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Christian Morgenstern – Alle Gedichte in einem Band

Freitag, 20. September 2013
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 9 Stimmen.

Christian Morgenstern – Gedichte in einem Band

Christian Morgenstern am Morgen? Ja! Weil ich einen Storch gesehen hab.

Die heutige Morgenbeute, mit Gruß an alle die Geburtstag haben, besonders die “Knabel”, aus:
Gedichte in einem Band“:

Es fliegt ein Storch
übers Haus hin, horch,
der trägt ein Fröschel im Schnabel.

Ein Fröschel? Du Schaf!
Für die, die’s betraf,
war das Fröschel im Göschel
ein Knabel.


Christian Morgenstern – Gedichte in einem Band

Kerstin Gier – Silber, Das erste Buch der Träume

Mittwoch, 18. September 2013
4,17 von 5 Punkten, basierend auf 6 Stimmen.

Das Jugendbuch Silber, Das erste Buch der TräumeKerstin Gier - Silber, Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier ist der Auftakt zu einer neuen Trilogie, die gleich so erfolgreich gestartet ist wie ihre Zeitreise-Trilogie Rubinrot / Saphirblau / Smaragdgrün.

Die Schwestern Liv und Mia Silber müssen mit ihrer Mutter zu ihrem neuen Mann nach London ziehen. Dort müssen sie nicht nur mit ihren neuen Geschwistern Florence und Grayson klar kommen, sondern sich auch an ihrer neuen Schule einleben. Gleich in ihrer ersten Nacht im neuen Zuhause landet Liv in einer merkwürdigen Traumwelt auf einem Korridor mit Türen, eine dieser Türen führt sie in Graysons Träume und auf einen Friedhof, wo er und seine drei Freunde ein satanisches Ritual vollziehen. Unbeabsichtigt gerät sie so in die Clique mit den coolsten und gutaussehendsten Jungen der Schule, die aber gleichzeitig ein dunkles Geheimnis haben und sie nur für einen ihrer dunklen Zwecke mißbrauchen wollen.

Tzveta Sofronieva – Landschaften, Ufer. Gedichte

Donnerstag, 12. September 2013
4,89 von 5 Punkten, basierend auf 9 Stimmen.

Tzveta Sofronieva - Landschaften, Ufer. GedichteEin Fund: Tzveta Sofronieva – Landschaften, Ufer. Gedichte.
Manchmal gibt es diese Glücksfälle, man öffnet ein Buch, nicht vorne auf den ersten Seiten, irgendwo in der Mitte und beginnt zu lesen und man weiß sofort, dass das Eines ist das mit muss, dass da viel drinstehen wird. Und falls nicht viel mehr zugänglich sein sollte, dann ist das Erlebnis dieser ersten Zeilen schon wert, dass man das Buch hat.

Tzveta Sofronieva ist in Bulgarien geboren, lebt in Berlin und ist offen für die Welt und sie lässt die Welt in ihren Gedichten auftreten. Überraschend manchmal, was da plötzlich auftaucht, vielleicht für einen Moment sonderbar, aber deutlich, auch wenn man nicht kyrillisch lesen kann, oder griechisch, man meint schon zu verstehen, sollte aber nicht, wie immer bei Gedichten, zu voreilig sein.

Eric Berg – Das Nebelhaus

Mittwoch, 11. September 2013
4,14 von 5 Punkten, basierend auf 7 Stimmen.

Eric Berg - Das NebelhausDas Nebelhaus von Eric Berg ist ein Kriminalroman, in dem Gegenwart und Vergangenheit auf geniale Weise miteinander verwoben sind.

Die Journalistin Doro Kagel muß für ihre Zeitung ein zwei Jahre altes Verbrechen wieder aufrollen. Ein grauenvolles Massaker, das auf der idyllischen Insel Hiddensee im Haus eines Architekten passiert ist, drei Menschen wurden damals erschossen und eine Frau so schwer verletzt, daß sie im Koma liegt. Für die Polizei und alle Beteiligten steht fest, daß die Frau im Koma und Besitzerin der Waffe die Mörderin ist, die einen Amoklauf gemacht hat. Aber im Laufe ihrer Ermittlungen kommen Doro Kagel Zweifel. Sie freundet sich mit dem Sohn der ehemaligen Haushälterin an und beschließt selbst an den Tatort zu fahren.  Dort kommt ihr ein neuer schrecklicher Verdacht und die Situation spitzt sich auch für sie zu.

Thomas Weiß – Geschichten vom Herrn G.

Montag, 02. September 2013
4,88 von 5 Punkten, basierend auf 8 Stimmen.

Thomas Weiß - Geschichten vom Herrn G. ProsaBei der Nennung des Buchtitels Geschichten vom
Herrn G.
von Thomas Weiß denkt man natürlich sofort an die sehr berühmten Geschichten vom Herrn Keuner von Bertolt Brecht.
Weil Herr Weiß ein Pfarrer ist und sein Herr G. eben der G. ist, bietet sich an aus den Keuner-Geschichten ein passendes Zitat hierher zu stellen:

Herr Keuner und die Frage ob es einen Gott gibt

Einer fragte Herrn Keuner, ob es einen Gott gäbe. Herr Keuner sagte: Ich rate dir, nachzudenken, ob dein Verhalten je nach der Antwort auf diese Frage sich ändern würde. Würde es sich nicht ändern, dann können wir die Frage fallenlassen. Würde es sich ändern, dann kann ich dir wenigstens noch so weit behilflich sein, daß ich dir sage: Du hast dich schon entschieden: Du brauchst einen Gott.

Wolf Wondratschek – Lied von der Liebe. Gedichte

Mittwoch, 14. August 2013
4,60 von 5 Punkten, basierend auf 10 Stimmen.

Wolf-Wondratschek---Lied-von-der-Liebe.-GedichteWolf Wondratschek wird heute …. geehrt soll er werden für seine manchmal unschlagbar großartigen Gedichte! Seit langer Zeit kenne ich die schon, Zeilen, (jaja, natürlich, die auch: „Wir haben Trips geschluckt und nachgedacht und rumgefickt“), Gedanken, Bilder, und er tuts noch immer, wie man aufs Beste in einem Band mit neueren Gedichten sehen kann: Lied von der Liebe, feine Gedichte schreiben.

Was unbedingt nötig ist also: ein Band mit Wondratscheck Gedichten!

Wolf Wondratschek werden wir immer ehren für seine Gedichte, aber heute gratulieren wir auch noch zum Geburtstag!

Wolf Wondratschek bei Wikipedia

Es war Sommer

Es war Sommer,
und die Sonne schien,
und noch kürzer, das sah ich ein,
kann man Zehennägel nicht schneiden
und ließ es sein und las die Geschichte
weiter, die ich angefangen hatte,
eine Liebesgeschichte voller Hinweise
auf alle Fehler, die ich hinter mir
und in bester Erinnerung hatte,
säße ich sonst hier und bewunderte
das Paarungsverhalten der Fliegen,
einfach, schnell und auf Zucker?

Johann W. von Goethe – Sämtliche Gedichte

Mittwoch, 10. Juli 2013
4,91 von 5 Punkten, basierend auf 11 Stimmen.

Johann W. von Goethe - Sämtliche Gedichte Wenn nach einer langen Diskussion über Gedichte, Goethe spielt da immer eine Rolle, ist kaum zu umgehen, und das Verstehen von Gedichten, den Gebrauch und Nutzen, am Ende herauskommt:
Verstehen tu ichs meist nicht, aber ich wäre verloren ohne Gedichte, dann ist das ein schöner Erfolg und erfordert mindestens eines, das man unbedingt einmal wieder lesen sollte:

(Meine Lieblingszeile, ich fürchte sie wird oft als Handlungsanweisung verstanden, war lange die:
Es war getan fast eh gedacht.

Aber natürlich ist der Schluss auch immer wieder beeindruckend:
Glück!
Glück:
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden!

Und hierfür müssen schon die Götter angerufen werden, wenn man denn selbst aktiv wird, da ists mit dem schlichten Glück allein nicht getan:

Und lieben, Götter, welch ein Glück!

Jetzt aber los, das ganze Gedicht)

Willkommen und Abschied

Franziska Röchter – hummeln im hintern. Gedichte

Freitag, 05. Juli 2013
4,90 von 5 Punkten, basierend auf 10 Stimmen.

Franziska Röchter - hummeln im hintern. GedichteFranziska Röchter schreibt Gedichte mit Reim und Rhythmus, einer großen Musikalität.
Ein Lieblingsthema der Autorin ist: Erotik. Von angedeutet bis deutlich findet man das satirisch, witzig, gescheit in ihrem Gedichtband hummeln im hintern behandelt, aber natürlich nicht darauf beschränkt. Kein Thema ist vor ihren satirischen Blick und Biss sicher, erstklassige Beispiele dazu im zweiten Kapitel „AM BUFFETT DER EITELKEIT“

In einer Beschreibung von Franziska Röchter finde ich einen Satz der mir sehr zutreffend erscheint:
„Sie selbst hält sich eher für eine Mischung aus hyperaktiv und schüchtern.“
Das zeigt sie gern bei öffentlichen Veranstaltungen, bei Poetry Slams – hyperaktiv, aber in den Gedichten gönnt sie sich auch die schüchternen Momente.

Es gibt wenig Gelegenheiten bisher in diesem Sommer, für den Sommernachtstraum im Sinne von Franziska Röchter deswegen wenigstens in Gedichtform, voller Reim und Rhythmus:

Christian Morgenstern – Gedichte. Alle!

Montag, 01. Juli 2013
4,91 von 5 Punkten, basierend auf 11 Stimmen.

Christian Morgenstern – Gedichte in einem Band

Ohne ein Buch von Christian Morgenstern wärs ja kaum auszuhalten.  Die heutige Morgenbeute aus: “Gedichte in einem Band“:

DAS GEIERLAMM

Der Lämmergeier ist bekannt,
das Geierlamm erst hier genannt.

Der Geier, der ist offenkundig,
das Lamm hingegen untergrundig.

Es sagt nicht hu, es sagt nicht mäh
und frißt dich auf aus nächster Näh.

Und dreht das Auge dann zum Herrn.
Und alle habens herzlich gern.

Und dazu, ich höre Jubelchöre, ist das angekündigt – lieferbar ab Oktober 2013:

Georg Büchner – Leonce und Lena

Sonntag, 30. Juni 2013
4,60 von 5 Punkten, basierend auf 10 Stimmen.

Georg Büchner – Leonce und Lena„Kommod“ höre ich gestern jemand sagen, im Vorbeigehen und natürlich fällt mir sofort Georg Büchner ein – Leonce und Lena. Seit ich das Buch zum ersten Mal gelesen hab, sehr lange her, gehört der Schluß zu meinen Lieblingszitaten:

Valerio: Und ich werde Staatsminister, und es wird ein Dekret erlassen, daß, wer sich Schwielen in die Hände schafft, unter Kuratel gestellt wird; daß, wer sich krank arbeitet, kriminalistisch strafbar ist; daß jeder, der sich rühmt, sein Brot im Schweiße seines Angesichts zu essen, für verrückt und der menschlichen Gesellschaft gefährlich erklärt wird; und dann legen wir uns in den Schatten und bitten Gott um Makkaroni, Melonen und Feigen, um musikalische Kehlen, klassische Leiber und eine kommode Religion!“

Aber natürlich, ist ja nicht umfangreich, musste ich von Anfang bis Ende lesen, weil erst da ist das „kommod“, aber Büchner lesen ist ja immer nötig, das macht wach und aufmerksam.

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