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Celia Nentwig/Hella Henckel, meine neuen Wildpflanzen-Rezepte

Montag, 21. April 2014
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 7 Stimmen.

Celia Nentwig,Hella Henckel - Meine neuen Wildpflanzen-Rezepte

Auf Celia Nentwigs zweites Buch „Meine neuen Wildpflanzen-Rezepte“ habe ich mich sehr gefreut. Endlich neue Geschmackserlebnisse mit neuen Wildpflanzen!!! Schon ihr erstes Buch „Wildpflanzen“ hat ja mein Selbstbewusstsein gerettet,  würzige Löwenzahnknospen in Salz eingelegt sind eine meiner Lieblingsspeisen geworden.
Nun kann ich mich ungeheuer blamieren, wenn ich alles wiederhole, was ich zum ersten Band geschrieben habe, den ich mittlerweile von Seite 1-160 durchprobiert habe. Nur die Dekoideen habe ich nicht verwirklicht, damit andere auch noch ein paar Kräuter zum Essen finden. Alle die nur wissen wollen, welche Pflanzen im neuen oder im ersten Buch vorkommen, schauen bitte am Ende des Artikels, denn dort hinterlege ich die Auflistung!
Sogar mit dem Sauerampfer kann ich mich nun anfreunden, nachdem ich den Sauerampfer-Rote Beete-Salat ausprobiert habe. Inspirieren zu diesen Rezepten lässt sich die Autorin von Jean-Marie Dumaine, dem  Inhaber des „Vieux Sinzig“, allerdings sind ihre Rezepte nicht so aufwändig und gut zu nach zu kochen. Wer aber gern bei den Meistern ihres Faches in die Töpfe schaut dem sei auch noch Maurice Maggis „Essbare Stadt“ empfohlen.

Melanie Grabner und Christine Weidenweber, Tomatenliebe

Sonntag, 16. März 2014
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 6 Stimmen.

Melanie Grabner und Christine Weidenweber - Tomatenliebe

Es muss Liebe sein, wenn Melanie Grabner und Christine Weidenweber in ihrem Buch „Tomatenliebe“ aus 600 Sorten (und ca. 400 Liebhabersorten), die besten 10% also 60 Sorten auswählen und präsentieren.
Ich weiß gar nicht, ob irgendein anderes Gemüse eine ähnliche Sortenvielfalt hervorbringt. Unter den vorgestellten Sorten gibt es  so schöne Namen wie“ Baselbieter Röteli“, die besonders kältetolerant sein sollen oder „Huberts Beste“, die als Tomate im Topf zu den Lieblingen zählt. Bis jetzt hatte  ich noch nie von der „Reisetomate“ gehört, ich bin ja auch noch nie mit der Transsib gereist, wo diese Tomate der Hit sein soll, da sie ohne Messer in einzelne Stücke zerteilbar ist. Also muss auch jemand, der nicht mit einem Gewächshaus oder mildem Klima  gesegnet ist auf leckere Tomaten verzichten.
Damit es den Pflänzchen gut geht werde ich bestimmt den Tipps für den Anbau folgen. Die Fruchtendfäule hatte ich schon mal, dagegen sollen zerdrückte Beinwellblätter , die viel Kalzium enthalten, helfen. Wer selbst weiterzüchten will, der findet ebenfalls eine Anleitung seine Lieblingssorte(n) weiter zu vermehren. Im letzten Kapitel kommt dann endlich der Tomatengenuss mit vielen einfachen  Rezepten.

Dorthe Kvist – Grüne Stadtoasen und Martin Staffler – Grün & Günstig

Sonntag, 09. März 2014
4,88 von 5 Punkten, basierend auf 8 Stimmen.

Dorthe Kvist - Grüne Stadtoasen

Kaum scheint die Sonne, schon juckt es mir in den Fingern und ich möchte meine Terrasse endlich wieder benutzen.  Wie gut dass es zum pflanzen noch zu kalt ist, so habe ich Zeit mir zwei wirklich schöne Gartenbücher anzusehen. Dorthe Kvist:  grüne Stadtoasen, Gärtnerglück auf kleinstem Raum bietet unglaublich viele Anregungen für „Problemzonen“ auf Balkon und Terrasse. In vielen Gartenbüchern findet man Tipps, was alles als Pflanzgefäß gebrauch werden kann, hier aber sagt die Autorin, welche Pflanzen mit 8-15 cm Erde zufrieden sind und welche 30-40 cm Erde brauchen. Ihre Liebe gilt offensichtlich den Pflanzen, die schön und essbar sind, reine Blumenkästen findet man bei ihr vergebens.
Mir hat die begrünte Wand auf Seite 61 besonders gut gefallen. Dort wächst Salat schneckensicher in untereinander befestigten Dachrinnen, jede bewässert die darunterliegende mit. Ein wichtiges Kapitel widmet sich den Dachgärten. Wieviel Last darf ein Flachdach tragen? Welche Pflanzen eignen für Standorte mit viel Wind, Schatten oder sehr trockene Standorte.

Anna Rummel und Klaus Echle – Fuchs ganz nah

Samstag, 30. November 2013
4,60 von 5 Punkten, basierend auf 15 Stimmen.

Anna Rummel un Klaus Echle - Fuchs ganz nah

„Fuchs ganz nah“ von Klaus Echle und Anna Rummel ist eines dieser Naturbücher, bei denen ich gar nicht weiss, wovon ich zuerst schwärmen soll.  Beide Forstwirte waren im selben Revier unterwegs und hatten eine Begegnung mit einem neugierigen und menschenbezogenen Fuchswelpen. Daraus entwickelte sich eine ganz besondere Freundschaft mit gemeinsamen Spaziergängen.  Sophie, so wurde der Welpe getauft,  zeigte ihnen nicht nur ihr Fuchsleben, sondern war auch ein begabtes Fotomodell. Echles Fotos sind brilliant, liebevoll und mit dem Blick für besondere Situationen.
Er wurde bereits mehrfach als Fotograf ausgezeichnet.  Da kann nicht nur Mayonaise als Lockmittel im Spiel gewesen sein. Anna Rummels Text ist genauso besonders, einfühlsam ohne Kitsch, teilnehmend aber ohne sentimental zu sein. Ich würde ja gern um weitere Geschichten mit Sophie betteln, aber nach einiger Zeit wurde sie nicht mehr gesehen. Hoffen wir, dass der Wurf junger Welpen Anfang April die Nachkommen von Sophie sind. In jedem Fall ist dieser kleine Bildband ein ideales Mitbringsel für jeden, der gern in der Natur und im Wald ist.
Ein zweites Exemplar behalte ich für mich selbst, weil dieses Buch so bezaubernd ist.

Karen Meyer-Bebentisch, Das ist Urban Gardening!

Sonntag, 26. Mai 2013
4,88 von 5 Punkten, basierend auf 8 Stimmen.

Das ist Urban GardeningDer Untertitel ist schon sehr vielversprechend: die neuen Stadtgärtner und ihre kreativen Projekte. Im München habe ich das Gefühl, jeder möchte sich an einem Gemeinschaftsgarten oder einem Selbsternte-Garten, wie es hier heisst  “Krautgarten”, beteiligen. Die Lebensqualität, die so auf Brachflächen, wenn auch nur temporär entsteht, ist für viele ausschlagebend. In diesem Buch wird sogar geschildert, das ein Schrebergartenverein ein solches Projekt begeitet hat und so neue Mitglieder gewonnen hat. Aber es wird auch interkulturell gegärtnert, oder mit Unterstützung von Landwirten, aus pädagogischen Gründen und auch in Transition Town Projekten. In einigen Projekten ging es den Initiatoren nur um die Begrünung von Verkehrsinseln oder ganz geheim als Saatbombenwerfer der Guerilla-Gardener. Es ist der Wille, Lebensqualität in der Stadt zu erhalten. Aber Vorsicht, wer erstmal in einem Garten Wurzeln geschlagen hat, der kommt davon nicht mehr los. Da haben wir den Salat! Wer ganz konkret einsteigen will und Informationen zu Nutzpflanzen sucht wird im nachfolgenden Beitrag fündig.

Andrea Heistinger, das grosse Biogarten-Buch

Sonntag, 26. Mai 2013
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 4 Stimmen.

Das große BiogartenbuchDie Organisation „Arche Noah“ und Andrea Heistinger haben mit dem grossen Biogartenbuch das neue Standardwerk zu diesem Thema vorgelegt. Seit vielen Jahren gibt es ja das Buch von Marie-Luise Kreuter, aber in den letzten Jahren ergaben sich doch eine Reihe neuer Aspekte, die in diesem alten Standardwerk fehlen. Der Verein hat sich speziell mit der Rettung alter Saatgutsorten für den Nutzgarten einem Namen gemacht. Daher sind auch die vielen Pflanzenporträts  und die Tipps, die die Vereinsmitglieder geben, so interessant. Eine Ampel zeigt wie einfach oder anspruchsvoll die Pflanze ist, ob sie für den Wochenendgärtner (wichtig für alle, die an einem Selbst-Erntegarten-Projekt teilnehmen) geeignet ist oder als Topfpflanze. Das freut alle, die nur einen Balkon begärtnern können. Unzählige Sorten (nein, ich übertreibe, es sind „nur“ 400) werden genannt, ob man sie selbst weitervermehren kann und wie sie zubereitet werden. Ja, ein Kochbuch von „Arche Noah“ gibt es auch schon. Dieser ungeheure Schatz ist durch die EU-Saatgutverordnung in Gefahr, somit ist jeder, der mitmacht, Teil des Widerstandes gegen die grossen Saatgutkonzernen und ihren Einheitsgeschmack. Natürlich fehlen auch die Grundlagen für die biologische Bodenbearbeitung nicht, Tipps für Werkzeuge, Gärtnern mit Kindern oder der Garten als Gemeinschaftserlebnis. Das Buch ist schon vom Format ein „Ziegelstein“, aber auch eine unerlässlicher Baustein für den Erntesegen im Biogarten.

Hugendubel verschenkt Sonnenblumen!!

Donnerstag, 02. Mai 2013
4,52 von 5 Punkten, basierend auf 21 Stimmen.

Sonnenblumen-Wettwachsen mit HugendubelEine Aktion von  Hugendubel lässt die Herzen von Gartenfreunden höher schlagen. Denn – wir verschenken Sonnenblumen! In komprimierter Form, liebevoll verpackt in einem kleinen handtaschengerechten Tütchen, können Sie IHRE Sonnenblumensamen ab sofort nach Hause tragen und sogleich im Erdboden verschwinden lassen. Die Anleitung zum Anpflanzen gibt es gratis dazu.

Und nicht nur das, es gibt natürlich auch etwas zu gewinnen: Wenn ihr Pflänzlein sich in eine richtige Pflanze verwandelt hat, dann machen Sie doch mit beim Sonnenblumen-Wettwachsen! Einfach einen Zollstock anlegen und ein Foto davon machen. Dieses schicken Sie an: H.Hugendubel GmbH & Co.KG, “Sonnenblumen-Wettwachsen”, Hilblestraße 54, 80636 München oder an sonnenblumen@hugendubel.de (Bitte Name, Alter und Adresse angeben!)

Die Gewinne sind: 1.Preis: eine Gutscheinkarte im Wert von 100€, 2.Preis: eine Gutscheinkarte im Wert von 50€, 3.-5.Preis: eine Gutscheinkarte im Wert von 25€! Einsendeschluss ist der 31.Oktober 2013. Nicht teilnehmen dürfen Mitarbeiter der H. Hugendubel GmbH & Co. KG sowie deren Angehörige. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Spaß beim Gärtnern!

Katharina Adams – Mein Genussgarten

Sonntag, 28. April 2013
4,90 von 5 Punkten, basierend auf 10 Stimmen.

Katharina Adams - Mein Genussgarten -Ulmer

Mein Genussgarten von Katharina Adams animiert mich, sofort einige der dort vorgestellten Projekte umzusetzen. Alle Sinne werden angesprochen, mit Rezepten, mit Pflanzen, die eine ungewöhnliche Haptik haben, die Farbkombinationen, der Geruchssinn darf auch nicht zu kurz kommen. Und bitte nicht alles zu perfekt, damit noch Zeit bleibt, mit Freunden und Kindern den Garten auch zu geniessen. Da wird genäht, alte Gartenmöbel aufgehübscht oder Tipps gegeben, was einen guten Feuerkorb ausmacht. Ach, wie gerne hätte ich den Platz für einen Barfusspfad, wie er im Buch angeregt wird. Ich muss sofort den Gartenhäcksler anwerfen!

Sabine Reber, Gärtnern-die neue Freiheit

Sonntag, 28. April 2013
4,89 von 5 Punkten, basierend auf 9 Stimmen.

Sabine Reber, Gärtner-die neu Freiheit!

Sabine Reber räumt auf! Ihr Buch heisst: „Gärtnern, die neue Freiheit“ und von Zwängen, falschen Regeln und sogenannten „pflegeleichten“ Gärten will sie uns befreien. Das kann ich gut nachvollziehen, denn viele Gärten sehen so aus: Rasen (jede Woche einmal mähen!), Waschbetonplatten auf der Terrasse (regelmässig mit dem Hochdruckreiniger abspritzen), Koniferenhecke und Rosenbeet (regelmässig gegen Blattläuse giften). Bei Sabine Reber werden Waschbetonplatten-Meere zu Lavendeloasen, die Monsterthuja gerodet, damit viel Platz für andere Ideen entsteht und die Rosen durch Blumen ersetzt, damit immer wieder andere Farbspiele entstehen. Ihr wichtigster Rat ist, ausprobieren, beobachten und neugierig bleiben. In ihrem Buch fand ich so viele Ideen, dass der Fotograf vermutlich gar nicht alles im Bild umsetzen konnte. Das und die Tatsache, dass dieses Buch etwas unscheinbar daher kommt, sind auch die einzigen Kritikpunkte, die ich habe.

Wildlife. Fotografien des Jahres – Portfolio 22

Mittwoch, 14. November 2012
4,88 von 5 Punkten, basierend auf 16 Stimmen.

Wildlife. Fotografien des Jahres – Portfolio 22

Wildlife. Fotografien des Jahres ist da und ist wie jedes Jahr unbedingt sehenswert!
Natürlich sind auch die Fakten beeindruckend: dass aus Tausenden von Teilnehmern am Wettbewerb „Wildlife Photographer of the Year“ ausgewählt wird, dass etwa 80 Photographen ausgewählt werden, „deren charakteristische Bildsprache und außergewöhnliche Motive herausstechen.“ (entnehme ich dem Info-Text auf der Verlagsseite des Knesebeck Verlages), dass das Natural History Museum in London  als Herausgeber fungiert, das eine Sammlung von 70 Millionen Exponaten beherbergt … das ist alles sehr beeindruckend, wär mit aber nicht so wichtig, wenn nicht die Fotos einfach großartig wären! Sind, jedes Jahr wieder, weswegen bei mir zu Hause eine ganze Reihe dieser Tier-Jahres-Fotobände stehen, die auch immer wieder einmal betrachtet werden, sattsehen an diesen großartigen Aufnahmen wird man sich nie.
Da wäre vielleicht auch eine beeindruckende Zahl: wie oft diese Bilder angesehen wurden und werden.
Natürlich ist das Buch ein perfektes Geschenk das man sich selbst macht, aber tatsächlich, ich habs versucht, man kanns verschenken und die Freude der Beschenkten ist groß!

Wildlife. Fotografien des Jahres – Portfolio 22

Thilo Bubek(Deutschland) – Kategorie: Sieger Kategorie Die Wildnis
Polarlicht über dem Eis
Aufgenommen auf der Kvaløya-Insel im Norden Norwegens. Die Auroren bzw. Nordlichter entstanden in der Ferne und kamen allmählich näher, bis sie schließlich in riesigen, dramatischen leuchtenden Bögen quer über den Himmel blitzten. „Auroren bewegen sich rasch, und daher wählte ich eine ziemlich hohe ISO, um durch die schnelle Aufnahme von sechs Bildern ein Panorama zu schaffen”, sagt Thilo.

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