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Medienalltag und Handeln

Medienpädagogik im Spiegel von Geschichte, Forschung und Praxis. 1995. Auflage. Book.
Buch (kartoniert)
Medienpädagogik, die sich inzwischen zu einer Disziplin mit historischen und divergierenden aktuellen Ansätzen entwickelt hat, wird hier in ihren Schwerpunkten vorgestellt. Dabei wird im historisch-systematischen Teil die Entwicklung von Medien und M... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Medienalltag und Handeln
Autor/en: Bernd Schorb

ISBN: 381001382X
EAN: 9783810013828
Medienpädagogik im Spiegel von Geschichte, Forschung und Praxis.
1995. Auflage.
Book.
VS Verlag für Sozialwissenschaften

Januar 1995 - kartoniert - 248 Seiten

Beschreibung

Medienpädagogik, die sich inzwischen zu einer Disziplin mit historischen und divergierenden aktuellen Ansätzen entwickelt hat, wird hier in ihren Schwerpunkten vorgestellt. Dabei wird im historisch-systematischen Teil die Entwicklung von Medien und Medienpädagogik in diesem Jahrhundert nachgezeichnet bis hin zur aktuellen Auseinandersetzung mit den Informations- und Kommunikationstechniken. Es schließt sich ein Einblick in empirische Forschungsarbeiten an, in deren Mittelpunkt Kinder und Jugendliche stehen. Ausführlich dargestellt und theoretisch begründet wird unter dem Stichwort "reflexiv-praktische Medienaneignung" der pädagogische Weg, Medienkompetenz zu erreichen und zu stärken.

Inhaltsverzeichnis

Einführung. Medienalltag, Medienhandeln und Medienpädagogik.- 1 Die Geschichte der Medienpädagogik. Eine Bewegung im Zyklus.- Vorbemerkung.
- 1.1 Die Wurzeln der Medienpädagogik.
- 1.1.1 Vom Schutz vor der sittlichen Gefährdung bis zum Film im Unterricht. Ideen der Kinoreformer.
- 1.1.2 Zwischen Reform und Anpassung. Die Filmerziehung der zwanziger Jahre.
- 1.1.3 Hilfs- und Propagandamittel. Der Nutzen der Medien für den NS-Staat.- Exkurs: ,Selbstdenker' gegen die ,vermittelte Wirklichkeit': Adolf Reichwein.
- 1.2 Die Anfänge der Medienpädagogik: Film- und Fernsehkunde.
- 1.2.1 Forschen und Handeln zum Erhalt der Werte: Die Bewahrpädagogik.
- 1.2.2 Technikakzeptanz und Werterziehung: Die Position von Martin Keilhacker.
- 1.3 Zwischen Black-Box und Kommunikativer Kompetenz. Die Ausdifferenzierung der Medienpädagogik.
- 1.3.1 Warnen und Erhalten. Der Rückzug der Bewahrpädagogik.
- 1.3.2 Unterricht optimieren. Die Bildungstechnologische Medienpädagogik.
- 1.3.3 Manipulation und Selbstbestimmung. Die Handlungsorientierte Medienpädagogik.
- 1.3.4 Die drei Hauptrichtungen der Medienpädagogik heute. Ein Überblick.
- 1.4 Medienpädagogik im Umbruch.- 2 Medienpädagogik heute. Die Herausforderung durch Informations- und Kommunikationstechniken.
- 2.1 Zwischen Pragmatik und Überzeugung. Der Umgang von Jugendlichen mit dem Computer.
- 2.1.1 Jugend und Technik. Ein Mythos.
- 2.1.2 Jugend und Zukunft der Arbeit.
- 2.1.3 Die mediale Freizeit der Heranwachsenden.
- 2.2 Mit gesunder Skepsis. Erklärungen und Modelle des weiblichen Computerzugangs.
- 2.2.1 Der weibliche Umgang mit dem Computer. Ansätze der Erklärung.
- 2.2.2 Der weibliche Umgang mit dem Computer. Pädagogische Modelle.
- 2.3 Offensiv mit den Iuk-Techniken umgehen: Die Aufgaben der Medienpädagogik.
- 2.3.1 Ganzheitliche Sichtweise stärken.
- 2.3.2 Ziele auf verschiedenen Wegen erreichen.- 3 Die Adressaten der Medienpädagogik. Ergebnisse der Forschung zum Bereich Heranwachsende und Medien.
- 3.1 Medien und Jugend in Deutschland.
- 3.1.1 Formen jugendlicher Mediennutzung.
- 3.1.2 Die Alltagsfunktion jugendlicher Mediennutzung.
- 3.1.3 Subkulturelle Unterschiede jugendlicher Mediennutzung.
- 3.1.4 Soziale Unterschiede der Mediennutzung.
- 3.1.5 Der Zusammenhang von Medienangeboten und Nutzungskontext.
- 3.2 Gewaltdarstellungen im Fernsehen und deren Effekte bei Jugendlichen. Ein Forschungsprojekt.
- 3.2.1 Der Zusammenhang zwischen Gewaltpräsentation und Gewalthandeln. Die Fragestellung.
- 3.2.2 Differenzierung des Gewaltbegriffs. Der Gegenstandsbereich.
- 3.2.3 Formen der Fernsehgewalt. Die Ergebnisse der Inhaltsanalyse.
- 3.2.4 Gruppendiskussionen und Rollenspiele. Die Erhebung und die Ergebnisse.
- 3.2.5 Die enge Verbindung von alltäglicher und medialer Gewalt. Zusammenfassende Einschätzung.
- 3.3 Action-Serien und ihre Bewertung durch jugendliche Zuschauer. Eine Untersuchung.
- 3.3.1 Inhaltsanalyse und Gruppendiskussion. Die Erhebung.
- 3.3.2 Gewalt herrscht thematisch vor. Die Ergebnisse.
- 3.3.3 Desorientierung Durch Gewaltdarstellungen. Die Schlußfolgerungen.
- 3.4 Zeichentrickserien und die Vorlieben der Kinder. Eine empirische Erhebung.
- 3.4.1 Bayerische Schüler und Schülerinnen. Das Sample.
- 3.4.2 Fragebogen und Interview. Das methodische Vorgehen.
- 3.4.3 Kinder brauchen keine überlegenen Retter. Die Ergebnisse der Erhebung.
- 3.4.4 Die Wünsche der Kinder und das Angebot fallen auseinander. Die Konsequenzen.- 4 Reflexiv-praktische Medienaneignung. Auf dem Weg zur Medienkompetenz.
- 4.1 Adaptive Mediennutzung.
- 4.2 Kognitive Medienkritik.
- 4.3 Reflexiv-praktische Medienaneignung.
- 4.3.1 Das Ziel: Kommunikative Kompetenz - Der Weg: Handelndes Lernen.
- 4.3.2 Die Bedingungen: Äußere Voraussetzungen und individuell Erreichbares.
- 4.3.4 Die unterschiedlichen Schwerpunkte reflexiv-praktischer Medienaneignung.
- 4.4 Reflexiv-praktische Medienaneignung als Methode qualitativen Forschens.
- 4.4.1 Vorarbeiten: Das mediale Gewaltverständnis.
- 4.4.2 Das Projekt: Die Erfassung von ,Selbstbildern' Jugendlicher.
- 4.4.3 Die Konsequenz: Das Verfahren weiterentwickeln.- Literatur.
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