Auf das Buch von Nicole Just, La Veganista bin ich gekommen, weil ich die vegetarisch-veganen Brotaufstriche, die ich im Biosupermarkt gekauft habe so gruselig finde. Irgendwie schmecken die alle nach pappigem Curry! Ich kann doch nicht zulassen, dass mein guter Vorsatz für dieses Jahr, weniger Fleisch zu essen, von den Lebensmittelerzeugern so torpediert wird. Auf der anderen Seite fehlen mir meine 2-3 Scheiben Wurst am Tag und Abwechslung muss sein, wenn ich durchhalten soll.
Der vegane Aufschnitt von Seite 38 erweisst sich dabei als wahres Variationswunder, wenn er mit anderen Gewürzen und anderen Gemüsen kombiniert wird. Ansonsten habe ich die Salate oder auch die Füllungen von Wraps als Mahlzeit zum Mitnehmen zubereitet und einfach nach Lust und Laune neu zusammengestellt.
Also Frau Just: Vielen Dank für die Anregungen und neuen Blickwinkel. Sehr hilfreich finde ich auch die ausführliche vegane Warenkunde zum Nachschlagen. Nur wenn Tofu als Fleischersatz dient, z. B. als Gulasch, Rouladen oder Burger, habe ich meine Probleme mit dem Geschmack. Ich befürchte, ich würde dann doch lieber Fleisch essen. Ansonsten würde ich alles, was René Riis so lecker fotografiert hat sofort probieren.
“Veganissimo eins – tierliche Inhaltsstoffe & ihre Alternativen” von Reuben Proctor und Lars Thomsen ist ein unverzichtbares Handbuch für jeden, der wissen will, was er isst. Und es enthält noch viel mehr.
In über 2500 Einträgen zu Inhaltsstoffen bei Lebensmitteln, Kosmetika u. a. zeigen die Autoren auf, welche pflanzlich, tierlich, mineralisch, mikrobiologisch/biotechnologisch und synthetisch (Ausgangsstoffe aus Erdöl) sind.
Im zweiten Teil geht es um Produktkennzeichnung von Kosmetik, Kleidung, Medikamenten usw.: Was muss gekennzeichnet werden? Wie wird es gekennzeichnet? Was bedeuten die Sigel?
Der dritte Teil beschäftigt sich mit veganen Alternativen zu tierlichen Inhaltsstoffen (tierlich übrigens angelehnt an pflanzlich und menschlich, frei von den negativen Assoziationen bei tierisch). Neben dem Essen, werden Alternativen auch in allen anderen Situationen aufgezeigt: Haushalt, Tiernahrung, Sport und Freizeit,… Was man aus diesem Kapitel vor allem auch lernt, begleitet von einem Schrecken, ist, wo überall tierliche Bestandteile verwendet werden: Cholesterin kann in LCD-Bildschirmen vorkommen, Knochenasche in der Metallverarbeitung, Gelatine in Fotopapier und auch der Buchdruck bedient sich generell an tierlichen Stoffen. Deswegen wurde dieses Buch bewusst vegan hergestellt.
>>mensch_tier<< ist eine bearbeitete Ausgabe von Harmut Kiewerts Diplomarbeit, die er “mit Auszeichnung” verfasst hat. Auf den rechten Buchseiten sieht man seine mit Ölfarben gemalten Bildern von Tieren und Fleisch und deren Bedeutung durch die Ausbeutung. Eindrucksvoll sind sie – und erschütternd ehrlich. Sie geben Anlass zum Nachdenken.
Auf den linken Buchseiten ist der Text: Zunächst Zahlen und Fakten zur Fleischproduktion inkl. aufschlussreichen Statistiken z. B. über den Wasserverbrauch bei der Herstellung verschiedener Nahrungsmittel. Dann geht es um die geschichtliche Entwickung des Mensch-Tier-Verhältnisses und verschiedene Ansichten bekannter Denker.
Wofür der Autor plädiert, gehe über den Tierrechtsgedanken hinaus. Mensch müsse die Herrschaftsverhältnisse generell ändern. Die vegane Lebensweise sei dabei ein wirkungsvoller Schritt.
Im Buchtitel stellt er Mensch und Tier in ihrem Wert gleich, so wie Frauen und Männer/Leser_innen.
Wegen des wissenschaftlichen Charakters ist dieses Buch ein Meilenstein unter den “veganen” Büchern! Es ist neutral und zweifellos glaubwürdig.
es gibt kochbücher an denen kommt man nicht vorbei. die cook & sytyle reihe aus dem christian verlag sind welche. kleine schmuckstücke sind es. sehr vielseitig, schöne bilder und rezepte. kuchen, sandwiches, suppen, tartes, fingerfood – alles dabei. schauen sie sich beim nächsten hugendubelbesuch diese kochbücher mal an …
Attila Hildmann beweist in “Vegan for Fun” mal wieder, dass die vegane Ernährung keineswegs fad und unausgeglichen ist. Sondern vielseitig und sogar die gesündeste – vor allem bei zu hohem Cholesterinspiegel.
Seine Rezepte gelingen (sehen aus wie auf den Fotos), schmecken und duften köstlich!
Sein gradioser Klassiker ist die Tofu-Bolognese. Der Fleischvariante täuschend ähnlich ist das Gulasch. Einfach göttlich schmeckt der Birnenstrudel. Zaziki, Döner, Pizza, Cannelloni, Carbonara, Ravioli, Quiche, Nasigoreng, Mayonnaise, Müsliriegel, Sandwiches, Creme Brulée, Donauwelle, Erdbeertorte, Panna Cotta, Pfannkuchen - kein Bedürfnis bleibt unbefriedigt.
Für die Umwelt (51 % der CO2-Verschmutzung durch Tierhaltung lt. Worldwatch Institute!!), für die Tiere, die Gesundheit – und natürlich “for fun”!
Nie hat mir Kochen so viel Spaß gemacht!
Danke Marc Pierschel, Lies Hermans und Denise Kästner für “Vegan lecker lecker!”
Einleitend haben die Köche ein paar Sätze geschrieben. Sie hätten zum Beispiel darauf geachtet, dass die Zutaten “leicht erhältlich und bezahlbar” sind. Tatsächlich konnte ich bisher alles ganz einfach besorgen, das meiste im Supermarkt und ein paar Sachen wie Hefeflocken im Bio-Laden. Die Zutaten für die verschiedenen Gerichte überscheiden sich außerdem oft und einiges hatte ich sowieso schon zu Hause. Auf Seite 4 erklären sie, was “vegan leben” bedeutet.
Das Kochbuch ist in einige Kapitel unterteilt. Im ersten, “Basics”, wird zum Beispiel gezeigt, wie man Tofu grundsätzlich zubereiten kann. Auch sind dort zwei Variationen zur Zubereitung von Hefeschmelz erklärt, “veganer Käse” zum Überbacken.
Es folgen die Hauptgerichte und kleine Gerichte. Nach dem Salatkapitel wird Brotbacken gezeigt und anschließend einige Aufstriche vorgestellt.
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