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Angst

Sieben Geschichten von der Liebe.
Buch (kartoniert)
"... Aber mich wieder einmal zu verlieben, würde nichts schaden. Es ist langweilig, ohne eine starke Liebe." Cechov an A. S. Suvorin, 18. Oktober 1892. In einem Theaterstück, sagt Nina im 1. Akt der Möwe, müsse "unbedingt Liebe vo... weiterlesen
Buch

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Angst als Buch
Produktdetails
Titel: Angst
Autor/en: Anton Tschechow

ISBN: 392159295X
EAN: 9783921592953
Sieben Geschichten von der Liebe.
Übersetzt von Peter Urban
Friedenauer Presse

Januar 1996 - kartoniert - 148 Seiten

Beschreibung

"... Aber mich wieder einmal zu verlieben, würde nichts schaden. Es ist langweilig, ohne eine starke Liebe." Cechov an A. S. Suvorin, 18. Oktober 1892. In einem Theaterstück, sagt Nina im 1. Akt der Möwe, müsse "unbedingt Liebe vorkommen." Das tut sie auch. Cechov, Autor der schönsten Liebesszenen auf dem Theater der Weltliteratur, schätzt sie, dem Gewicht nach, auf "fünf Pud". Doch ist diese Liebe nie eine erwiderte, geschweige denn erfüllte, sie ist, schon allein durch das Arrangement der Lebensumstände, vergeblich von Anfang an und zum Scheitern verurteilt; sie zerschellt am Leben - sei es an den unterschiedlich verteilten Prädispositionen, sei es schlicht am Moment der verstreichenden Zeit. So sind auch die Erzählungen Cechovs, die explizit von der Liebe handeln, nie Liebesgeschichten im sentimentalen Sinn. Kein Autor hat wie Cechov, dem Lüge und Kitsch verhaßt waren, das Aufwallen der Gefühle - und deren Entladung - mit solcher Diskretion beschrieben, kein Autor hat aber wie er zugleich auch die Skepsis gegenüber diesen Gefühlen und damit die Angst der Liebenden und Geliebten, wie die Angst vor dem Erkalten des Gefühls, vor dem Verlassenwerden, die Angst vor der Preisgabe des Eigensten, Innersten, mit solch diskreter Nüchternheit benannt. Eine ängstliche Besorgnis klingt noch in der Dame mit dem Hündchen, der vielleicht schönsten Liebesgeschichte der Weltliteratur, durch, da zwei verheiratete, sehr erwachsene, von der Ehe enttäuschte Menschen, die einander zu lieben meinen, erkennen: "Es schien, als bräuchte es nurmehr kurze Zeit - und die Lösung würde gefunden, und dann begönne ein neues, schönes Leben; und beiden war klar, daß es bis zum Ende noch sehr-sehr weit wäre und daß das Komplizierteste und Schwierigste eben erst begonnen hätte."

Portrait

Anton Tschechow, geb. am 29. Januar 1860 als Sohn eines kleinen Händlers in der südrussischen Hafenstadt Taganrog, studierte Medizin und machte sich schon während des Studiums mit humoristischen Geschichten einen Namen. 1890 unternahm der bereits lungenkranke Tschechow eine Reise auf die Sträflingsinsel Sachalin, um von den Bedingungen im Strafvollzug im Zarenreich zu berichten. Bereits während seines Arztpraktikums wurde sein Stück 'Onkel Wanja' uraufgeführt. 1892-99 lebte Tschechow als Landarzt und Schriftsteller auf seinem Landgut in Melicho bei Moskau. 1899 siedelte er wegen seiner Lungentuberkulose nach Jalta um. 1901 heiratete er Olga Knipper, eine Schauspielerin, die oft die Titelrollen in seinen Stücken auf der Bühne des Moskauer Künstlertheaters spielte. Tschechow starb am 15. Juli 1904 in Badenweiler.
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