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Jüdische Mischlinge

Rassenpolitik und Verfolgungserfahrung 1933-1945. Paperback.
Buch (kartoniert)
Am Vorabend der nationalsozialistischen Machtübernahme lebten rund 35.000 Mischehepaare im Deutschen Reich. Die Nationalsozialisten behandelten ihre rund 8000 jüdischen Nachkommen als Juden, die ca. 64.000 nichtjüdischen stigmatisierte... weiterlesen
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Jüdische Mischlinge als Buch
Produktdetails
Titel: Jüdische Mischlinge
Autor/en: Beate Meyer

ISBN: 3933374227
EAN: 9783933374226
Rassenpolitik und Verfolgungserfahrung 1933-1945.
Paperback.
Dölling und Galitz Verlag

Oktober 2007 - kartoniert - 496 Seiten

Beschreibung

Am Vorabend der nationalsozialistischen Machtübernahme lebten rund 35.000 Mischehepaare im Deutschen Reich. Die Nationalsozialisten behandelten ihre rund 8000 jüdischen Nachkommen als Juden, die ca. 64.000 nichtjüdischen stigmatisierten sie als "Mischlinge ersten Grades". Eine unüberschaubare Zahl von Anordnungen reglementierte fortan ihr Leben: Sie mußten Schulen und Universitäten verlassen, wurden aus dem öffentlichen Dienst und der Wehrmacht entfernt, erhielten keine Heiratserlaubnis. NS-Rasseideologen versuchten immer wieder, sie in die Vernichtungspolitik gegen die Juden einzubeziehen, und erwogen alternativ, sie zu sterilisieren oder zu ghettoisieren. Als die sogenannten Mischlinge 1943/44 zur Zwangsarbeit eingezogen wurden, fürchteten sie daher, nun das Schicksal der Juden zu teilen.
Anhand bisher unbekannten Archivmaterials und vieler lebensgeschichtlicher Interviews zeichnet die Autorin die Verfolgung dieses Personenkreises nach. Sie untersucht die widersprüchlichen Integrations- und Ausgrenzungserfahrungen, die sogenannte Mischlinge in der deutschen Gesellschaft der NS-Zeit sammelten, bezieht die Verfolgung der Elterngeneration ein, befaßt sich mit den Möglichkeiten, aus der Verfolgung "auszusteigen", spürt den vielen Diskriminierungen nach, die das Alltagshandeln beeinträchtigten, und analysiert die bis heute spürbaren lebensgeschichtlichen Auswirkungen.

Portrait

Beate Meyer, geb. 1952, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden, Hamburg.

Pressestimmen

»Beate Meyer verdanken wir das neue Standardwerk auf diesem Gebiet. Sie liefert eine umfassende, gründliche, solide und abgewogene Studie auf breiter Quellenbasis, vor allem aber mit großem Einfühlungsvermögen.«(Süddeutsche Zeitung)

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