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Thomas Feibel: Like me – Jeder Klick zählt

Freitag, 10. Mai 2013
4,75 von 5 Punkten, basierend auf 4 Stimmen.

Thomas Feibel - Like me - jeder Klick zählt - Carlsen“Like me – Jeder Klick zählt” von Thomas Feibel (erschienen bei Carlsen) ist einen Roman voller Aktualität. Er beschäftigt sich mit Beliebtheit, Freundschaft und sozialen Netzwerken. Rasant erzählt. Ideal für eine Buchvorstellung oder als Klassenlektüre. Für Jugendliche ab 12.

Die 14-jährige Jana ist neu in der Klasse. Sie sieht super aus. Die Jungs schauen ihr nach. Ihre Familie ist äußerst vermögend (mit Villa, Swimmingpool und Segelboot). Und das Mädchen besitzt ein iPhone, mit dem sie permanent online ist. Ihr ganzes Leben postet sie auf ON, einem Social Media Network. Freunde: schon über 400. Im “echten” Leben und in der neuen Schulklasse, in die auch die Ich-Erzählerin Karo geht, ist Jana eher ein wenig abweisend. So dauert es eine Weile bis die beiden Tischnachbarinnen einander schließlich näher kommen und gemeinsam Mathe mit Karos Schwarm Eddie und dem Streber Ivo lernen. Als Jana erfährt, dass ON zur ON-Fernseh-Show werden soll, steckt sie Karo und Eddie mit ihrer Begeisterung an, an einem Wettbewerb teilzunehmen. Denn wer in dem sozialen Netzwerk am beliebtesten ist und die meisten Punkte bekommt für aufregende Posts und viele Freunde, der darf Moderator der Show werden. Die drei schließen einen Pakt: sie geben sich für jeden Post gegenseitig Punkte und wer aufgibt, muss die Punkte an den anderen abtreten. Umso viele Klicks wie möglich zu bekommen, muss man sich natürlich einiges einfallen lassen. Die besten, abgedrehtesten Videos und Fotos müssen her. Das Wetteifern um Platz eins geht los. Ein Foto von Karos altem Plüschtier und Eddie, wie er eine Cola verschüttet, sind da noch harmlos. Doch bald überschreitet Jana die Grenzen…

Die Geschichte selbst wird aus Karos Sicht erzählt. Sie berichtet einem (dem Leser unbekannten) Freund rückblickend, was…

Chris Brogan, Social Media für Quereinsteiger

Dienstag, 12. Juni 2012
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 7 Stimmen.

Chris Brogan, Social Media für Quereinsteiger “Social Media für Quereinsteiger” ist eine Ideensammlung für Menschen, die Twitter, Facebook, Blogs, Podcasts und Co. beruflich nutzen wollen.

Das Buch richtet sich einmal an Selbstständige, die Social Media für Selbst-PR, Marketing, Vernetzung und Neu-Kunden-Gewinnung nutzen wollen. Sie finden in “Social Media für Quereinsteiger – Best Practice für Marketing, Vertrieb und PR” viele Anregungen:

Muss ich alle Medien bespielen? Wie schaffe ich es, täglich zu bloggen? Soll ich wirklich jede Freundschaftsanfrage bestätigen? Wie funktionieren Back-Links? Welche Software-Tools erleichtern mir meine Online-Arbeit? Kann man wirklich über Twitter Neu-Kunden gewinnen? Ist Vernetzung gleichzusetzen mit neuem Umsatz?

Aber auch wer in einem großen Unternehmen arbeitet findet viele nützliche Tipps für seine Projekte. Ein besonderes Augenmerk richtet Chris Brogan auf die Frage, wie man Social-Media-Projekte in den Arbeitsalltag aller Angestellter einbindet.

Die besondere Stärke von “Social-Media für Quereinsteiger – Best Practice für Marketing, Vertrieb und PR” ist, das Chris Brogan ein breites Spektrum bedient: von der Nur-Ich-Firma zum großen Konzern; von der Technik bis zum Inhalt; von Neukunden-Gewinnung bis Kundenbindung.

Stephan Porombka, Schreiben unter Strom

Dienstag, 06. März 2012
4,20 von 5 Punkten, basierend auf 5 Stimmen.

    Stephan Porombka  Schrei­ben unter Strom  Experimentieren mit Twitter, Blogs, Facebook & Co., Duden Schreibverführer – das klingt nett, leicht, inspirierend. Tatsächlich stecken in den schmalen Bändchen der Reihe “Kreatives Schreiben” aus dem Duden Verlag jede Menge Arbeit für den Leser und hoffnungsvollen Nachwuchs-Literaten. Da kennen die Autoren und der Herausgeber Hanns-Josef Ortheil kein Pardon: Wer schreiben will muss üben, üben, üben. Dafür stellen die Autoren auf cirka einem Drittel der 160 Seiten Übungsaufgaben. Wer das ernst nimmt ist lange beschäftigt.

Für alle anderen bietet die Reihe auch ohne die Hausaufgaben viel Inspiration, Know-How und Aha-Erlebnisse.

Schreiben unter Strom. Experimentieren mit Twitter, Blogs, Facebook & Co.” von Stephan Porombka beginnt zwar ganz klassisch mit Goethe, endet aber mit Transmedia Storytelling und der gewollten Vermischung von Fiktion und Alltag, Realität und Virtualität. Dazwischen liegen die Auflösung der klassischen Erzählstrukturen und viele, viele Übungsaufgaben.

“Schreiben dicht am Leben” widmet sich ganz der Materialsammlung und der Kunst des Notierens und Skizzierens. Im März wird  “Schreiben auf Reisen” erscheinen. Wenn ich mir einen Titel wünschen darf, dann wäre das “Schreiben für Kinder”. Doch die Reihe ist ja noch jung, vielleicht liegen ja schon solche Entwürfe auf irgendeiner Festplatte …

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