Mit “Ich würde dich so gerne küssen” von Patrycja Spychalski ist bei cbt ein Roman erschienen, der jede Menge Romantik für junge Leser verspricht, von der Liebe zur Musik und dem Genuss von Freiheit erzählt.
Frieda wird 17. Ihren Geburtstag feiert sie mit ihrer besten Freundin Maja, die eigentlich genau das Gegenteil von ihr ist: aufgeweckt, extrovertiert und eine echte Stimmungskanone. Ständig lernt sie irgendwelche Jungs kennen, die dann mit ihr um die Häuser ziehen. So auch Jeffer, den Maja ihr an diesem Abend vorstellt. Bei Straßenkrawallen (es ist 1. Mai) verlieren sich Maja und Frieda und Jeffer hilft Frieda vor den wild gewordenen Demonstranten zu flüchten. Sie fangen an sich näher kennen zu lernen, sie reden, rauchen, verbringen die Nacht in Jeffers Wohnung (in getrennten Betten). Vor allem die Musik verbindet sie. Sie sehen sich wieder auf Straßenkonzerten, die Jeffer und seine Freunde geben. Dort lernt Frieda auch Kiki kennen, die sie vor Jeffer warnt: er sei ein Herzensbrecher. Dennoch trifft Frieda sich weiterhin mit ihm. Als ihre Eltern überraschend für drei Wochen ihre Flitterwochen nachholen, zieht sie wider aller Vernunft sogar bei ihm ein und genießt mit ihm eine nie so da gewesene Freiheit. Mit Musik, Partys und immer wieder Jeffer. Er ist gern in ihrer Nähe, stößt sogar Freunde zurück, um allein mit ihr zu sein. Doch was will Jeffer von ihr? Warum hat er sich ausgerechnet sie ausgesucht? Was ist das zwischen ihnen?
Schön erzählt. Seeeehr romantisch. Mit flotten Dialogen. Der Reiz dieser Liebesgeschichte ist gerade, dass man als Leser nicht weiß, wie Jeffer einzuschätzen ist und stets gespannt sein darf, wie sich ihre Beziehung zueinander entwickelt. Für Mädchen ab 12 Jahren. Und für alle Fans auch von Simone Elkeles “Du oder das ganze Leben” oder Rachel Cohn “Nick & Norah – Soundtrack einer Nacht”.
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