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John Stephens – Emerald, die Chroniken vom Anbeginn

Geschrieben von Markus Stoecker am 09.06.2011 in der Kategorie: Fantasy,Kinder- und Jugendbücher

John Stephens phantastische Geschichte Emerald, die Chroniken vom Anbeginn hat mich im wahrsten Sinne des Wortes gesund gemacht.

Im Frühjahr hatte es mich voll erwischt. Ich kam eben noch so von Frankfurt nachhause und fiehl mit Fieber und Migräne ins Bett. Zum Glück hatte ich schon das Buch bereit gelegt, welches ich als nächstes lesen wollte und das mir eine Freundin so empfohlen hatte. In den kurzen klaren Phasen zwischen Fieberschub und Wadenwickel begann ich einzutauchen in das unglaubliche Abenteuer dreier Geschwister, die mir allesamt sofort ans Herz gewachsen sind. Ich wusste nicht, worauf ich mich einlassen würde, als ich das Buch begann und ich musste weinen und lachen und alles zur selben Zeit. Manchmal vor Freude und Glück, machmal vor Spannung und Traurigkeit und manchmal vielleicht auch, weil ich einfach krank und erschöpft war.

Stephens kann schreiben und die Chrakatere entwickeln wie ein Charles Dickens und bleibt dabei so dicht an den Emotionen des Lesers, dass man meinen könnte, er schaut einem genau ins Herz. Kate, Michael und Emma stolpern hinein in eine zauberhafte Welt, die nicht nur ihr, sondern unser aller Schicksal entscheidet. Sowas kennen wir schon aus den unzähligen All-Age-Fantasy-Titeln der letzten Jahre. Doch ich wage zu sagen, dass diese Geschichte der Auftakt von etwas ganz ganz Großem ist. Der Autor selbst ist ein Magier, denn er verbindet die unterschiedlichsten Ebenen der Geschichte so miteinander, dass man als Leser nicht mehr trennt zwischen Phantasieerzählung und Familiengeschichte, zwischen Erfahrungsbericht und Traum.

Ich möchte dieses Buch allen Erwachsenen ans Herz legen, die ihr eigenes Kindsein vergessen haben und allen Heranwachsenden, damit sie nie vergessen, was es bedeutet Kind zu sein.

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3 Kommentare »

  1. Mein Urteil zu diesem Buch fällt durchmischter aus:
    Glatte 5 Sterne gibt es für die Art, wie der Autor die Charaktere der Geschwister und ihr Verhältnis zueinander gestaltet. Die drei gehen sich genauso auf den Keks wie sie sich lieben – das ist wirklich gelungen.
    4 Sterne gibt es dafür, dass die Geschwister schon im Alltag Helden sind, aber das noch nicht wissen.
    4 Sterne gibt es auch dafür, dass sich der Autor Zeit lässt für die Abenteuer vor dem Großen Abenteuer. Die Geschwister landen eben nicht gleich in der Fantasy-Welt.
    Aber nur einen halben Stern gibt es für den Showdown. Der Autor versucht aus drei unterschiedlichen Perspektiven zu schreiben und verheddert sich darin. Da mangelt es ihm dann doch an Handwerkskunst.

    Aber mein Urteil ist definitiv Erwachsenen-Sicht :-)
    Die Testleser-Kids lieben das Buch.

    Comment: Dagmar Eckhardt – 12. Juni 2011 um 13:52

  2. ich hab’s auch schon hier liegen..
    muss auf dem stapel der zu lesenden bücher wohl doch weiter nach vorn rücken – nach diesem lobgesang. ich bin freudig gespannt.

    Comment: Kristin – 10. Juni 2011 um 15:30

  3. Sehr wahr, gut: Bücher können heilen
    John Lee Hooker hat immer davon gesprochen (gesungen): “Music Is The Healer” – das trifft auch auf Bücher zu.

    Comment: Siegfried Völlger – 10. Juni 2011 um 09:21

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