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Der Fall Moriarty

Eine Geschichte von Sherlock Holmes' großem Gegenspieler. Originaltitel: Moriarty. 'Sherlock Holmes (andere…
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Sherlock Holmes ist tot.

Der berühmte Detektiv und sein genialer Gegenspieler Moriarty sind in den Abgrund des Reichenbachfalls gestürzt.
Nur wenige Tage später trifft der Pinkerton-Detektiv Frederick Chase aus New York... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Der Fall Moriarty
Autor/en: Anthony Horowitz

ISBN: 3458176128
EAN: 9783458176121
Eine Geschichte von Sherlock Holmes' großem Gegenspieler.
Originaltitel: Moriarty.
'Sherlock Holmes (andere Autoren)'.
Übersetzt von Lutz-W. Wolff
Insel Verlag GmbH

Oktober 2014 - gebunden - 341 Seiten

Beschreibung

Sherlock Holmes ist tot.

Der berühmte Detektiv und sein genialer Gegenspieler Moriarty sind in den Abgrund des Reichenbachfalls gestürzt.
Nur wenige Tage später trifft der Pinkerton-Detektiv Frederick Chase aus New York in Europa ein, denn Moriartys Ableben hat in Londons Unterwelt ein gefährliches Vakuum hinterlassen, das nur allzu schnell von einem neuen König des Verbrechens gefüllt wird: Ein mysteriöser Mann namens Devereux macht sich daran, Moriartys Platz einzunehmen und London in ein Chaos aus Mord und Totschlag zu stürzen.

Unterstützt von Inspector Athelney Jones vom Scotland Yard, der die Ermittlungsmethoden des großen Sherlock Holmes verbissen studiert hat, verfolgt Frederick Chase die Spur dieses neuen kriminellen Genies. Ihre Jagd führt sie in die dunkelsten und gefährlichsten Winkel der englischen Hauptstadt, von den Docks bis in die Katakomben des Smithfield Meat Market, einem Mann entgegen, den alle fürchten, aber den kaum einer je gesehen hat.

Nach seinem Erfolg "Das Geheimnis des weißen Bandes" gelingt es Anthony Horowitz einmal mehr, der Welt von Arthur Conan Doyle neues Leben einzuhauchen. Virtuos verbindet er das Stilvolle der alten Holmes-Geschichten mit der atemlosen Rasanz heutiger Spitzenthriller zu einem Kriminalfall, nach dem Watson sich die Finger geleckt hätte. The Game is on!

Portrait

Anthony Horowitz, 1956 in Stanmore (England) geboren, ist einer der erfolgreichsten Autoren Englands. In Deutschland ist er vor allem für seine Jugendbücher um den Helden Alex Rider bekannt. Neben zahlreichen Büchern hat er Theaterstücke und Drehbücher (u. a. Inspector Barnaby) geschrieben.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Wer die Romane von Sherlock Holmes liebt, seinen Ermittlungsstil und die Sprache, der wird nach dem Fall Moriarty ganz gespannt auf eine neue Geschichte von Horowitz warten." Nicole Abraham, Hessischer Rundfunk 29.10.2014
Bewertungen unserer Kunden
--
von Anonym - 02.04.2016
Es geht um den New Yorker Detektiv Frederick Chase, der den berühmten Gangster Clarence Devereux bis nach Europa verfolgt. Seine Spur führt zu Sherlock Holmes Erzfeind Moriarty. Beide sollen nach einem mysteriösen Zwischenfall an den Reichenbachfällen in der Schweiz ums Leben gekommen sein. Hier trift der Erzähler dieser Geschichte Frederick Chase auf den Londoner Kriminalinspektor Athelney Jones. Dieser ist ein großer Bewunderer von Holmes und versucht ihm nach zu eifern. Als Chase dem Inspektor erzählt, dass Devereux die dunklen Geschäfte Moriartys in London übernehmen will, beginnen sie zusammen zu arbeiten und ihn zu schnappen. Sie folgen einer heißen Spur durch ganz London und treten damit in die Fußstapfen von Holmes und Watson. Dabei geraten die Beiden in auswegslose Situationen, denn ihr Gegner scheint übermächtig zu sein. Mir hat das Buch eigentlich gut gefallen, doch ich war überrascht, dass Inspektor Jones versucht hat ein neuer Holmes zu sein. Das ist ihm leider nicht ganz gelungen. Das Ende war im Großen und Ganzen vorhersehbar. Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen und ich freue mich auf die nächsten Romane von Anthony Horowiz.
Der Fall Moriarty
von anyways - 05.04.2016
In dem kleinen schweizerischen Dörfchen Meiringen ist die Leiche des Mathematikprofessors und ärgsten Widersachers von Sherlock Holmes, Moriaty aufgetaucht. Sowohl aus der Alten als auch aus der Neuen Welt machen sich zwei Herren auf, die Leiche zu identifizieren. Aus London reist Inspektor Jones vom Scotland Yard an, und auch die berühmte Pinkerton Detektei aus New York, schickt ihren besten Mann, Detektiv Frederick Chase. Letzterer versucht ein Schriftstück, das aus Amerika an den Professor ging, in dessen Hinterlassenschaften zu finden. Ein Brief mit hochbrisantem Inhalt, von einem Mann geschrieben der in Sachen Bösartigkeit dem Verstorbenem das Wasser reichen kann. Schon als Kind habe ich die Geschichten des Detektivduos Holmes/ Watson verfolgt. Jetzt gibt es einen Autor der dem Original sehr nahe kommt, und dessen erste Geschichte ich ebenso begeistert las wie die Originale. Ich war also hochgradig neugierig auf dieses Buch und habe die ersten Seiten verschlungen. Jedoch stoppte mein Leseeifer ziemlich abrupt, da mich einige Dinge stark irritierten. Es ist schon ein großes Kunststück eine Buchserie die Millionen von Menschen über Jahrzehnte begeistert hat und immer noch begeistert, nicht nur zu kopieren oder zu imitieren sondern den Faden der Geschichte erfolgreich weiter zu spinnen. Dies gelingt dem Autoren in meinen Augen nicht. Warum? Viele kleine Ungereimtheiten die sich im Laufe der Geschichte stark summierten. Ich weiß z. Bsp. Das "Watson" mit allen Inspektoren von Scotland Yard, hart ins Gericht geht. Nicht nur was ihre Arbeit betraf sondern vor allem (auch in medizinischer Hinsicht ihr Aussehen, treffende Beschreibungen, in den seltensten Fällen aber schmeichelhafte Bewertungen. Nun in diesem Buch agiert Inspektor Jones, eine Figur die mir in der Beschreibung des Autors überhaupt nicht bekannt vorkam, tja das eigentliche Original war bullig, hatte ein rotes Gesicht, wahrscheinlich hohen Blutdruck und aufgedunsene Tränensäcke. Unser Jones hier sieht aber wie eine Kopie des Sherlock Holmes aus und er agiert auch genauso. Auch der angebliche Pinkerton- Detektiv rutscht nach wenigen Seiten in den Part des Dr. Watson mühelos aber wie schlecht abgekupfert herein. Nein diese Geschichte hat mich ziemlich von Beginn an nicht in ihren Bann ziehen können. Dabei gibt es durchaus einen nachvollziehbaren Plot, gute Spannungsbögen und ein überraschendes Ende aber sie passen bei Weitem nicht an das Original heran.
Der neue Sherlock Holmes-Roman von Anthony Horowitz
von Inge Weis - 09.12.2015
Inspektor Jones auf Holmes Spuren. Ein Krimi aus der viktorianischen Zeit. Der Mythos Sherlock Holmes lebt, auch wenn der Detektiv in diesem Abenteuerroman gar nicht auftritt. Anthony Horowitz setzt in seiner Fortschreibung auf Tempo und drastische Details. Der Roman beginnt im Jahr 1891, Sherlock Holmes und sein Widersacher Professor Moriarty sind in den Reichenbachfällen ums Leben gekommen. Vermeintlich! Mit diesem vermeintlichen Tod von Holmes in der Geschichte Das Letzte Problem beginnt Der Fall Moriarty von Anthony Horowitz. Der britische Drehbuchautor und Romancier hatte bereits 2011 mit Das Geheimnis des weißen Bandes einen Roman um Sherlock Holmes vorgelegt. Dass Sherlock überlebt, kann man bei Conan Doyle nachlesen, über James Moriarty schweigt sich der Autor allerdings aus. Bühne frei für Anthony Horowitz: Er nimmt sich die Freiheit, Moriarty zum Haupthelden seines Romans zu machen, ohne dass der im Mittelpunkt steht. Das erledigt ein absolut würdiger Nachfolger von Sherlock Holmes, Inspektor Jones von Scotland Yard. Mithilfe des amerikanischen Detektivs Frederic Chase versucht er, dem gefürchteten Gangster Clarence Devereux auf die Schliche zu kommen, der Kontakt zu Moriarty aufzunehmen versuchte und London zum Schauplatz grausiger Verbrechen auserkoren hat. Anthony Horowitz ist ein genialer Autor, der dem Stil Arthur Conan Doyles sehr nahekommt. Zum Ende hin hat Horowitz für seine Leser noch eine fausdicke Überraschung parat, die er im Romantitel bereits angedeuted hatte. Ein wenig fühlt man sich als Leser dann doch an der Nase herumgeführt. Dieser neue Sherlock-Holmes-Roman, der ohne Sherlock Holmes auskommt, wird jeden Freund klassischer Kriminalliteratur begeistern. Für alle Sherlock-Fans ist er ein Heimspiel, für alle anderen hoffentlich der Beginn einer neuen Leidenschaft. Der Roman ist äußerst elegant geschrieben, hochspannend, logisch und sehr empfehlenswert. Aber Sherlock fehlt mir trotzdem...
Horowitz:Der Fall Moriarty
von Klara - 02.01.2015
Die Geschichte "Der Fall Moriarty" beginnt fünf Tage nach dem Zweikampf zwischen Moriarty und Holmes an den Reichenbachfällen, in dessen Folge beide in den Abgrund stürzen. Der Amerikaner Frederick Chase ist Chefermittler bei der Detektivagentur Pinkerton in New York. Er ist erst nach England und dann weiter in die Schweiz gereist. Als er in England von Bord des Schiffes ging, hatte er in der Zeitung gelesen, dass unterhalb der Reichenbachfälle eine Leiche aus dem Wasser geholt wurde. In der Polizeistation trifft er auf Inspektor Athelney Jones von Scotland Yard. Doch Chase ist nicht auf der Suche nach Holmes, er ist an Moriarty interessiert. Jones und Chase finden bei der Untersuchung der Leiche eine geheime Botschaft, deren Entschlüsselung sie auf die Spur des Amerikaners Clarence Devereux führt. Niemand hat ihn bisher gesehen, aber er ist skrupelloser als alle anderen Verbrecher. Der brutal getötete Jonathan Pilgrim arbeitete als Informant für Pinkerton. Daher weiß Chase auch, dass Devereux nicht nur die ganze amerikanische Unterwelt regiert, er wollte sich mit Moriarty verbünden, um eine transatlantische Zusammenarbeit auszuloten. Scotland Yard hatte immer die Sorge, dass sich Moriarty in Amerika niederlässt, doch jetzt geht die Expansion in die andere Richtung. Chase und Jones reisen umgehend nach London zurück. Sie müssen den übelsten Verbrecher auf diesem Planeten finden, bevor er sein Verbrechersyndikat in London aufbauen kann, denn nach Moriartys Tod kann er dessen ganze Organisation übernehmen. Anthony Horowitz zweiter Roman "Der Fall Moriarty" kann ohne die Kenntnis des Bestsellers "Das Geheimnis des weißen Bandes" gelesen werden. Der Autor hat die Geschichte in der Zeit angesiedelt, in der Sherlock Holmes untergetaucht war oder als tot galt, und füllt somit eine rätselhafte Lücke. Die Leser der Sherlock-Holmes-Geschichten haben sich immer gefragt, was wohl in diesen drei Jahren bis zu seinem Auftauchen geschehen sein könnte. Ein genialer Schachzug des Autors, denn genau so hätte sich alles zugetragen haben können. Jones ist ein glühender Verehrer von Sherlock Holmes, hat ihn studiert und alles von ihm gelernt. Selbst aus den kleinsten Kleinigkeiten zieht er seine Rückschlüsse und fügt alle Puzzleteilchen erfolgreich zusammen. Chase, der hier als Ich-Erzähler in Erscheinung tritt, erscheint dem Leser von Beginn an etwas suspekt, auch weil er selbst über sich sagt, dass es zu seiner Geschichte gehört, dass er der Chefermittler bei der Agentur Pinkerton ist (S. 12). Was hat es mit dieser Äußerung auf sich? Horowitz hat einen atmosphärisch dichten und spannenden Roman geschrieben der den Leser gekonnt in die alte Zeit versetzt. Am Ende gibt es eine überraschende Wendung, die selbst den erfahrenen Krimileser in großes Erstaunen versetzt. Mir gefällt ganz besonders, in welchem Maße der Autor auf die bekannten Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle Bezug nimmt. Er übernimmt die Randfigur Athelney Jones aus "Das Zeichen der Vier" und macht sie zu seinem Protagonisten. Auch Inspector Lestrade von Scotland Yard, der bei schwierigen Fällen oft auf die Hilfe von Sherlock Holmes angewiesen war, ist wieder mit von der Partie. Es fehlt auch nicht an Anspielungen auf Handlungselemente aus den Originalen. Chase übernimmt bei Horowitz Dr. Watsons Rolle. Alles passt zusammen, es gibt keinen Bruch mit der Tradition. Sir Arthur Canon Doyle hätte an dieser Geschichte seine Freude gehabt, und von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
Lebt Moriarty noch?
von Lerchie - 13.01.2016
Inspektor Jones von Scotland Yard und der Pinkerton Agent Chase untersuchten die Leiche, die auf dem Steintisch lag. Chase vermutete einen Brief den der Tote bekommen haben müsste und letztendlich fanden die beiden Herren einen, der in der Jacke des Toten eingenäht war. Es hieß, Moriarty sei in die Reichenbachfälle gestürzt beim Kampf mit Sherlock Holmes. Inspekter Jones, der ein große Fan des englischen Detektivs war, entschlüsselte den Brief und so fuhren beide, Jones und Chase nach London. Chase suchte nach dem Mörder seines Freundes Jonathan Pilgrim. Er hatte Jones mitgeteilt, dass er auf der Spur von Clarence Devereux war. Dieser wollte die Organisation Moriartys übernehmen. Er stellte den Mann recht gefährlich dar, so dass Jones sich auf ihn ansetzte. Die Nachforschungen und die Verfolgungen der Verbrecher erforderte einige Opfer auf beiden Seiten. Unddort, wo Devereux sich aufhielt, konnte man ihn nicht so einfach herausholen¿ Das Ende war dann doch, zumindest ein kleines bisschen, überraschend. Dies ist zwar nicht das erste Buch, das ich von Anthony Horowitz gelesen habe, aber der erste Sherlock Holmes überhaupt. Ich bin auch etwas enttäuscht, denn von Horowitz hatte ich mehr Spannung erwartet. Diese ganze Geschichte war mir etwas, wie soll ich es ausdrücken, zu flach. Zwar passierte viel und es floss auch einiges an Blut, aber die Figuren konnten mich nicht so recht überzeugen. Richtig spannend wurde es dann erst, als es auf das Ende zuging, und ich etwas erfuhr, mit dem ich nicht unbedingt gerechnet hatte. Ich will nicht sagen, dass das Buch nicht gut war, das war es durchaus, aber die Erzählweise war mir zu langatmig. Obwohl ich Bücher, die im Ich-Format geschrieben sind, ganz gerne lese. Doch ich denke, dass es allen Sherlock Holmes Fans gefallen wird, auch wenn ich vermutlich nie wirklich einer sein werde.
Horowitz:Der Fall Moriarty
von Gisel - 30.12.2014
Sherlock Holmes forever? Inspector Athelney Jones von Scotland Yard macht sich auf die Spuren Moriartys, der an den Reichenbachfällen zu Tode gekommen sein soll. Vor Ort trifft er Frederick Chase, einen Beauftragten der Detektei Pinkerton in New York. Beide entdecken, dass ihr Ziel dasselbe ist, nämlich nachzuprüfen, ob Moriarty tatsächlich zu Tode kam und wo sich der amerikanische Gangster Clarence Devereux versteckt, der seine Geschäfte nach London ausdehnen will. Jones und Chase begeben sich nach London, wo sie weiter recherchieren. Werden Jones und Chase das Geheimnis um Moriarty und Devereux lüften? Ganz in der Tradition der Geschichten um Holmes und Watson baut Anthony Horowitz die Geschichte auf, mit Athelney Jones als möglichen Nachfolger von Sherlock Holmes. Auch der Sprachstil lehnt sich an die allseits bekannten Krimis um den berühmten Detektiv an. Doch Achtung, der Autor baut eine unverhoffte Wendung ein " mehr kann ich hier nicht verraten" Ich bin etwas gespalten über dieses Buch. Einerseits bietet der Autor sich an in der Nachfolge von Sir Arthur Conan Doyle, doch die überraschende Wende gegen Ende der Geschichte war für mich ein Bruch, den ich nicht ganz nachvollziehen kann. Nein, während mich "Das Geheimnis des weißen Bandes" sehr gut unterhalten hat, ist dieses Buch nicht wirklich was für mich"
Horowitz:Der Fall Moriarty
von kathiduck - 04.01.2015
Nach dem mysteriösen Unglück an den Reichenbachfällen trifft der Pinkerton-Detektiv Frederick Chase aus New York in der Schweiz ein, denn angeblich wurde die Leiche von Professor Moriarty, Holmes' genialem Gegenspieler, gefunden. Dessen Tod hat in Londons Unterwelt ein gefährliches Vakuum hinterlassen, das der amerikanische König des Verbrechens, Clarence Devereux, versucht auszufüllen und London dadurch in ein Chaos aus Mord und Totschlag stürzt. Gemeinsam mit Inspektor Athelney Jones von Scotland Yard, der die Ermittlungsmethoden von Sherlock Holmes eingehend studiert und nun übernommen hat, versucht er Devereux zu stellen. Doch bei ihrer Jagd durch die dunkelsten und gefährlichsten Gassen Londons stoßen sie nicht nur auf viele Opfer des neuen "Moriarty", die grausam ermordet wurden, sondern lenken auch dessen Aufmerksamkeit auf sich. Nach seinem Holmes-Erstling "Das Geheimnis des weißen Bandes" hat Anthony Horowitz mit "Der Fall Moriarty" abermals bewiesen, dass er in die Fußstapfen von Sir Arthur Conan Doyle treten kann. Dafür bekommt er von mir fünf Sterne. Die beiden Ermittler, Frederick Chase und Athelney Jones, waren mir schon von den ersten Seiten an sympathisch, vor allem, weil Jones seine Mitmenschen auf die gleiche Art und Weise beobachtet und daraus seine Schlüsse zieht wie sein Vorbild Sherlock Holmes. Das Ermittlerduo erinnert sehr an Holmes und Watson, es gibt aber auch ein paar elementare Unterschiede, welche die beiden zu einzigartigen Persönlichkeiten machen. Jones beispielsweise ist glücklich verheiratet und hat eine kleine Tochter, wohingegen Sherlock nur für eine weibliche Person, Irene Adler, jemals mehr empfand. Besonders das Ende des Buches hat es mir angetan, denn es ist eine Wendung, die wahrscheinlich niemand erwartet hat.
Durchaus gelungen, aber nicht so gut wie sein Vorgänger
von Igelmanu - 09.05.2016
»Sie wohnen in einem der oberen Stockwerke in einem altmodischen Wohnblock. Sie finden, dass Ihre Firma sich nicht genug um Sie kümmert, obwohl Sie doch einer ihrer erfolgreichsten Ermittler sind. Sie sind nicht verheiratet. Es tut mir leid, dass Ihre Überfahrt offenbar besonders unangenehm war - und zwar nicht nur wegen des scheußlichen Wetters am zweiten oder vielleicht dritten Tag. Sie haben den Verdacht, dass Ihre gesamte Reise ein völlig sinnloses Unterfangen ist. Ich hoffe aber um Ihretwillen, dass dies nicht der Fall ist.« Inspector Athelney Jones von Scotland Yard ist ein großer Bewunderer von Sherlock Holmes und hat sich in dessen Fähigkeiten der Deduktion - wie man sieht - schwer geübt. Der amerikanische Detektiv Frederick Chase, mit dem er an den Reichenbachfällen, dem Ort, an dem Holmes und sein alter Widersacher Professor Moriarty gemeinsam in den Tod stürzten, zusammentrifft, scheint auch entsprechend beeindruckt zu sein. Chase ist hinter dem berüchtigten amerikanischen Gangster Clarence Devereux her, der seine Geschäfte nach England ausdehnen will. Jones beschließt, diesen Verbrecher zu stoppen und mit Chase zusammenzuarbeiten. Tatsächlich tauchen schon bald die ersten grausam ermordeten Leichen auf und eine gefährliche Jagd beginnt, bei der sich den Ermittlern immer wieder eine Frage stellt: Kann es womöglich sein, dass Moriarty doch noch lebt? Als ich mich nach "Das Geheimnis des weißen Bandes" an dieses Buch machte, hatte ich mit einem weiteren Fall für Sherlock Holmes gerechnet. (Ich lese selten die Klappentexte ;-) Nun, Holmes wird regelmäßig erwähnt, taucht aber ansonsten nicht auf. Dafür gibt es Inspector Jones, der sich bemüht, in Holmes Fußstapfen zu treten. Zweifelsohne hat er dabei gute Ansätze, aber weder Holmes Charisma noch seine überragende Intelligenz. Darauf sollte man sich einrichten, sonst könnte man - durch zu hohe Erwartungen - enttäuscht werden. Der zweite Ermittler (Chase) erscheint als interessanter Charakter, den man schwer einordnen kann. So gesehen ist er ein reizvoller Gegensatz zu Jones, dessen Charakter recht offensichtlich erscheint. Was die Gegenseite angeht, kommen die Personen ziemlich einfach daher, sie sind durch die Bank "nur böse", haben also wenig Potential für Überraschungen. Der Fall an sich ist klassisch aufgebaut und orientiert sich auch durch Erzählstil und Atmosphäre an den alten Sherlock Holmes Geschichten. Das, sowie eingebaute Überraschungen, würde ich als wirklich gelungen bezeichnen. Fazit: Nicht so gut wie sein Vorgänger und Inspector Jones kann sich bemühen, wie er will, Holmes Schuhe sind zu groß für ihn. Davon abgesehen aber ein gelungener und atmosphärisch dichter Krimi. Er verstummte, und ich starrte ihn an, als ob ich ihn zum ersten Mal sähe. »Sie haben mit fast allem recht, was sie gesagt haben«, murmelte ich heiser. »Aber woher zum Teufel Sie das alles wissen, ist mir vollkommen unerfindlich. Können Sie mir das bitte erklären?« »Ach, das ist alles recht offensichtlich«, erwiderte er. »Man könnte fast sagen, elementar.«
Horowitz:Der Fall Moriarty
von Simi159 - 18.12.2014
Der neue Holmes, wie der neue Holmes? Arthur Conan Doyle lebt doch gar nicht mehr und alle Geschichten von ihm über Sherlock Holmes ist veröffentlicht. Doch Doyle hat einen würdigen Nachfolger in Anthony Horowitz gefunden und so gibt es wieder eine neu spannende Geschichte um den Meisterdetektiv" "Der Fall Moriarty"" Zum Inhalt: Die Geschichte beginnt an den Reichenbachwasserfällen in der Schweiz, an denen sowohl Holmes als auch Moriarty umgekommen sein sollen. Der New Yorker Detektiv Frederick Chase, der der Ich-Erzähler dieses Falles ist, ist mit einem Ermittler von Scotland Yard, Athelney Jonas, in die Schweiz gekommen um den Tod von Moriarty zu untersuchen. Denn Jonas will herausfinden ob die Leiche von Moriarty wirklich dieser ist. Und auch Chase ist nicht ohne Grund da. Er jagt den berüchtigten Gangster, Clarence Deverex, aus den USA. Denn dieser versucht die Londoner Unterwelt einzunehmen und Moriarty soll mit von der Partie sein. Ist Moriarty wirklich Tod? Fazit: Die Geschichte ist sehr gut konstruiert und super spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ein toller Spannungsbogen und klasse Charaktere machen das Ganze rund. Athelney ist ein würdiger Nachfolger von Sherlock Holmes. Man ist als Leser oft mit der Frage beschäftigt, lebt Moriarty noch"und so fliegen die Seiten nur so vorbei" Horowitz schreibt wie Doyle und man fühlt sich in das London seiner Zeit versetzt. Jeder Sherlock Holmes Fan, wird dieses Buch lieben. Ich habe diesen Fall sehr genossen. Dafür gibt es von mir 5 STERNE.
Horowitz:Der Fall Moriarty
von kindder80er - 12.03.2015
Den ersten Teil von Anthony Horowitz, "Das Geheimnis des weissen Bandes", habe ich nicht gelesen und war dennoch sofort im "Fall Moriarty" gefangen! Man merkt man dem Autor seine Liebe zum Universum "Sherlock Holmes" durchaus an: Liebevoll beschreibt er seine Charaktere "Mr. Jones" und "Mr. Chase", die man sofort als "alte Bekannte" einstuft. Schon allein wie sich die beiden in der Schweiz begegnen wirkt sehr vertraut. Leicht arrogant, aber blitzgescheit deduziert Jones nicht nur den Familienstand von Chase. Auch Jones' Satz "Sobald es erklärt wird, scheint alles ganz schrecklich einfach." ließ mich schon schmunzeln, da ich irgendwie wusste, was nun kommt. Das Thema "Holmes" ist nicht zuletzt durch die neueste BBC Verfilmung gerade wieder sehr "in" und wird von Horowitz ebenfalls neu aufgegriffen, aber nicht neu erfunden. Man fühlt sich als Holmes-Fan sofort "zu Hause", manches wirkt (wie die Deduktion der privaten Verhältnisse von Chase) wie schon einmal gelesen. Das meine ich nicht despektierlich, da es mir sehr gefallen hat. Der Roman ist außerdem klassischerweise aus der Erzählperspektive von Chase geschrieben, was an Dr. Watson erinnert. Diese Schreibweise liegt nicht jedem, ist aber durch den guten Stil sehr flüssig zu lesen. Überhaupt gab es für mich keine größeren Längen und das Buch war an einem Wochenende ausgelesen. Einen großen Überraschungseffekt gibt es auch noch - was will man als Holmesianer also mehr? ;-)
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