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Heike Eva Schmidt – Moorseelen

Mittwoch, 20. März 2013
4,63 von 5 Punkten, basierend auf 8 Stimmen.

Heike Eva Schmidt - Moorseelen - Ueberreuter“Moorseelen” von Heike Eva Schmidt ist ein spannender, in sich abgeschlossener Thriller über jugendliche Probleme, dem Sehnen nach Freiheit und den gefährlichen Fängen einer Sekte, getarnt als freie Kommune auf dem Land. Äußerst unterhaltsam und flüssig zu lesen. Für Jugendliche ab 12 Jahren.

Die 16-jährige Feline hat sich mit ihrem Lehrer angelegt und nun einen Verweis erhalten. Das gibt wieder Ärger zu Hause. Mit ihrem Vater versteht sie sich ohnehin nicht mehr. Seit ihre Mutter vor einiger Zeit bei einem Autounfall gestorben ist, ist ihr Verhältnis schwierig geworden. Zumal er schon nach nur vier Monaten eine Beziehung mit seiner Sekretärin eingegangen ist, die nun auch noch schwanger ist! Als Feline den attraktiven Zeno und seine Freunde in einem Stadtpark kennenlernt, ist sie sofort Feuer und Flamme die Gruppe, die dort Bastelarbeiten und Eingemachtes verkauft hat, in ihre freie Kommune aufs Land zu begleiten. Dort ist alles so anders. Sie fühlt sich wohl und geborgen, so glücklich wie schon lange nicht mehr. Doch sie muss zurück nach Berlin. Aber nachdem Feline erneut heftig mit ihrem Vater und seiner Neuen aneinandergerät, packt sie ihre Sachen und flüchtet dauerhaft in die Kommune. Das Leben dort ist zu Anfang noch sehr gewöhnungsbedürftig. Sie stehen alle um fünf Uhr morgens auf, essen ungenießbaren Haferbrei und arbeiten den ganzen Tag im Gemüsegarten, auf dem Feld oder in der Küche, um die Sachen dort einzumachen. Erst abends gibt es ein zweites Essen, das aber meist kaum so ansehbar ist, wie die Lebensmittel, die sie tagsüber zum Verkauf vorbereiten. Auch wird viel meditiert und Feline hat befreiende Gespräche mit Zeno, in den sie heimlich verliebt ist. Sie schafft es immer mehr sich von ihrer belastenden Vergangenheit und der Trauer um ihre Mutter zu lösen. Doch als sie im Moorsee plötzlich eine Tote findet, die angeblich aus der Gruppe ausgetreten sein soll und deren Leiche hinterher verschwunden ist, beginnt Feline zu ahnen, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zu geht…

Ein wunderbar spannend erzählter Thriller wartet hier auf seine Leser. Ein Buch, das man so schnell nicht mehr aus der Hand legen möchte! Die Hauptfigur erzählt…

Robert M. Sonntag – Die Scanner

Montag, 18. März 2013
4,29 von 5 Punkten, basierend auf 7 Stimmen.

Robert M. Sonntag - Die Scanner - Fischer KJBRobert M. Sonntag hat einen faszinierenden Zukunftsgeschichte über die Buchbranche geschrieben: “Die Scanner” heißt der dystopische Roman und gewährt seinem Leser einen Einblick in eine mögliche Welt ohne gedruckte Bücher in einer komplett vernetzten Welt. Eine Schreckensvision für Buchhändler, Verleger und Literaturagenten. Ein Anstoß, um nachzudenken, ein Thema voller Aktualität – über eine Branche, die sich im Umbruch befindet. Für Erwachsene und für Jugendliche ab 14.

Im Jahre 2035. Der junge Rob und sein bester Freund Jojo arbeiten als Buchagenten für Scan AG, ein Tochterunternehmen von Ultranetz, das die Welt über Mobril komplett miteinander vernetzt. Mobril, das sind Brillen, die wie Sonnenbrillen aussehen und Smartphones und Computer komplett ersetzt haben – alles funktioniert nun über Mobril. Die Scan AG hat es sich zur Aufgabe gemacht die ganze Welt papierfrei zu machen. Alle gedruckten Ausgaben, ob Zeitung, Buch oder Zeitschrift sollen digitalisiert werden und im Ultranetz für jeden jederzeit und vor allem kostenfrei verfügbar sein! Hierfür bieten Rob und Jojo den wenigen Leuten, die sich noch mit Buch finden lassen, Geld an. Hinterher werden die gedruckten Bücher von ihnen über die Mobril eingelesen und bei Nomos – ihrem Chef – abgegeben, um dann verbrannt zu werden. Doch eines Tages treffen sie im Metrogleiter auf einen seltsamen, alten Mann, namens Arne Bergmann, der ihnen sein Buch zuerst gar nicht verkaufen und dann schenken will. Auf der Zugtoilette hinterlässt er Rob eine Botschaft, die ihn zu einem Treffpunkt am nächsten Tag führt. Eigentlich will Rob sich nur das Kopfgeld sichern, das auf Arne Bergmann ausgeschrieben ist, doch dann erfährt er von der geheimen Organisation, der Bergmann angehört: einer Büchergilde – bestehend aus pleitegegangenen Verlegern, Literaturagenten, Schriftstellern und Buchhändlern – die sich weiterhin für den Wert des gedruckten Buches einsetzt. Auch Robs Altwissen-Professorin, die von einem Tag auf den anderen spurlos verschwand, ist unter ihnen. Soll Rob dieser Gruppe beitreten? Bald darauf überschlagen sich jedoch die Ereignisse…

Der Roman spielt mit der “Was wäre, wenn… “-Frage auf äußerst brillante Weise. Er entführt den Leser in eine hochtechnisierte Zukunftswelt und…

Wolfgang Herrndorf – Tschick

Sonntag, 17. März 2013
4,67 von 5 Punkten, basierend auf 6 Stimmen.

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Dieser Roman hat das Zeug zu einem Klassiker: Tschick von Wolfgang Herrndorf

Tschick und Maik, zwei total gegensätzliche 14-jährige, klauen einen alte Lada und machen sich in den Sommerferien auf, das Leben zu lernen. Auf ihrem Weg ins Erwachsensein überstehen sie gemeinsam die verrücktesten Situationen und am Ende ist nichts mehr so wie es war.

Origialton Maik: „ Die Welt ist schlecht, und der Mensch ist auch schlecht.Das hatten mir meine Eltern erzählt, das hatten mir meine Lehrer erzählt, und das Fernsehen erzählte es auch. Der Mensch ist schlecht. Und vielleicht stimmte das ja auch, und der Mensch war zu 99 Prozent schlecht, Aber das Seltsame war, daß Tschick und ich auf unserer Reise fast ausschließlich dem einen Prozent begegneten, das nicht schlecht war.“

Tolle Figuren, witzige Dialoge und ganz viel menschliche Wärme.

Ein ostdeutsches Roadmovie mit Suchtcharakter.

 

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 und geeignet für Leser zwischen 14 und 104!

Nataly Savina – Love Alice

Mittwoch, 13. März 2013
4,63 von 5 Punkten, basierend auf 8 Stimmen.

Nataly Savina - Love Alice - Beltz&GelbergDer Peter-Härtling-Preis geht dieses Jahr an Nataly Savina für ihren Roman “Love Alice”, erschienen bei Beltz & Gelberg. “Ein mutiges und gekonnt choreographiertes Manuskript” schreibt die Jury in ihrer Begründung. Ein Roman über eine außergewöhnliche Freundschaft, über eine Mutter-Tochter-Beziehung und über einen unerwarteten Schicksalsschlag. Ein herausragendes Buch, das unter die Haut geht - absolut lesenswert! Für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.

Die 14-jährige Alice fühlt sich einsam. Kein Wunder – ihre Mutter, eine eigensinnige Opernsängerin reist für ihre Auftritte von Ort zu Ort. Fünf Mal musste Alice schon die Schule wechseln. Freunde finden ist da schwierig. Auf ihrer neusten Schule ist es jedoch anders. Da gibt es ein Mädchen, das Kristin heißt, auf ihr Namensschild aber eine Kirsche gemalt hat und von allen Cherry genannt werden möchte. Sie ignoriert Alice zunächst, beginnt dann aber die Grenzen ihrer beginnenden Freundschaft auszuloten. Cherry mit ihren knallroten Haaren und ihrem abgedrehten, launenhaften Wesen. Sie unternehmen gemeinsame Ausflüge in ein bizarres Scherzartikel- und Kostümgeschäft, in eine Zoohandlung, in der Alice in ein Becken mit Fischen hineinzufassen soll, die nach ihren Fingern schnappen (es waren Piranhas!). Als die wagemutige Freundin über einen Stacheldrahtzaun klettert und Alice hinterwill, wackelt Cherry daran, bis sie hinunterstürzt und eine Schramme an der Stirn bekommt. Und doch ist Cherry für Alice das Aufregendste, was ihr je passiert ist. Sie bauen gemeinsam ein Haus aus Tannen, sie basteln sich lustige Hawaiikleider und tanzen durch Cherrys Wohnung und sie holen sich Froschlaiche aus dem See, um sie aufwachsen zu sehen. Aber dann passiert etwas Schreckliches…

Ein ausdrucksstarker Roman mit einer intensiven, präzisen Sprache. Einige Formulierungen wirken noch lange nach und bieten viel Raum für eigene Interpretationen. Die größte Stärke des Buches liegt vor allem…

Raquel J. Palacio – Wunder

Dienstag, 12. März 2013
4,57 von 5 Punkten, basierend auf 7 Stimmen.

Raquel J. Palacio WunderRaquel J. Palacio  – Wunder

August Pullmann ist 10 Jahre alt. Sein Gesicht ist durch einen Gendefekt von Geburt an entstellt. Er hat 27 Operationen hinter sich gebracht. Er hasst es, wenn die Leute ihn anstarren. Er liebt seinen Hund Daisy. Sein bester Tag im Jahr ist Halloween, dann kann er sein wie er ist. Seine Elterm lieben ihn. Seine Schwester hängt an ihm, obwohl…

Jetzt soll Auggie in die Schule gehen und es gruselt ihn. Was wird werden, wie sind die Lehrer, wie die Mitschüler?

Dies ist die Geschichte von August, eine Geschichte voller Wunder.

Wieder mal ein Hanser Buch dem man einfach nicht widerstehen kann. Nach John Green, Das Schicksal ist ein mieser Verräter schon wieder ein Volltreffer.

Raquel J. Palacio hat die Fähigkeit  ihre Figuren  mitten ins Herz zu schreiben. Wer Auggie nicht mag, dem ist eigentlich nicht mehr zu helfen. Dieser kleine Mann, der sein Schicksal so großartig trägt, uns nebenbei klarmacht, wie unwichtig das Äußere ist und auf was es im Leben wirklich ankommt. Eine wunderbare Geschichte, grandios erzählt.

Markus Stromiedel Der Torwächter Band 2 Die verlorene Stadt

Dienstag, 12. März 2013
4,38 von 5 Punkten, basierend auf 8 Stimmen.

Markus Stromiedel Der Torwächter Band 2 Die verlorene Stadt Markus Stromiedel Der Torwächter Band 2   Die verlorene Stadt

Nachdem der erste Teil der Torwächter Reihe eines meiner Lieblingsbücher des letzten Frühjahrs war, mußte ich natürlich weiterlesen.

Durch einen Krieg, an dessen Ende die Zeit zersplitterte sind 7 Parallelwelten enstanden. Es gibt eine Gilde der Torwächter, die darauf achtet, das Drhan, der Fürst der dunklen Macht, keinen Einfluß auf die Tore hat. Simon ist einer dieser Torwächter, erfährt aber erst im Laufe der Zeit von seiner Begabung. Die einzige Person, die ihn aufkklären könnte ist sein Großvater, doch der ist verschwunden. Ein unglücklicher Zufall gewährt Drahn Zugang zu Simons Welt. Er entkommt in buchstäblich letzter Sekunde und landet auf Avaritia, eine der Parallelwelten. Mit von der Partie ist die Schneeleopardin Ashakida, die die Fähigkeit hat die Zeit kurzfristig anhalten zu können.

Josephine Angelini – Göttlich verliebt

Dienstag, 12. März 2013
4,83 von 5 Punkten, basierend auf 6 Stimmen.

Josephine Angelini - Göttlich verliebtJosephine Angelini   Göttlich Verliebt  – Das Finale

Endlich, das große Finale der “Göttlich-Trilogie”. Nachdem mir der zweite Band Göttlich Verdammt schon so gut gefallen hat, mußte ich natürlich auch wissen, wie die Geschichte endet. Oft wird man von Fortsetzungen enttäuscht, doch nicht so hier.

Josie Angelini schafft es wieder einen in ihren Bann zu ziehen.

Die Götter wollen den Krieg und Helen erkennt, das nur sie in der Lage ist das zu verhindern. Doch um welchen Preis?

Sie durchlebt das Schicksal ihrer früheren Inkarnationen, erfährt in der Unterwelt von Hades ihre Bestimmung und muß zum Schluß doch ganz alleine entscheiden, welchen Weg sie  gehen wird.

Was wird aus ihrer Liebe zu Lucas? Wie steht sie zu Orion? Kann man einen Gott besiegen? Sie wirft alles in die Waagschale und….

Natürlich verrate ich das Ende nicht, denn das wäre ja gemein.

Ich kann nur allen Leserinnen und Lesern empfehlen diesen tollen Abschluß zu lesen und wer die beiden Vorgänger nicht kennt, sollte das wirklich nachholen.

Kody Keplinger – Von wegen Liebe

Montag, 11. März 2013
4,67 von 5 Punkten, basierend auf 6 Stimmen.

Kody Keplinger - Von wegen Liebe - cbtKody Keplinger hat mit “Von wegen Liebe” einen wirklich flott und pfiffig erzählten Roman geschrieben, der vor Selbstironie nur so strotzt. Ein Jugendbuch über Selbstbewusstsein, Liebe und Freundschaft. Wunderbar witzig und mit feurigen Dialogen, die zu lesen einfach Spaß macht! Für Jugendliche ab 13 Jahren.

Die 17-jährige Bianca ist es wie ein Schlag ins Gesicht, als sie von einem Jungen namens Wesley in der Diskothek als “Duff” bezeichnet wird. “Duff”=die unattraktive fette Freundin. Natürlich sieht sie nicht so bildhübsch aus wie ihre zwei besten Freundinnen, aber trotzdem! Wie kann er so etwas sagen? Auch wenn sie den arroganten, mädchenanziehenden Obermacho Wesley überhaupt nicht ausstehen kann, geht Bianca dieser Stempel, den er ihr aufgedrückt hat, nicht mehr aus dem Kopf. Zumal Wesley ihr unverschämterweise direkt gesteht, dass er sich nur deswegen mit ihr unterhält, um an eine ihrer Freundinnen heranzukommen. Prompt landet ihre Cherry Coke in seinem Gesicht. Mit diesem Widerling will Bianca nichts zu tun haben! Dann erfährt sie jedoch, dass der Junge, den sie schon seit Ewigkeiten anhimmelt, eine Freundin hat. Und ihr Vater darunter leidet, dass ihre Mutter, eine Persönlichkeitstrainerin, die ständig verreist ist, ihm nun plötzlich Scheidungspapiere zugeschickt hat. Als sie das nächste Mal auf Wesley trifft, sind da so viele aufgestauten Gefühle, Leid und Sorgen, dass sie kurzerhand beschließt ihn einfach zu küssen. Und tatsächlich: für einen Moment vergisst sie all ihre Probleme. Heimlich lässt Bianca sich auf eine Affäre mit ihm ein. Doch kann das gut gehen?

Spritzig und frech erzählt – hier macht das Lesen Freude! Kein Wunder, denn die Autorin war selbst erst 17, so wie ihre Hauptfigur, als sie diesen Roman schrieb. Und sie fühlte sich früher selbst…

Hayao Miyazaki – Das wandelnde Schloss

Sonntag, 10. März 2013
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 5 Stimmen.

Hayao Miyazaki - Das wandelnde SchlossAnime-Filme – damit können Sie nichts anfangen? Sicher? Dann haben Sie nur noch nicht die richtigen gesehen! Und mit den richtigen meine ich die Filme von Hayao Miyazaki, dem König des Anime. Zugegeben, ich mag sie alle gern, aber mein absoluter Liebling ist und bleibt “Das wandelnde Schloss“, eine wunderschöne, bildgewaltige Verfilmung eines Kinderbuches, das es leider nur noch antiquarisch zu erstehen gibt (Diana Wynne Jones – Sophie im Schloss des Zauberers).

Nachdem Sophie von einer mächtigen, jedoch auch mächtig eifersüchtigen Hexe in eine alte, runzlige Frau verwandelt wird, flieht sie von Zuhause. Schnell findet sie Unterschlupf im berüchtigten Wandelnden Schloss des Zauberers Hauro und freundet sich mit all den magischen Geschöpfen darin an. Da gibt es zum Beispiel Calcifer, das niemals erlöschende Feuer, und Markl, den jungen Helfer Hauros. Allein der Zauberer selbst schenkt ihr kaum Beachtung, und trotzdem verliebt sich Sophie in ihn. Aber was kann sie sich schon erhoffen, gefangen im Körper einer 90jährigen? Außerdem scheint auch Hauro ein Geheimnis mit sich herumzutragen…

Megan Crewe – Wir sind verbannt

Freitag, 08. März 2013
4,57 von 5 Punkten, basierend auf 7 Stimmen.

Megan Crewe - Wir sind verbannt - FischerMegan Crewe hat mit “Wir sind verbannt” einen Thriller geschrieben, der an die Substanz geht. Eine unheimlich realistisch erzählte Geschichte über eine Virusepidemie auf einer kleinen Insel. Beklemmend. Erschreckend. Dramatisch. Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren.

Die 16-jährige Kaelyn, die mit ihrer Familie auf einer kleinen, nordamerikanischen Insel lebt, möchte sich neu erfinden. Ihre Eltern, sie und ihr ein Jahr älterer, homosexueller Bruder Drew haben zwischenzeitlich fünf Jahre lang in Toronto gewohnt, ehe sie wieder in ihre alte Heimat gezogen sind. Und in Toronto hatte Kaelyn keinerlei Freunde. Sie verstand sich mit den Tieren im Zoo und denen in der Tierklinik immer besser als mit Menschen. Dies soll sich nun ändern. Anknüpfend an alte Freundschaften beschließt Kaeylin sich nun offener zu zeigen. Als sie mit ihrer Mitschülerin Rachel ein Referat vorbereiten muss, passiert jedoch etwas Seltsames: sie treffen auf Rachels Vater, der sich ein Bein gebrochen hat und zudem noch erkältet ist und dieser verhält sich Kaeylin gegenüber so unmöglich, dass sie das Haus fluchtartig verlässt. Er schmeißt ihr Wahrheiten und Lästereien über ihre Familie an den Kopf, mit denen sie im Lebtag nicht gerechnet hätte. Kurze Zeit später passiert ihr das Gleiche mit der nun ebenfalls erkälteten Rachel, die auf einmal so offenherzig über ihre Freundschaften plaudert und völlig abhebt. Was passiert mit ihnen? Von ihrem Vater, der Mikrobiologie ist, muss Kaelyn schließlich erfahren, dass Rachel und ihr Vater, der schließlich ins Krankenhaus gebracht wird und kurz darauf stirbt, von einem Virus befallen wurden. Und nicht nur sie – der Virus scheint scheint sich auf der ganzen Insel unaufhaltsam auszubreiten – und es gibt kein Gegenmittel!

“Wir sind verbannt” ist im Tagebuchstil aus Kaelyns Sicht erzählt. Hierbei spricht sie direkt ihren Freund Leo an, mit dem sie einen blöden Streit hatte und nun seit zwei Jahren keinen Kontakt mehr. Er ist auch der Grund dafür, weshalb…

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