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Finn Martin – Change

Donnerstag, 14. März 2013
4,67 von 5 Punkten, basierend auf 3 Stimmen.

Mit “Change” legt Finn Martin ein Soloalbum vor, das alles hat um international durchzustarten.

Dem Ein oder Anderen dürfte Finn Martin durch seine Band Asher Lane bekannt sein die mit ihrer  Single “New Days” in den internationalen Charts verteten war. Nun schlägt er den Solopfad ein. Auch wenn er bei dem deutschen Vorentscheid “Unser Song für Malmö” nicht gewonnen hat und wir somit nicht durch ihn vertreten werden beim Eurovison Song Contest, sollten wir ihm unbedingt weiterhin unsere Aufmerksamkeit schenken.

Mit Asher Lane hat er den halben Planeten umrundet und sich inspirieren lassen von den verschiedenen Eindrücken, Orten, Menschen, Erfahrungen und musikalischen Stilrichtungen.

Dabei herausgekommen ist sein Soloalbum “Change” und passender könnte der Titel nicht gewählt sein. Die Veränderung vom Bandmitglied zum Solokünstler für ihn selbst, die unterschiedlichen Songs die man jedes Mal neu entdecken kann und eine Melange aus Folk, Pop und Elektronik sind, dennoch aber ein großes Ganzes bilden.

Erich Kästner – Bücher für Kinder und Erwachsene!

Donnerstag, 27. Dezember 2012
4,94 von 5 Punkten, basierend auf 17 Stimmen.

Erich Kästner - Kästner für Kinder. 2 BändeKästner, natürlich, Erich Kästner! Eine blitzartige Erkenntnis, Wissen: Ich werde Kästner lesen!
Eigentlich ist es so, dass ich mir zu Weihnachten, „über die Feiertage“, immer einen großen Roman vornehme, einen Klassiker gern, Krieg und Frieden, Moby Dick, Tom Sawyer und Huckleberry Finn waren einige der Bücher der letzten Jahre (und, nicht unwichtig, alle schon gelesen, also ein Wiederlesen, Heimkommen eigentlich, wenn mans recht bedenkt).
In diesem Jahr war ich nicht etwas unentschlossen, Joseph und seine Brüder, Dichtung und Wahrheit, Madame Bovary waren in der engeren Wahl, als mir eben Kästner einfiel, vielleicht beim am Regal vorbeigehen flüchtig gesehen und später sich aufdrängend, so dass nur eine Möglichkeit bleibt: Kästner lesen!
Ich kenne die Kinderbücher erst seit ich erwachsen bin, er rührt mich ja wirklich zutiefst, und natürlich sind Fabian und auch Drei Männer im Schnee ein immer lohendes Vergnügen.
Drei Bücher wurden dann letztlich (wieder-) gelesen, ich mag ja die illustrierten Kinderbücher  sehr, hier gibt es eine sehr gute Ausgabe für Kinder in 2 Bänden, oder die Erwachsenenromane, am allerbesten natürlich man holt sich gleich alles, ist ja längerfristig unvermeidlich!
Und nach Abschluss der Kästner-Phase bin ich grad hier:
Sean Wilentz – Bob Dylanund Amerika. Sehr, sehr gut, soweit ich das jetzt schon sehen kann, selbst für jemand der etwas mehr weiß über Dylan gibt es hier einige interessante Aspekte und Gedankenwege.

The John Lennon Letters. Erinnerungen in Briefen

Mittwoch, 19. Dezember 2012
4,79 von 5 Punkten, basierend auf 14 Stimmen.

John Lennon - The John Lennon Letters. Erinnerungen in Briefen

Endlich, es ist schon etwas knapp geworden, habe ich das Geschenk gefunden:
The John Lennon Letters. Erinnerungen in Briefen.
Man kann da grausame Fehler machen, ich bin sicher Viele tun das auch, es geht um das Geschenk für mich!
Meist wird man recht erstaunt angesehen, auf die Frage: Was schenkst du dir? Die Leute tun das kaum, sehr schade, wäre eine so gute Gelegenheit.
Jetzt also für mich, entschieden, die Lennon-Briefe.
Zweifel, dass ich das brauche gabs ja eigentlich keine als ich das erste Mal darin geblättert habe, unglaublich sorgfältig hat Hunter Davies in jahrelanger Arbeit Briefe, Karten, Karikaturen von John Lennon gesammelt und daraus ist dieser prächtige Band entstanden. Man sieht die Handschrift, die Zeichnungen, die manchmal sehr aufmerksam und geradezu liebevoll gestalteten Briefe, geschäftlich, emotional, ernsthaft, bissig, ironisch … man kann nicht anders als Lennon zu folgen, mitzugehen, so genau kennenlernen wird man einen wie Lennon sonst kaum: Für Fans ohnehin unverzichtbar, für Neulinge – ich glaub nicht, dass die auskommen werden, zukünftig, ohne wenigstens ein paar der wichtigsten Beatles CDs und natürlich Lennon, eine Sammlung der besten Songs mindestens und das ist ja nur vernünftig!
Tolles Geschenk! Echt! Man muss nur die richtigen Leute kennen!

Alanis Morissette – Havoc and Bright Lights

Sonntag, 02. Dezember 2012
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 4 Stimmen.

Auf “Havoc and Bright Lights” präsentiert uns Alanis Morissette wie gewohnt ein Potpourri aus verschiedenen musikalischen Stilen und zeigt uns, dass sie nichts verlernt hat.

Der Opener “Guardian” erinnert an die Zeiten von “Ironic”, “Celebrity” und “Numb” hätten sich auch auf dem Album “Supposed Infatuation Junkie” befinden können und “Magical Child” hätte wunderbar auch auf “Under Rug Swept” gepasst. Beim Hören wird schnell klar, dass nach 20 Jahren Kreativität die Zeit still zu stehen scheint. Bei jeden anderen Künstler würde man wohl murren, nicht so bei Alanis. Erneut schafft sie es unser Interesse zu wecken. Textlich setzt sie ihren Weg nach Authentizität und Emotionen fort und lässt uns näher an sie heran rücken.

Alanis Morissette könnte sich auf ihrem Erfolg ausruhen, -beweisen muss sie sich musikalisch eigentlich nichts mehr – doch sie ist Musikerin durch und durch und das merkt man diesem Album an.

Wieder ein Volltreffer für die Kanadierin!

The Rolling Stones: 50

Mittwoch, 19. September 2012
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 11 Stimmen.

The Rolling Stones: 50. Bildband

The Rolling Stones: 50.
Die Stones feiern sich selbst – 50 Jahre Band-Geschichte verpackt in einen Band mit mehr als 1000 Fotos und Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts, Ron Wood haben ganz ernsthaft auch selbst daran mitgearbeitet, ausgewählt, steuern Kommentare und Statements bei.
Man muss da gar nicht groß rumreden, das muss man doch haben, oder?
Weil:
Es gibt keine wahrere Aussage als:
Die größte Rock’n'Roll Band der Welt!

Schon recht früh in ihrer Karriere haben Sie in einem ihrer größten Songs auch so etwas wie eine Selbstbeschreibung gegeben:

Please allow me to introduce myself
I’m a man of wealth and taste

Aus:
Sympathy For The Devil (Mick Jagger / Keith Richards) von Beggars Banquet (68)

The Rolling Stones: 50. Bildband

Auf dem nächsten Bild ist die ganze gesellschaftsumwälzende Haltung der Stones deutlich sichtbar -
Was sie natürlich selbstironisch und treffend schon 69 so beschrieben haben:

I got nasty habits, I take tea at three

Johnny Cash – Geburtstag am 26. Februar 1932

Freitag, 17. Februar 2012
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 14 Stimmen.

Johnny Cash. Bildband mit Fotos von Andy Earl

Johnny Cash wäre am 26. Februar 80 Jahre alt geworden, 2003 ist er verstorben.
Geblieben ist er ein Monument amerikanischer Musik. Das könnte im ersten Moment abschrecken, Monumente sind häufig etwas schwer zugänglich und zu Bewahrern des reinen Erbes fühlen sich auch immer gern die Kenner berufen, aber das ist alles nicht so wichtig, was man braucht sind ein paar Johnny Cash CDs (auf jeden Fall die American Recordings, die Rick Rubin in den letzen Lebensjahren mit Cash produziert hat, und natürlich auch Aufnahmen aus den Anfangszeiten der Karriere, und von denen dazwischen natürlich.), vielleicht auch noch die eine oder andere DVD, von den Büchern ist für mich dieser Bildband der interessanteste: Johnny Cash. Fotos von Andy Earl

Andy Earl hat Cash 1994 auf der Australientournee begleitet und 1997 in Nashville besucht, entstanden sind großartige Fotos, die Cash zeigen wie er wohl tatsächlich war: ernst, amüsiert (“verschmitzt” fällt mir ein), für einen Spaß zu haben und natürlich, das war ja sein Leben, ein Showman.

Hier ein paar meiner Lieblingsfotos aus dem Bildband:

Johnny Cash. Bildband mit Fotos von Andy Earl

Hart & Zart

Donnerstag, 24. November 2011
4,79 von 5 Punkten, basierend auf 24 Stimmen.

Neue Volksmusik aus Bayern – Hart & Zart

Eine große Rührung hat mich gepackt, heute Morgen, im Zug, und ich hab sehr intensiv aus dem Fenster schaun müssen, um die Rührung nicht für alle sichtbar werden zu lassen. Ich hab die erste CD der Doppelcd Hart & Zart. Vol. 4 gehört, Details, bei welchem der Songs mich die Rührung so heftig gepackt hat, werde ich natürlich nicht verraten, der Niederbayer “hüpft ja nicht heraushängenden Innereien übers Moos”, wie mal jemand gesagt hat (ich weiß leider nicht mehr wer, aber Danke ).
Die CD ist herausgegeben von der MundArtAgeh e.V. (genau: Verein zur Förderung der Mundart in der zeitgenössischen Popularkultur MundArtAgeh e.V.) und enthält die interessanteste Sammlung von Songs mit bayerischen Mundarttexten (bisschen Österreich ist auch vertreten, die nächste Verwandtschaft halt) die man sich denken kann.

 

Greil Marcus – When That Rough God Goes Riding. Über Van Morrison

Mittwoch, 23. November 2011
4,85 von 5 Punkten, basierend auf 13 Stimmen.

Greil Marcus, verehrender Schreiber über Bob Dylan, begibt sich hier auf die Suche nach, und die Beschreibung von Van Morrison: When That Rough God Goes Riding.
Marcus hat schon immer polarisiert, seine Beschreibung von Musik und ihrer Wirkung, unter Einbeziehung der ganzen Welt, Geschichte, Mystik, Weltall, Liebe, endgültige Erkenntnis, das kann er alles, und mehr, mehr,  in einem Seufzen des Sängers finden, ist nicht jedermanns Sache.
Ich finds wunderbar, lese alles was ich von ihm finden kann und hab größtes Vergnügen damit.
Es ist ja ein einfaches Mittel: man muss ihm nicht in allem folgen, aber man kann prächtig sich selbst, das eigene Hören und Verstehen messen und vielleicht das Wichtigste, man wird gezwungen die Musik wieder einmal genauer anzuhören, hinzuhören, was denn wirklich in der Musik steckt, und jedes Mal wieder wird man Neues drin finden, ohne Zweifel, weil wir hier über Van Morrison reden, einen echten Zauberer.

Andy Earl – Johnny Cash

Dienstag, 05. Juli 2011
5,00 von 5 Punkten, basierend auf 12 Stimmen.

Johnny Cash in den 90er Jahren.

Andy Earl hat ihn 1994 und 1997 besucht in Nashville und er hat ihn, nachdem der Produzent Rick Rubin Cash mit den “American Recordings” noch einmal weltweit erfolgreich gemacht hatte, auf der Australientournee 1994 begleitet. Entstanden sind grandiose Fotos, die die unglaubliche Präsenz von Johnny Cash zeigen.
Earl sagt, dass die beiden Hunde auf dem Coverfoto sich tatsächlich freiwillig so hinsetzten, aber man sieht auf den Fotos auch, dass Cash sich amüsiert über die Inszenierung, und trotzdem sind sie ernst und würdevoll, und eben mit einer kleinen Ironie – einer der Bildbände die man haben sollte, weil sich mehrmaliges Anschaun wirklich lohnt.

Georg Ringsgwandl – Das Leben und Schlimmeres. Hilfreiche Geschichten

Freitag, 24. Juni 2011
4,64 von 5 Punkten, basierend auf 22 Stimmen.

Georg Ringsgwandl – ich habe seit langem die starke Vermutung, dass er ein ZEN-Meister ist. “Das Leben und Schlimmeres. Hilfreiche Geschichten”, sein neues Buch, verstärkt meine Vermutung.
Wenn ichs richtig weiß, ist es so, dass der ZEN-Meister seinem Schüler helfen will und muss, das logische Denken zu vermeiden, zu vergessen, es zu verhindern, um ihm einen unverstellten und direkten Weg zur Erleuchtung zu zeigen und zu ermöglichen.
Das logische Denken also – genau dem geht Ringsgwandl auch an den Kragen.
Ich hab ihn einige Male live gesehen, spielt er so grandiose Shows wie UNTERSENDLING, ist es schon passiert, dass er recht gelassen und ruhig die meisten Songs der CD spielt, begleitet von einer Gruppe herausragender Musiker, Nick Woodland etwa, der coolste und vermutlich der beste englische Münchner, der jemals Gitarre gespielt hat, da also kann es sein, daß Ringsgwandl das Publikum mitnimmt, in gar nicht so weit entfernte Gegenden wie etwa bei “Lebn ois wiara Kuah” oder “Nachtaktives Tier” – er spielt auch ein paar sehr gute Cover-Versionen, etwa ” Nix mitnehma” nach “Gotta serve somebody” von Bob Dylan oder, ganz grandios gut getroffen, “C’est la vie” nach “You never can tell” von Chuck Berry.

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