Zwecker, der promovierter Kunsthistoriker ist und nebenher für verschiedene Zeitungen wie unter anderem für die Süddeutsche arbeitet, hat mit “Was bisher geschah” ein unterhaltsames und stets spannend gehaltenes Geschichtsbuch geschrieben.
Bereits auf der ersten Seite nimmt uns Zwecker an die metaphorische Hand und führt uns von der Antike bis in die Gegenwart. Anhand von einzelnen Ereignissen oder Personen stelllt er dem Leser ganze Epochen vor, ohne sich dabei in Details, Daten oder Fakten zu verlieren. So begegnen wir Alxander dem Großen, beleuchten das Mittelalter, statten dem Italien der Renaissance einen Besuch ab, lernen die größten Kolonialmächte kennen, erfahren, wie es zum Ersten und Eweiten Weltkrieg kommen konnte, was die deutsche Wiedervereinigung für die Welt bedeutete, was die USA mit dem Römischen Imperium verbindet und zum Schluss wagt Zwecker sogar eine zarte Prognose für die Zukunft. Bei all dem beschränkt sich der Autor nicht allein auf Europa, sondern widmet sich auch den asiatischen, amerikanischen, südamerikansichen und afrikansichen Kontinenten, wodurch man einen wunderbaren Gesamtüberblick erhält. Zwar wünscht man sich als Leser, Zwecker würde an manchen Stellen, etwas tiefer ins Detail gehen, doch das hätte vermutlich den Rahmen dieses Buches gesprengt, zumal auch so die großen Zusammenhänge deutlich werden.
“Was bisher geschah” ist nicht nur für diejenigen zu empfehlen, die sich für Geschichte interessieren, sondern für alle, die sich wieterbilden möchten. Zudem ist das Buch in mehrere kurze Kapitel und Unterkapitel aufgeteilt, so dass man auch problemlos zwischen den einzelnen Epochen springen kann, wenn man das möchte.
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