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Interview mit einem Mörder

Ein Max-Broll-Krimi.
Buch (gebunden)
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DER NEUE KRIMI VON BERNHARD AICHNER: MAX BROLLS BESTER FREUND IM VISIER EINES MÖRDERS
Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen ... weiterlesen
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Produktdetails
Titel: Interview mit einem Mörder
Autor/en: Bernhard Aichner

ISBN: 3709971330
EAN: 9783709971338
Ein Max-Broll-Krimi.
Haymon Verlag

Juli 2016 - gebunden - 288 Seiten

Beschreibung

DER NEUE KRIMI VON BERNHARD AICHNER: MAX BROLLS BESTER FREUND IM VISIER EINES MÖRDERS
Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen fällt ein Schuss - und Baroni sinkt zu Boden. Totengräber MAX BROLL ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben!
Als er wieder zur Besinnung kommt, erinnert sich Max: Er hat den SCHÜTZEN gesehen. Doch der vermeintliche TÄTER entpuppt sich als HARMLOSER TOURIST. Es gibt kein Motiv, keine Tatwaffe, keine weiteren Zeugen - niemand schenkt Max Glauben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sich an die Fersen des Mannes zu heften.
Und tatsächlich sitzt er dem Mörder bald AUGE IN AUGE gegenüber - doch der ist klug, nichts kann seine Schuld beweisen. Max folgt ihm in einer atemlos spannenden VERFOLGUNGSJAGD die ihn bis auf ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer bringt. Er ist überzeugt: Nur er kann den Verrückten zur Strecke bringen, um weitere Gräueltaten zu verhindern ...

DER KULT-TOTENGRÄBER ERMITTELT WIEDER
Ein besonderer Kerl ist er, dieser Max. Die KARRIERE ALS JOURNALIST hat er zugunsten des GRÄBERSCHAUFELNS aufgegeben. Er liebt ein gepflegtes BIER und den einen oder anderen SCHNAPS mit Baroni, er liebt das DORFLEBEN und das Essen seiner Stiefmutter Tilda - und ganz besonders liebt er seine SAUNA die er sich am DORFFRIEDHOF gebaut hat. Hier kann er die Welt draußen ausblenden, gemeinsam mit dem neuen Dorfpfarrer aus Afrika den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.
Doch ebendieser GEMÜTLICHE und HUMORVOLLE MAX kann, wenn es um die Sicherheit seiner Lieben geht, knallhart sein. Wild entschlossen, schnell, klug: So leicht kommt niemand dem sympathischen Totengräber davon - nicht einmal ein skrupelloser Killer.

ATEMLOS SCHNELL, GNADENLOS FESSELND: EIN ÖSTERREICHISCHER SENSATIONSEXPORT
Kurze Sätze, überraschende Wendungen, GENIALE DIALOGE: Der unverwechselbare Sog, in den Bernhard Aichners Bücher ziehen, machte ihn WELTWEIT BEKANNT. Die britische Tageszeitung The Independent nennt sein Schreiben eine "Garantie für schlaflose Nächte", als "originell, kraftvoll und fesselnd" beschreibt ihn die Times.
Auch im vierten Krimi um Max Broll zeigt er, dass er zu Recht INTERNATIONAL GELOBT wird - und macht der österreichischen Krimiszene damit alle Ehre.

**************************************************************************************

- endlich: der vierte Krimi mit Kult-Totengräber Max Broll
- vom Autor der internationalen Bestseller "Totenfrau" und "Totenhaus"
- "Es gibt zurzeit nichts Spannenderes aus Österreich." (Kurier)
- Burgdorfer Krimipreis für Teil 3 der Max-Broll-Reihe: "Leichenspiele"

Portrait

Bernhard Aichner, geboren 1972, lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014 und dem Crime Cologne Award 2015. Die Thriller seiner Totenfrau-Trilogie standen in Österreich und Deutschland monatelang auf den Bestsellerlisten. Die Romane wurden bisher in 16 Länder verkauft, u.a. auch in die USA und England. Eine US-Verfilmung ist in Vorbereitung. Interview mit einem Mörder, der vierte Teil der Max-Broll-Krimis, setzt seine Erfolgsserie rund um den Kult-Totengräber nun fort. Bei Haymon erschienen u.a. die Romane: "Schnee kommt" (2014), "Das Nötigste über das Glück" (2015) und "Nur Blau" (HAYMONtb 2015). www.bernhard-aichner.at

Pressestimmen

"Bernhard Aichner ist der literarische Exportschlager Österreichs. Die Dialoge sind nackt und schnell. Der Sog ist groß. 'Interview mit einem Mörder' ist eine schöne Leich. Der Sommer kann kommen." Die Welt, Elmar Krekeler "Aichners größte Stärke ist der Sound, mit dem er seine Geschichte erzählt" Spiegel Online, Marcus Müntefering "Ein Totengräber gegen einen diabolischen Mörder. Ein wirklich origineller Krimi. Und herrlich durchgeknallt." STERN, Kester Schlenz "Ein fieses, spannendes Spiel mit ungewissem Ausgang" Der Standard, Ingeborg Sperl "Sehr, sehr lesenswert! Bernhard Aichner ist der große Krimistar in Österreich." Servus TV, Thomas Rottenberg "Extrem spannend, gut und schnell geschrieben. Bernhard Aichner ist einer der großen Stars der zeitgenössischen deutschen Genreliteratur." WDR, Ulrich Noller "Blitzlichtsatzgewitter, die durch die Abgründe des Bösen irrlichtern" DIE WELT "Aichners Talent für irrsinnige Grotesken entfaltet sich hemmungslos." Der Standard, Ingeborg Sperl "Der schrullige 'Einbuddler' und Aufdecker Max Broll hat hierzulande bereits echten Kultstatus. Ein großes Lesevergnügen." Kurier, Christoph Geiler

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Bewertungen unserer Kunden
Achtung Suchtgefahr
von Lilofee - 14.08.2016
Interview mit einem Mörder von Bernhard Aichner erschienen 2016 im Haymon Verlag Der ehemalige Fußballstar Johann Baroni wird während der Eröffnung von seinem neuen Würstchenstand angeschossen Max, Totengräber und Baronis allerbester Freund, scheint der einzige zu sein der den mutmaßlichen Täter gesehen hat. Ein Tourist namens Fink in Gestalt eines Biedermann. Max ist völlig fertig, sein Freund liegt im Koma und niemand will die Spur aufnehmen. So beschließt Max den Mann selbst zu stellen. Er nimmt Kontakt zu Fink auf und ein verrücktes Katz- und Mausspiel beginnt. Max verfolgt den Mann bis auf ein Kreuzfahrtschiff, lernt dabei eine neue Liebe kennen und begibt sich am Ende selbst in große Gefahr. Dies ist ein rasanter Krimi. Schnell geschrieben und sehr klar in den Sätzen. Es ist ein Hochgenuss den Max zu begleiten. Ein Krimi der Extraklasse mit sehr überraschenden Wendungen. Achtung Suchtgefahr. Unbedingt Lesen!
Max gibt alles
von Tulpe29 - 06.08.2016
Der Leser wird oft mit Verwunderung, Unverständnis und Kopfschütteln auf diese fesselnde Geschichte reagieren. Dem Autor gelingt es immer wieder zu überraschen und ihn auf die Folter zu spannen. Man fragt sich bis zum Schluß, ob der Verdächtige wirklich ein eiskalter vielfacher Mörder ist. Nebenbei wird die Stimmung durch kleine witzige Ereignisse am Rande aufgelockert.
Ein skurriler aber spannender und temporeicher Krimi
von janaka - 24.09.2016
*Inhalt* Kurz vor der Eröffnung des neuen Würstelstandes seines Freundes dem Ex-Fußballstar Johann Baroni genießt der Totengräber Max Broll einen Saunagang und eine Runde Gras gemeinsam mit Akofa, dem neuen Dorfpfarrer aus Afrika. Bei dem Festakt geschieht das Unfassbare, auf Johann wird ein Anschlag verübt und nur Max hat den Täter gesehen. Nur glaubt ihm leider keiner, da er ziemlich benebelt war und der vermeintliche Mörder Konrad Maria Fink ist ein harmlos aussehender Urlauber, der keinen Grund hat, Johann Baroni töten zu wollen. Max ist trotzdem überzeugt, dass Fink der Täter ist und folgt ihm quer durch Europa, bis zu einem Kreuzfahrtschiff. Schafft Max es, Fink der Tat zu überführen? *Meine Meinung* Interview mit einem Mörder von Bernhard Aichner ist bereits der vierte Teil der Reihe um den Totengräber Max Broll. Ich bin gut in die Geschichte gekommen. Die kurzen Kapitel sorgen zusätzlich für einen zügigen Lesefluss. Dies ist mein erstes Buch von Max Broll und ich bin echt begeistert von ihm und seinen Gedanken. Mit seinem ungewöhnlichen Schreibstil, alles kurz und knapp zu berichten, hat der Autor mich schnell in den Bann gezogen. Spannende und humorvolle Szenen wechseln sich ständig ab. Die Charaktere hat Bernhard Aichner mit sehr viel Liebe ins Leben gerufen. Max ist ein skurriler aber auch humorvoller Mensch, der sehr an seine Freunde hängt. Gerade deshalb muss er auch unbedingt den Täter überführen. Fink ist meiner Meinung nach ein Psychopath, der es immer wieder schafft, die Menschen auf seine Seite zu ziehen. Reist er durch Europa und tötet wahllos Menschen, oder hatte Max nur eine Wahnvorstellung. Besonders die Dialoge der beiden sind sehr interessant und haben mich fasziniert. Aber auch alle anderen Charaktere sind lebendig und authentisch, sie vervollständigen die Geschichte. *Fazit* Diesen spannenden und temporeichen Krimi kann ich nur wärmsten empfehlen. Mit seinem präzisen und knappen Schreibstil fesselt mich der Autor von dem ersten Augenblick. 5 Sterne!!!
Skurriler Krimi mit abgehacktem Schreibstil, der mich dennoch in seinen Bann zog
von sommerlese - 02.08.2016
Bernhard Aichner hat mich mit seinem wirklich schrägen Kriminalroman extrem überrascht und gut unterhalten. Auch wenn der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig ist, der Autor verwendet kurze, abgehackte Sätze und Dialoge, die manchmal eher comic-haft wirken, passt der Stil zum Buch und Inhalt. Das muss man mögen, das literarisch Schöne fehlt, aber die Sätze sind auf den Punkt und es entsteht ein aussagekräftiger Text, der sehr locker geschrieben ist und schnell zu lesen ist. Das Buch ist überhaupt sehr kurz, es enthält über 100 blanko Seiten, man hat es schnell durch. Die Charaktere sind fast alle ungewöhnliche Charaktere. Allen voran natürlich Totengräber Max, der sich ähnlich dem Diogenes, gern mal ins leere Grab legt, von seiner Stiefmutter bekochen und betüddeln lässt und von der Liebe träumt. Aber auch Akofa, der kiffende Pfarrer, ist ein Unikum, über den man mehr erfahren möchte. Die Krimihandlung erweist sich, neben einer kleinen Liebesgeschichte, als reine Verfolgungsjagd, bei dem Max den vermeintlichen Täter, Tourist Fink, auf einer Reise begleitet und dabei mehrere Morde miterlebt. Leider glaubt Max niemand, nicht einmal seine Stiefmutter Tilda. Also macht sich Max ohne Beweise, aber mit dem Wissen, Fink seiner gerechten Strafe zuführen zu wollen, ihm auf die Fersen. Dabei kommt es soweit, dass Fink die Sache umdreht und Max belastende Beweise unterschiebt. Es ist interessant zu beobachten wie Max aus dieser Situation wieder raus kommt. Als er dann noch die junge Journalistin Anna kennen und sofort lieben lernt, kann man es zuerst kaum glauben. Man gönnt Max diese romantischen Gefühle und Anna wittert in dem Fall sofort eine heiße Story. Besonders die Art und Weise wie Max am Ende in einem gewagten, aber gut durchdachten raffinierten Schachzug Fink zur Strecke bringt, hat mich begeistert. Diese Idee ist brillant und so ein Ende ist neuartig. Dennoch habe ich als Kritik anzumerken, dass mir einleuchtende Motive oder Leitgedanken des Täters fehlen. Er wird einfach als Psychopath hingestellt, seine Vergangenheit war durch einige tiefe Schicksalsschläge gezeichnet. War es nur Hass und Rache, die ihn antrieb, sich an Unschuldigen zu rächen? Diese Frage bleibt ungeklärt und man muss sie für sich selbs beantworten. Ein rasanter, fesselnder Krimi, der mich mit seinem unerwarteten Ende doch überrascht hat. Max Broll werde ich nun noch näher ins Visier nehmen.
Interessanter und spannender Krimi
von Mercado - 04.08.2016
(0) Max Broll ist Totengräber. Seine Karriere als Journalist hat er aufgegeben, um seinen kranken Vater zu pflegen und dessen Beruf als Totengräber fortzuführen. Er hat es sich im Friedhofshäuschen gemütlich gemacht, genießt das Leben im Dorf mit seinem besten Freund, Johann Baroni, ein ehemaliger Fussballstar. Die beiden verbindet eine sehr enge Freundschaft. Doch als Baroni bei der Eröffnung seines Würstelstandes angeschossen wird, ist Max fassungslos. Nachdem er den Schock verwunden und wieder klar denken kann, wird ihm bewusst, dass er den Täter gesehen hat. In der Menge, eine Pistole und ein Gesicht dazu. Doch niemand will ihm glauben. Auch seine Stiefmutter Tilda nicht, die pensionierte Polizistin ist. Es stellt sich heraus, dass der vermeintliche Schütze ein deutscher unbescholtener Tourist ist. Max heftet sich an seine Fersen, er will ihn überführen, er will dass Fink, so heißt dieser Tourist, gesteht auf Baroni geschossen zu haben. Doch dann will Fink weiterreisen und Max folgt ihm. Es geht nach Italien, auf ein Kreuzfahrtschiff. Und Max bleibt bei Fink, redet mit ihm, schimpft mit ihm und geht ihm an den Kragen. Aber Fink gesteht nichts. Es sterben weitere Menschen in ihrer Umgebung, aber niemand glaubt daran, dass Fink etwas damit zu tun haben könnte. Max lernt Anna kennen, eine Journalistin, mit deren Hilfe er an Bord des Kreuzfahrtschiffes gelangt. Er verliebt sich in sie, er will nur noch schöne Tage mit Anna verbringen und will Fink einfach vergessen. Doch der hat ganz andere Pläne. Dies war mein erster Band der Max-Broll-Reihe. Der Schreibstil ist mal etwas anders, kurz und bündig, manchmal abgehackt, die Dialoge genauso, aber er hat mir sehr gut gefallen. Ich war schnell im Geschehen und konnte mit Max alles durchleben, was er gerade durchmachte und mich mit ihm auf Verfolgungsjagd begeben. Die Protagonisten waren sehr gut dargestellt. Auch der kiffende Dorfpfarrer aus Afrika hat mir sehr gut gefallen und ich musste wirklich sehr lachen über ihn. Die kurzen Kapitel fand ich klasse, genauso wie das Cover, welches mich gleich angesprochen hat. Einzige Kritikpunkte sind, dass ich mir mittendrin von Max etwas mehr Engagement und Tatendrang gewünscht hätte. Auch das Motiv des vermeintlichen Täters war mir etwas zu lasch dargestellt. Dieser Max-Broll-Krimi hat mir sehr gut gefallen. Er war spannend, humorvoll und durch den Schreibstil und die Dialoge mal ein etwas anderer Krimi. Ich werde mit Sicherheit auch die Vorgänger lesen, denn ich bin gespannt, was in den 3 Vorgängerbänden schon alles passiert ist.
Außergewöhnlich (und) gut
von Martin Schult - 12.09.2016
Ein absolut fesselnder und außergewöhnlicher Kriminalroman der etwas anderen Art. Der Totengräber Max Broll freut sich auf die Eröffnung des neuen Würstlstandes seines besten Freundes Johann Baroni. Wie aus dem Nichts ertönt bei den Festlichkeiten ein Schuss und Baroni bricht getroffen zusammen. Trotz der entstehenden Aufregung meint Max Broll einen Mann mit einer Pistole erkannt zu haben. Als er diesen kurz darauf in der Stadt wiedersieht, brennen bei ihm die Sicherungen durch und er versucht den Mann zu stellen. Dieser erscheint freundlich und weist alle Vorwürfe von sich, obwohl Max sich so sicher ist, den Schützen vor sich zu haben. Kann er den Täter überführen, eine gefährliche und blutige Spur zieht sich durch Europa... Dies ist mein erstes Buch von Bernhard Aichner und ich habe schon so viel Positives zu den vorherigen Büchern gelesen und gehört. Nun, die Erwartungen waren hoch und der Autor konnte aus meiner Sicht alle mehr als nur erfüllen. Der außergewöhnliche Schreibstil hat mich unglaublich schnell an die Geschichte gefesselt. Klare und knackige Sätze und dazu viele kurze Kapitel. Wörtliche Rede findet in Stichwortaufzählungen statt und die häufigen Perspektivwechsel geben dem Buch ein enormes Tempo. Dennoch oder gerade deswegen gelingt es Bernhard Aichner hervorragend Spannung und Atmosphäre aufzubauen. Dies wird über den gesamten Roman hinweg aufrechtgehalten, um dann in einem fulminanten und schlüssigen Finale zu enden. Das Buch hält einige Überraschungen bereit und immer wieder ertappte ich mich beim Aufstellen neuer Theorien, ob der Verdächtige auch wirklich der Mörder war. Mir hat Interview mit einem Mörder so gut gefallen, dass ich mich auf jeden Fall noch mit den drei Vorgängerbänden auseinandersetzen werde. Insgesamt hat mir Bernhard Aichner mit dem Buch sehr spannende und unterhaltsame Stunden bereitet, so dass ich den Kriminalroman gerne weiterempfehle und mit vollen 5 von 5 Sternen bewerte!!!
Einfach irre
von Fredhel - 29.08.2016
Bernhard Aichners Interview mit einem Mörder nur als Krimi zu bezeichnen, ist fast schon eine Untertreibung. Thriller wäre eigentlich das korrektere Genre, denn der Mörder treibt mit seinem einzigen Augenzeugen wahnsinnige, lebensgefährliche Psychospielchen. Das Fatale ist, keiner glaubt Max Broll, der gesehen hat, wer den Schuss auf seinen besten Freund abgegeben hat. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als dem vermeintlich harmlosen Urlauber zu folgen, in der Hoffnung, ihn so zur Strecke bringen zu können. Der Schreibstil des Autors ist absolut ungewöhnlich. Kurz. Knapp. Aussagekräftig. Ebenso kurz und überschaubar sind die Kapitel. Doch durch eben diese Kargheit entsteht eine atemlose Spannung, die den Wahnsinn des Täters umso beängstigender wirken lässt. Und dann gibt es doch noch fröhliche auflockernde Sequenzen, die durch urige Charaktere angeführt werden, allen voran der kiffende schwarze Pfarrer, den man sich fast für sein eigenes Dorf herbeiwünscht. Alles in allem ein ungewöhnliches Buch, auf dass man sich einlassen muss, will man es genießen können: für mich war es eine köstliche Unterhaltung, abseits vom Mainstream der regionalen Krimis, ja von der gesamten Krimiliteratur überhaupt.
Kann jeder zum Mörder werden?
von Elke Seifried - 04.08.2016
Dies ist bereits Bernhard Aichners vierter Fall in dem er Totengräber Max Broll als Ermittler ins Rennen schickt und ich habe bisher eindeutig etwas verpasst. "Interview mit einem Mörder" ist ein außergewöhnlicher Krimi, der mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Max Brolls bester Freund und Nachbar Johann Baroni will sich nach seiner Fußballkarriere mit Würstelverkauf eine goldene Nase verdienen. Aus der Eröffnung seines ersten Standes im kleinen Heimatstädtchen soll ein großes Fest werden und daher hat der Bürgermeister sogar die Böllerschützen auf die Bahn gebracht. Wer hat die lauten Salutschüsse genutzt um Baroni mit einer Kugel lebensgefährlich zu verletzen? War es wirklich der harmlose Tourist Konrad Maria Fink aus Wuppertal, den Max als Schützen erkannt haben will? Kein Motiv, keine Tatwaffe, niemand sonst hat etwas gesehen, ganz klar, dass Max niemand glaubt, schließlich hat dieser neben dem vermeintlichen Täter nach einem Joint vielleicht auch rosa Elefanten gesehen! Fink darf seine Reise logischerweise in Richtung Italien fortsetzen und Max hat keine andere Wahl als sich an dessen Fersen zu heften, will er ihn als Täter überführen. Eine aufregende Verfolgungsjagd beginnt, deren Weg von Leichen gepflastert sein und die Max an den Rand des Wahnsinns treiben wird. Obwohl ich bisher noch keinen Max Boll Krimi gelesen habe, hatte ich keinerlei Probleme damit, mich sofort in der Geschichte einzufinden. Man kommt Max Broll, sein Umfeld mit friedhöflicher Sauna, seinen besten, weil ebenso eigenbrötlerischen, Freund Baroni und die liebevolle Stiefmutter Tilda kurz und knapp vorgestellt und schon kann es losgehen. Der Autor hat mich mit seinem eindringlichen Schreibstil von der ersten Seite ab gefangen genommen. Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Bernhard Aichner schafft es auf grandiose Art und Weise Atmosphäre zu schaffen. Die Angst um Baroni, der im Sterben liegt, die Verwirrung und Machtlosigkeit von Max springen einem regelrecht aus dem Buch entgegen, ebenso wie das Überlegenheitsgefühl von Fink. Die Spannung ist von Anfang bis Ende extrem hoch, dafür sorgt schon allein, dass sich hier ein Ereignis an das andere reiht, eine neue Leiche, ein neuer Dialog, der nicht nur Max, sondern auch den Leser verwirrt. Es geht hier Schlag auf Schlag. Die kurzen, knappen Kapitel tun ihr übriges dazu, dass man einfach immer weiter lesen muss. Ganz besonders an diesem Krimi ist mit Sicherheit die psychologische Ebene, die nicht nur durch die zahlreichen Dialoge ausgezeichnet zur Geltung kommt. Kann ein guter Mensch zum Mörder werden? Wem kann man glauben, wer ist der wahre Psychopath? Kann man Verwandten, Freunden und sogar sich selbst überhaupt wirklich vertrauen? Die Charaktere sind toll gezeichnet. Max Broll mit seinen Eigenheiten war mir von Anfang an super sympathisch. Zwischen ihn und Baroni passt kein Blatt und ich habe regelrecht mitgelitten, weil es um den Exfußballer so schlecht steht. Ich konnte mehr als gut verstehen, dass Max trotzdem das Krankenbett verlässt und sich auf Finks Fersen heftet. Jemanden, der seinen besten Freund fast umgebracht hat, kann man nicht laufen lassen. Gefreut habe ich mich für Max, dass er die Journalisten Anna kennenlernt. Sie ist eine herrlich unaufgeregte Frau, die aus nichts ein großes Drama macht, sondern eher achselzuckend meint, das war knapp! Anna stellt Max Grundsatz, dass er einfach nicht für Frauen gemacht ist, schwer infrage. Fink ist ebenfalls mehr als gelungen dargestellt. Sein Überlegenheitsgefühl, seine zweideutigen Aussagen, die eigentlich eindeutig sind und seine ganze psychopathische Persönlichkeit sind einfach grandios gut getroffen. Unter den Nebendarstellern war mit Sicherheit Akofa, der Dorfpfarrer aus Afrika, mein Highlight. Er weiß mit seinem ganz besonderen Erntefest und seinem heiligen, großen Ding mit Sicherheit ganz genau wie er die Kirche voll bekommt. Er hat mich nicht nur einmal herzhaft lachen lassen. Alles in allem bin ich begeistert von diesem Krimi, der sich seine 5 Sterne wirklich redlich verdient hat.
Harmloser Tourist oder Mörder?
von Schnuck59 - 17.08.2016
Im vierten Teil der Max-Broll-Krimis "Interview mit einem Mörder" setzt Bernhard Aichner seine Erfolgsserie rund um den schrulligen Totengräber fort. Bernhard Aichner ist Schriftsteller und Fotograf, schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für Recherchen arbeitete er ein halbes Jahr als Aushilfe bei einem Bestattungsinstitut. Der beste Freund von Totengräber Max Boll ist der Ex-Fußballstar Johann Baroni. Dieser wird bei der Eröffnung seines Würstelstandes vor den Augen von Max angeschossen. Niemand glaubt Max, dass er den Schützen gesehen hat. Um diesen zur Strecke zu bringen begibt er sich auf eine abenteuerliche Verfolgungsjagt. Der Schreibstil ist klar und aussagekräftig, aber auch kurz und ohne Ausschweife. Die Dialoge sind unkonventionell, nur mit Bindestrichen, gekennzeichnet. Dies ermöglicht allerdings einen guten Lesefluss. Durch das Verhalten und die Taten des gefährlichen Psychopathen Fink entwickelt sich ein spannendes Verwirrspiel. So baut der Autor eine gewisse Spannung auf, ohne Brutalität und Gewalt. Mit der Journalistin Anna wurde noch eine Liebesgeschichte eingebaut. Die Hauptcharaktere sind gut ausgearbeitet und man kann diesem 4. Band ohne Vorwissen aus den anderen Bänden gut folgen. Ich empfand dieses Buch mit seinem eher außergewöhnlichen Schreibstil und der verwirrenden und abenteuerlichen Aufklärung interessant, würde es allerdings als Kriminalroman bezeichnen.
Rezension zu Interview mit einem Mörder
von Zsadista - 08.08.2016
Baroni feiert die Eröffnung seines neuen Würstelstands. Max, sein bester Freund ist natürlich dazu eingeladen. Doch hat er sich zusammen mit dem Dorfpfarrer zugedröhnt und kommt zu spät. Allerdings genau richtig, als auf Baroni geschossen wird. Während Baroni im Krankenhaus im Koma liegt, fällt Max ein, dass er den Schützen gesehen hat. Doch keiner glaubt ihm. So heftet sich Max alleine an die Fersen des Mörders und die Verfolgungsjagd beginnt. "Interview mit einem Mörder" ist ein Krimi aus der Feder von Bernhard Aichner. Der Roman ist auf ganz eigene Art gestaltet. Es ist nicht die übliche Art, wie Bücher sonst geschrieben sind. Im jeweiligen Kapitel sind zuerst die Tatsachen geschrieben und danach dann die Gespräche. Allerdings nur in aufzählender Form untereinander. Die vielen Füllwörter werden hier weg gelassen. Man braucht sie auch nicht, da durch die Art und Weise der Erzählung klar ist, wer was spricht. Ich fand diese Art des Schreibens neu und sehr interessant. Mir hat es gut gefallen. Die Personen blieben mir allerdings durch die Art der Erzählung etwas fremd. Sie blieben alle etwas kühl und entfernt. Das fand ich jetzt auch nicht negativ, es war eher neu. Die Spannung im Buch habe ich allerdings etwas vermisst. Man fragt sich zwar, ob Max mit seinen Vermutungen Recht hat, allerdings war er mir doch sehr aufdringlich und seltsam. Von der Story her wurde ich nicht warm. Die Spannung plättscherte für mich eher nur dahin. Als dann noch die Journalistin auf den Plan trat und somit wieder Sex im Spiel war, sank bei mir die Leselaune leider noch etwas. Dazu war mir die Lösung des Falles am Ende doch sehr an den Haaren herbei gezogen. Ich bezweifle, dass die Art und Weise, wie Max gehandelt hat, vor Gericht vertretbar ist. Das Buch ist auf jeden Fall etwas Neues und man sollte sich einmal auf eine solche Schreibweise einlassen. Von der Seite her kann ich es empfehlen. Vom Inhalt her, fand ich es persönlich halt etwas schwach auf der Brust.
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