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Tagebuch einer Hospitantin

Berlin, Volksbühne 1992/93.
Buch (kartoniert)
Tagebuchaufzeichnungen einer Regiehospitantin u¿ber den turbulenten Aufbruch an der Berliner Volksbühne 1992/93.Theater ist kein Familienersatz.Annika Krump kommt 1991 als 21-Jährige aus ihrer Heimatstadt Trier nach Berlin. Nicht nur d... weiterlesen
Buch

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Produktdetails
Titel: Tagebuch einer Hospitantin
Autor/en: Annika Krump

ISBN: 3895813559
EAN: 9783895813559
Berlin, Volksbühne 1992/93.
Alexander Verlag Berlin

Februar 2015 - kartoniert - 135 Seiten

Beschreibung

Tagebuchaufzeichnungen einer Regiehospitantin u¿ber den turbulenten Aufbruch an der Berliner Volksbühne 1992/93.Theater ist kein Familienersatz.Annika Krump kommt 1991 als 21-Jährige aus ihrer Heimatstadt Trier nach Berlin. Nicht nur die Stadt steckt im Aufbruch. Ost und West treffen aufeinander; eine neue Kunst- und Kulturszene lotet Grenzen aus und erschließt ungeahnte Nischen und Freiräume. Die junge Literaturstudentin gerät als Regiehospitantin mitten in den Tumult der bewegten Berliner Umbruchsjahre und der Volksbühne hinein, wo Frank Castorf, Christoph Schlingensief, Christoph Marthaler und Johann Kresnik mit ihren Inszenierungen die aktuelle politische Welt ins Theater holen. Krumps Tagebuchaufzeichnungen lassen die Stimmung der Stadt und das Theaterleben an der Volksbühne 1992/93 wieder lebendig werden.

Portrait

Annika Krump ist Performancekünstlerin und Autorin.Sie arbeitete 1992-1995 an der Berliner Volksbühne als Regiehospitantin bei Frank Castorf, Dramaturgieassistentin bei Matthias Lilienthal und Regieassistentin bei Herbert Fritsch und Christoph Marthaler.Seit 1993 ist sie als Performancekünstlerin auf nationalen und internationalen Bühnen unterwegs. Seit 2014 tritt sie als AnniKa von Trier als Singer/Songwriterin auf.www.annika-von-trier.com

Leseprobe

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Vorwort

Wenn man in den Anfangsjahren an Castorfs Volksbühne etwas lernen konnte, dann war es das 'Leben im Selbstwiderspruch' oder die Fähigkeit, gleichzeitig in entgegengesetzte Richtungen zu streben: nicht nur am Erfolg, sondern auch am Scheitern zu arbeiten, oder in einem Atemzug Arbeit und Faulheit zu propagieren, Sparsamkeit und Verschwendung, Wahnsinn und Vernunft, Berechenbarkeit und Spontanität, Avantgarde und Populismus und sogar Demokratie und Diktatur - Spätestens nach zehn Jahren war die dort praktizierte Widerspruchskultur paradigmatisch für fast ganz Berlin.
Carl Hegemann


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