Nie hat mir Kochen so viel Spaß gemacht!
Danke Marc Pierschel, Lies Hermans und Denise Kästner für “Vegan lecker lecker!”
Einleitend haben die Köche ein paar Sätze geschrieben. Sie hätten zum Beispiel darauf geachtet, dass die Zutaten “leicht erhältlich und bezahlbar” sind. Tatsächlich konnte ich bisher alles ganz einfach besorgen, das meiste im Supermarkt und ein paar Sachen wie Hefeflocken im Bio-Laden. Die Zutaten für die verschiedenen Gerichte überscheiden sich außerdem oft und einiges hatte ich sowieso schon zu Hause. Auf Seite 4 erklären sie, was “vegan leben” bedeutet.
Das Kochbuch ist in einige Kapitel unterteilt. Im ersten, “Basics”, wird zum Beispiel gezeigt, wie man Tofu grundsätzlich zubereiten kann. Auch sind dort zwei Variationen zur Zubereitung von Hefeschmelz erklärt, “veganer Käse” zum Überbacken.
Es folgen die Hauptgerichte und kleine Gerichte. Nach dem Salatkapitel wird Brotbacken gezeigt und anschließend einige Aufstriche vorgestellt.
Der Süßspeißen-Teil erstreckt sich über einige Seiten, fängt an mit Trüffeln, geht weiter mit Pfannkuchen, Muffins, sämtlichen Kuchen, Donuts, Waffeln und endet mit Knusper-Schoko-Pralinen.Von Anfang ist mir jedes Mal bei nur Anblick des Schokokuchenrezepts (s. 48) das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Gleich habe ich eine Springform und ein paar wenige Zutaten besorgt und losgebacken. Der Schokokuchen schmeckt göttlich!!!
Seit ich dieses Buch habe, backe ich.
Die Rezepte sind anregend, vielseitig und vor allem LECKER!
Das Buch ist auch eine Antwort auf die nervige Frage: “Was isst du denn dann noch?” Vegan essen bedeutet nicht krampfhaftes Suchen nach Alternativen, sondern man bereitet ein paar Sachen anders zu bzw. kocht grundsätzlich anderes – und dazu ohne schlechtes Gewissen.
Tofu-Nuggets (s.41) haben einen neuen Fan. Die Müsliriegel sind Energiebomben. Tofu schmeckt mir jetzt viel besser und ich kann mehr daraus machen. Endlich ein veganes Muffin-Rezept, das klappt. In Zukunft gibt’s mindestens einmal pro Woche Paella. Und egal, was ich in Zukunft koche, es hat auf jeden Fall mehr Würze.
Ich bin auch sehr dankbar für das übersichtliche Layout: Pro Seite ein Rezept und immer mit Bild, das einem jedes Mal ein Vorstellung davon gibt, was man überhaupt kocht. Und dank dem Design ist der nächste Schritt auf einen Blick erkennbar. Ein Kochbuch als Ringbuch ist ideal! Denn es bleibt immer offen liegen und nimmt zudem wegen seines kompakten Formats auf der Küchentheke kaum Platz ein – was mich bei meinen anderen Kochbüchern stört. Die Mengenangaben sind bei vielen Rezepten sehr großzügig. Wenn man normal Hunger hat, dann reichen locker 2/3 (z. B. Grünkernese (s. 12)).
Ich habe das kreative Kochen wieder für mich entdeckt. Mit Übung beim Zwiebelschneiden etc. werde ich ich diese Gerichte bald genauso schnell zubereiten wie etwas halb Fertiges. Und dieses Essen schmerkt natürlich viel besser, es ist mehr Abwechslung drin, außerdem günstiger und gesünder.
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Auf der letzten Seite befindet sich ein Geheimrezept – in einem 3D-Bild vesteckt.
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Schöner Beitrag – und in der Tat ein gutes Buch.
Kann ich auch nur empfehlen.
Gruß,
Jana
Kommentar: Jana – 18. März 2012 um 20:05
Der Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf. Vor allem Brotbacken funktioniert total kinderleicht mit dem 5-Minuten-Brot, die Zutaten für den Schokokuchen hat mensch fast immer da und die Gerichte sind interessant und lecker! Das Buch ist relativ dick und praktisch zum Kochen wegen dem Ringbuch, außerdem sind die Rezepte fast immer auf eine Seite begrenzt.
Kommentar: Lisa Keiter – 05. August 2011 um 17:40