme mit dem Geschmack. Ich befürchte, ich würde dann doch lieber Fleisch essen. Ansonsten würde ich alles, was René Riis so lecker fotografiert hat sofort probieren.
am 21. märz ab 17 :00 uhr kommt annik wecker in unsere buchhandlung und verrät uns ein bißchen über ihre rezepte und ihre leidenschaft: das backen und traumhafte desserts.
hier eines ihrer zahlreichen bücher, anniks göttliche desserts. wie der titel schon sagt, geht hier um desserts. an die 130 rezepte finden sie hier. eines besser als das andere. vom klassiker bis ausgefallene nachspeisen. das buch ist gegliedert in jahreszeiten. darunter eine holunderblütenterrine, joghurt-aperol-eis, birne im mandelteig, trüffeltarte mit chai, panna cotta oder eine leckere baileystorte …. und das himbeer-panna-cotta dessert, ein gedicht, sag ich ihnen.
hier einige ihrer bücher:
kleine süße sachen
meine besten eisrezepte
geschenke aus der küche
anniks göttliche kuchen
Mit “Brot für Geniesser” legt uns Richard Bertinet ein Buch vor das keine Fragen offen lässt zu den heiss geliebten Laiben.
In der Einleitung erzählt uns Bertinet wie er die Liebe zum Brot und Backen entdeckte. Diese Leidenschaft merkt man dem gesamten Buch an.
Geräte und Hilfsmittel, die Grundzutaten, das Bäckerlatein, der Teig, seine Zubereitung und Verarbeitung,… alles wird genau in Wort und Bild beschrieben und gezeigt.
Ob Weiß- oder Schwarzbrot, Brötchen und Co, herzhaft oder süss, Richard Bertinet führt uns perfekt ein in die Welt des Backens.
53 Variationen beinhaltet das Buch und reicht vom klassischen Baguette über Focaccia, Meeresalgenbrot,… bis hin zum süssen Milchbrötchen.
Ein besonderes Augenmerk legt Bertinet auf die verschiedenen Bräunungsgrade des Brotes und zeigt uns die Abstufungen bildlich und erstmalig in einem Backbuch. Somit kann man endlich selbst bestimmen wie cross die Kruste oder das Innenleben des Laibes sein soll.
in den letzten wochen und monaten war ein kochbuch sehr begehrt. ‘Jerusalem Das Kochbuch‘ von yotam ottolenghi und sami tamimi aus dem dorling kindersley verlag.
das cover ist sehr einfach gehalten. und das macht einen neugierig. aber der inhalt ist um so farbreicher und bunter.
yotam ottolenghi und sami tamimi sind in jerusalem aufgewachsen. in diesem kochbuch vereinen sie ihre leidenschaft, das kochen, mit den unzähligen geschmacksrichtungen ihrer heimatstadt.
neben einzigartigen bunten rezepten, wird auch eine bezaubernde geschichte einer kulturell komplexen und vielfältigen stadt erzählt, jerusalem! es vereint auch die geschichte eines juden und eines palästinesers und deren familien und kultur und herkunft. und deren gemeinsamkeit. dieses buch steht auch für die vielen einwanderer aus den unterschiedlichsten nationen, deren unglaubliche vielfalt und eigenen charakter.
“Joy of cooking” – Nie hätte ich es mir zu träumen gewagt, mal ein Kochbuch zu rezensieren. Und wahrscheinlich werden das hier auch gleich zwei Rezensionen, denn ich werde noch gleich die Geschichte erzählen, wie ich auf dieses Kochbuch gestossen bin.
Vor zwei Jahren bekam ich einen Roman in die Hände von Darien Lee, “Je süsser das Leben” (für einen Kuchenfan wie mich eine reine Qual und PS: das dort drin beschriebene Freundschaftsbrot der Amish ist im Grunde genommen der “Hermann”-Teig ) und in diesem Buch wurde eben jenes Kochbuch einer Romanfigur geschenkt. Das war so nett beschrieben und geisterte so lange in meinem Hinterkopf herum, dass ich es mir endlich kaufen wollte.
Da nimmt Tim Mälzer auf dem Einband seines Buches Greenbox den Mund ziemlich voll, von wegen Geschmackexplosion im Mund. Eine ältere Dame sagte während der Signierstunde zu mir, Tim Mälzer würde sie an Muhammad Ali erinnern: eine grosse Klappe, aber auch Können dahinter.
Weil auch ich gute Vorsätze zum neuen Jahr habe, in diesem Fall weniger Fleisch zu essen, muss ich doch gleich mal testen, ob sowohl die eine, als auch die andere Aussage stimmt. Da ich ein männliches Exemplar zuhause habe, das bei vielen anderen vegetarischen Kochbüchern sagte: „Kannst du nicht noch ein wenig Speck reinschneiden?“, gefällt mir schon mal die „männliche“ Aufmachung. So kann ich diese Klippe gleich umschiffen und ungestört im Buch blättern.
Die Rezepte des Muhammad-Alis-der-Köche sind deftig und herzhaft, die Kichererbsensuppe mit gebratenem Sauerkraut wurde als Vorspeise akzeptiert, war meinem Herzliebsten aber zu „weiblich/vegetarisch“.
Brot ist vermutlich immer noch mein Hauptnahrungsmittel, deswegen fällt mir Drunter & Drüber. Das Brotback- und Aufstrichbuch von Karen Schulz und Maren Jahnke natürlich auf, beim Vorbeigehen in der Kochbuchabteilung, wo ich mich sonst wenig umschau.
In meiner Kindheit, auf dem Land, hat man einen sehr respektvollen Umgang mit Brot gelernt und mir ist das immer geblieben und auch, dass ich gerne Brot esse ohne Aufstrich, ohne etwas dazu.
In diesem Buch findet sich eine Sammlung von Brotbackrezepten, das kann man wirklich nachbacken – ich hab mich schon ertappt dabei, dass ich vor dem Ofen gesessen bin und das Brot beobachtet hab, länger …
Im anderen Teil des Buches gibt es Brotaufstriche, süße und ungewöhnliche, auf jeden Fall so, dass einem schon beim Betrachten der Bilder Appetit kommt, Esslust, Vorfreude.
| Blog: |
| Hugendubel Buch-Blog |
Topics: |
| Bücher, Literatur, Lesen |
© 2010 H. Hugendubel GmbH & Co. KG München